Familiensitzung am Nachmittag – KFF erfreute mit einem bunten und abwechslungsreichen, närrischen Programm

Die Jugendgarde der KFF – hoffnungsvoller Tanznachwuchs erfreute die Gäste

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Tänze, Büttenreden, Zwiegespräche und Akrobatik – so gestaltete sich der abwechslungsreiche Mixed der Nachmittagssitzung der KFF (Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsfreunde). Für das närrische Publikum ein Augen- und Ohrenschmaus, der es über fast fünf Stunden an nichts fehlen ließ. Zahlreiche Ehrengäste konnte der neue Elferratspräsident, Patrick Leibold-Meid in der Narrhalla der Mehrzweckhalle willkommen heißen. Unter ihnen Wettenbergs Bürgermeister Marc Nees und mit Walter „Maffie“ Marfilius ein Urgestein der Krofdorf-Gleiberger Fassenacht. In wenigen Tagen wird der Senior 95 Jahre jung. Leider inzwischen an den Rollstuhl gefesselt, hatte er sich den Besuch der Faschingssitzung, wie all die Jahre zuvor, nicht nehmen lassen. Als Gero Hofmann, Hans-Georg Gerlach und Peter Halm das bekannte Lied „Wenn in Kroffdich die Knorzel tanze“ spielten und sangen, gab es nicht nur bei „Maffie“ Tränen der Rührung. Ein für alle berührender Moment, als auch Prinzessin Sina I und Prinz Paul II, das Krofdorf-Gleiberger Prinzenpaar, von der Bühne eilte und dem altgedienten Fassenachter an seinem Platz die Ehre erwies. Gegrüßt wurde er auch vom Vizepräsidenten der IG mittelrheinischer Karneval Mainz und Vorsitzender des Bezirks VII, Markus Braun, der bereits zum 2. Mal innerhalb einer Woche den KFF einen Besuch abstattet und wieder ging es um Ehrungen, langjähriger und besonders verdienter Aktiver des lokalen Frohsinns.

Markus Braun ehrt Anja Reeh, Annette Schmandt, Gundi Grygar, Hans-Georg Gerlach und Philipp Nickel (v.l.)

(Foto: Volker Mattern)

Verdienstorden verlieh Markus Braun an Annette Schmandt und  Anja Reeh für ihr über 20jähriges Engagement im Zusammenhang mit der Knorzelgarde. Philipp Nickel stand ebenfalls zur Ehrung. Er war nicht nur 10 Jahre lang Sitzungspräsident, sondern ist auch bekannt für seine versierte politischen Büttenreden, was ein besonderes Anliegen von Markus Braun ist, der sich wünscht, dass diese Kunst wieder viel öfters in den Sitzung landauf und landab zu hören sein müsse. Nicht zuletzt Hans-Georg Gerlach und Gundi Grygar zwei langgediente Altvordere, was den Bereich der musikalischen Unterhaltung betrifft. Er, Mitglied bei der GOW (Gruppe ohne Weibsleu) und sie, von den Harmonika-Junioren kommend – beide Gruppen sind fester Programmbestandteil – singen am Schluss einer jeder Faschingssitzung die Krofdorfer Fastnachtshymne, „Maij Voadder hodd gesaad, un maij Modder hodd gesaad“. So auch wieder bei der Nachmittagssitzung, der auch das Gießener Prinzenpaar einen Besuch abstattete.

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