Partnerschaftstreffen – getragen von den ungezählten, persönlichen, familiären und durch zahlreiche Vereine gelebten Austausche.

Gäste und Gastgeber mit Bürgermeister Marc Nees, bei einer Besichtigung des neuen Rathauses Wettenberg

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Szia, Bojour, Hallo – wieder ein großes Wiedersehen und wieder eine große Wiedersehensfreude unter Freunden. Das waren am Himmelfahrtswochenende die Gäste aus Sorgues und Grigny sowie aus Zsámbék und Tök und natürlich die Gastgeber für die Partnergemeinden aus Wettenberg, Es hat eine lange Tradition, dieses Treffen, ebenso wie die seit über 40 Jahren andauernden partnerschaftlichen Beziehungen. Die Politik schafft die Rahmenbedingungen, aber die freundschaftlichen Bindungen werden getragen von den ungezählten, persönlichen, familiären und durch zahlreiche Vereine gelebten Austausche. Wettenbergs Bürgermeister, Marc Nees, hatte das richtig beobachtet und sprach in seiner Grußrede auf dem Wanderheimgelände des Westerwaldvereins Wißmar von einer entspannten Atmosphäre, ohne großes Protokoll, dafür mit viel Herzlichkeit, guten Gesprächen, echter Gemeinschaft und, selbstverständlich deftigem Essen und leckeren Getränken, denn dies hält ja bekanntlich Leib und Seele zusammen. Die größte Delegation stellten die Gäste aus Ungarn mit rund 60 Vertretern, Frankreich konnte aus familiär-persönlichen Gründen keine Anordnung stellen, aber aus Grigny bildeten mit Bürgermeister Xavier Ode und Stadtrat Hervé Nouzet vom dortigen Partnerschaftsverein die Abordnung, neben weiteren Privatpersonen. Sie alle hatten sich bereits am Krämermarkt bereichernd im sogenannten “Europaviertel” mit ihren landestypischen Gerichten und Getränken in das kulinarische Angebot eingebracht. Nach der Besichtigungstour durch das Gleiberg Land anderntags folgte dann der gemütliche Abschluss am Wanderheim. Was die Städtepartnerschaft auszeichne, sei nicht eine Unterschrift unter Verträge und keine offiziellen Terminverpflichtungen, sondern die persönlichen Begegnungen, das gemeinsame Lachen und die Festigung und Bildung von Freundschaften, so Marc Nees weiter. Sein Dank galt dem Westerwaldverein für die Zurverfügungstellung des Geländes, der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg, die am Grill nichts anbrennen ließ und den zahlreichen Vertretern jener Vereine und Institutionen, die die Partnerschaft tragen. Allen voran die beiden Vereine, Deutsch-Französische Gesellschaft Wettenberg mit ihrem Vorsitzenden, Moritz Månsson und dem Heimatverein Zsámbék, mit Thilo Hain an der Spitze. Die GGL (Gesamtschule Gleiberger Land), die regelmäßig die Schüleraustausche pflegt, war vertreten durch ihren Schulleiter, Gabriel Verhoff, ein wichtiger Aktivposten auch der KuKuK (Kunst- und Kulturkreis Wettenberg) mit Vorsitzender Barbara Yeo-Emde und viele Menschen mehr, die seit vielen Jahrzehnten verlässlich und mit Herzblut für die Städtepartnerschaft leben. Hier nicht zu vergessen und ebenfalls unter den Gästen, die beiden Ehrenbürgermeister, Günter Feußner und Gerhard Schmidt. Einen besonderen Dank richtete Marc Nees an Ralf Volgmann und seine Frau Margitt Fries-Volgmann. „Für euch sind die Partnerschaften nicht einfach ein Eintrag im Terminkalender, sondern eine echte Herzensangelegenheit”. In unruhigen Zeiten, wo Europa abstrakt wirke und immer mehr in Frage gestellt werde, werde es durch die Städtepartnerschaften erlebbar, so der Bürgermeister. Der gemischte Chor der Sängervereinigung „Germania-Eintracht” Wißmar eröffnete den offiziellen Teil mit vier Liedern, unter Leitung von Matthias Hampel. Ehrenvorsitzender, Jürgen Bechthold überreichte, im Rahmen des allgemeinen Gastgeschenkeaustausches, das Notenwerk des Liedes „Highland Cathedral” an die Chorleiterin des gemischten Chores aus Zsámbék, Eva Nagy.

Die Sängervereinigung Wißmar eröffnet den offiziellen Part der Partnerschaftsbegegnung

(Foto: Volker Mattern)

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