
Karlfried Philipp, Dieterich Emde, Barbara Yeo-Emde und Gerhard Schmidt (v.l.) stellten das Kulturprogramm 2026 auf Burg Gleiberg vor
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Auch in diesem Jahr wird das alt-ehrwürdige Gemäuer der Burg Gleiberg wieder Heimat für ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches, kulturelles Programmangebot sein. Gleiberg-Verein und KuKuK Wettenberg (Kunst- und Kulturverein) ziehen an einem Strang und haben in bewährter Zusammenarbeit bereits zahlreiche Termine festgeklopft. Gerhard Schmidt und Karlfried Philipp vom Vorstand des Gleiberg-Verein und Barbara Yeo-Emde und Dieterich Emde vom KuKuK-Vorstand freuen sich auf die Künstler und hoffentlich zahlreiche Besucher. Am 3. Juni wird es losgehen mit Gleiberg Rocks. Ab 19 Uhr spielen die Gruppen Given2Fly, Love Buzz und Muddy Sewer. Ebenfalls noch im Juni und zwar am 14., wird mit dem Multikulturellen Orchester Gießen ab 11 Uhr ein Benefizkonzert stattfinden. Das Orchester, mit Künstlern aus verschiedenen Nationen und Musik aus aller Welt, hat schon oft auf Burg Gleiberg gastiert. Mit dabei der Gründer und Geigenvirtuose, Georgi Kalaidijev. Der Erlös wird dem Kinderhilfsprojekt „Musik statt Straße” in Bulgarien zugute kommen. „Herr Petermann und die Combo” – ein lieber „alter” Bekannter, Peter Hermann, spielt am 5. Juli, um 17 Uhr mit seinem Ensemble Stücke aus den Rockopern „Der Turm”, dem „Grünberg-Musical”, aus „Samis Welt” und aus dem „Skriptorium”. Der Erlös aus diesen neu entstandenen und neu arrangierten Stücken wird dem Gleiberg-Verein zugute kommen, dessen vornehmste Aufgabe der Erhalt und die Unterhaltung des bedeutsamen, historischen Bauwerks ist. Seit über vier Jahrzehnten gibt es bereits die „Gruppe Heinrich”, benannt nach dem Gießener Urgestein, Heinrich von Kabborn. „Ihre Ohren werden Augen machen” verspricht die Gruppe, am 23 August, Beginn 16 Uhr. In einzigartiger Weise verbinden die Akteure bekannte Melodien, neue Texte , Gesang und Tanz – in hessischer Tracht, oder im Gala-Outfit. „Off Platt” und in Hochdeutsch setzen sie sich augenzwinkernd mit Hessen und den Hessen auseinander. Auf „Die Quintessenz” darf man sich am 13. September, dem „Tag des offenen Denkmals” freuen. Ab 17.30 Uhr werden in der 1. Hälfte des Konzertes, Diana Skoropad und Vitali Omelianenko, zwei hochtalentierte Musiker aus der Ukraine, mit einer Mischung aus eigenen Kompositionen und bekannten, beliebten Liedern, zu hören sein. Virtuoses Klavierspiel trifft hier auf berührenden Gesang. In der 2. Hälfte übernimmt das Trio „Just Three”, mit Gabriele Riedl, Lea Schubert und Barbara Yeo-Emde (ehemals BliNG). Den Abschluss im Reigen des kulturellen Angebots 2026 macht am 25. Oktober, ab 17 Uhr, mit Oliver Steller wahrlich kein Unbekannter. Er gilt als gewagter Rezitator und als solcher und begnadeter Gitarrist spricht und singt er „Gedichte von Goethe bis in die Gegenwart” und streift dabei drei Jahrhunderte. Der Gleiberg-Verein wird bei den Veranstaltungen von einer Gruppe von Unternehmen aus dem Wettenberger Ostpark, mit dem Büro Zick-Hessler, Michael Gross und TELOGS unterstützt, wofür der Vorstand sehr dankbar ist.




