
Kommunalpolitik im Gespräch mit der Jugend – Horst Winterkorn (mitte) und der damalige Bürgermeister, Günter Feußner. Mit dabei Karl-Heinz Stiebing, damals Kreisjugendring Gießen (links)
(Repro: Volker Mattern)
(vm).Die Geschichte der AG-JuZ (Arbeitsgemeinschaft Jugendzentrum Wißmar) liest sich wie ein Zeitzeugnis gelebter Jugendkultur, in Verbindung mit kommunalem Engagement. Am 21. Mai 1974, um 21:05 Uhr schlug die Geburtsstunde für eine Institution, die seinerzeit ihresgleichen suchte. Bei einer Geburtstagsparty von Thomas Will, wurde mit Unterstützung der ehemaligen Lehrerin, Waltraud Kiefer und durch organisatorisches Talent von Horst Winterkorn, das Jugendzentrum gegründet. Lange her, aber unvergessen. Knapp skizziert gehören zu den Meilensteine seiner Entwicklung die Verhandlungen mit Bürgermeister Werner Forbach, über den Einzug in den 1. Stock der ehemaligen Pfaffschule Damals war Wißmar noch eigenständig. Der Startschuss fiel am 5. Januar 1975 mit der ersten legendären Disco im Domizil. Die 70er und 80er Jahre waren geprägt von Auftritten von Bands wie „The Four Stars” und „Rollsplitt” sowie dem Aufbau zahlreicher AGs, bei denen es um Mopeds, Funk, Foto und Fußball ging. Die Teestube und Zelten an der Hardthütte gehören mit zu den Unvergesslichkeiten. Im Mai 1984 konnte das 10jährige Jubiläum, mit Anerkennung des JuZ durch den Kreisjugendpfleger, Willi Bank und die lokale Politik gefeiert werden. Zum 30jährigen Jubiläum trafen sich über 40 Ehemalige im Bürgerhaus Wißmar, bei Zorka Eckhardt und vor 20 Jahren war Goldjubiläumsfeier am Wißmarer See, bei Familie Mike Will. Mit dabei Bürgermeister Marc Nees. Das JuZ ist Vergangenheit, aber alles, was damit zusammenhing lässt es weiterleben. Dazu soll auch das Treffen 50+2, am 30. Mai, ab 19 Uhr, in der Gaststätte „Zum Kormoran” im Haus am See dienen. Horst Winterkorn ist in freudiger Anspannung und bereit das neuerliche Treffen vor. Hierbei sollen auch mittels KI-Colorierung bearbeitete Super-8-Erinnerungen und Fotos gezeigt werden. „So schlagen wir, dank moderner Technik” eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart”, sagte Horst Winterkorn.





