Fleißige Helfer mit Putzlappen, Wasser und Staubsauger ließen zugunsten der Mitfinanzierung einer Freizeit, Autos wieder frühlingshaft glänzen

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Es wurde gesaugt, geputz und gewienert. Fünf Stunden lang kümmerten sich 31 Jugendliche, Konfirmanden und ehemalige Konfirmanden der Kirchengemeinde Wettenberg, in der Wißmarer Pfarrstraße darum, dass Autos wieder von ihrem Innenraum aus blitzblank erstrahlten. Der Erlös ist bestimmt zur Mitfinanzierung der Sommerfreizeit 2026 im spanischen Platja D’Aro. Die Jugendlichen wollen ihren Beitrag leisten, dass die Kosten der Freizeit nach gestiegenen Preisen etwas gedrückt werden können, so Diakon, Ernest Aguirre und Jugendmitarbeiter, Markus Schäfer. Gegen eine Spende wurden Auto von innen gesaugt und die Fenster geputzt. Die Pfarrstraße wurde zur „Waschstraße”. Der Einsatz war ein voller Erfolg: Die Besitzer von 60 PKWs nutzen die Gelegenheit und am Ende kamen, inklusive des Kuchenverkaufs, 750 € in die Freizeitkasse.

Fleißige Helfer mit Putzlappen, Wasser und Staubsauger ließen zugunsten der Mitfinanzierung einer Freizeit, Autos wieder frühlingshaft glänzen

(Foto: Volker Mattern)

Andreas Läufer (li.) und Heide Simonis (rechts) haben denBeKKaus-Weg entwickelt und die Seniorenwerkstatt mit Ralf Bremer die technische Umsetzung verantwortet. Katrin Hofmann danke allen Beteiligten

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Idee für einen Wettenberger BeKKAus Weg, auf dem die Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer trainiert werden kann, hatte Andreas Läufer vom Fachdienst Senioren der Gemeinde Wettenberg. Die Mobilität ist ein wichtiges Thema innerhalb des Projekts „Älter werden in Wettenberg”. Diese im Alter zu erhalten, stellt eine solide Grundlage dafür dar, um so lange wie möglich eigenständig in gewohnter Umgebung leben können. Daher sollte man mit Bewegung, Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining nicht erst im hohen Alter, sondern frühzeitig beginnen. Gleichzeitig wird von Medizinern zunehmende Bewegungsarmut bei Kindern bemängelt. Diese führe zu gravierenden körperlichen, geistigen und psychischen Folgen, darunter Übergewicht, schwache Muskulatur, Haltungsschäden (Rückenschmerzen) sowie Konzentrationsmangel. Gleich von Anfang an nahm Andreas Läufer die erfahrende und mittlerweile sich im (Un)Ruhestand befindende, Physiotherapeutin, Heide Simonis – mittlerweile im Ruhestand – mit ins Boot. Beide besuchten verschiedene Übungsparcours und legten eine Sammlung diverser Übungen an. Aus dieser Sammlung galt es jetzt Übungen zusammen zu stellen, die nicht nur junge, sportliche Erwachsene absolvieren können, sondern auch die Oma mit ihrem Enkel oder der Opa mit seiner Enkelin. Auch die Darstellung auf den einzelnen Tafeln sollte verständlich und gut nachvollziehbar sein und gleichzeitig soll mit der Übung die gewünschte Wirkung erzielt werden können, ohne lästige „Nebenwirkungen”. Andreas Läufer und Heide Simonis stellten damit an ihre eigene Arbeit hohe Ansprüche. Der Anfang ist gemacht: Die Beschreibung des BeKKAus Weges Wettenberg, einige Spielregeln, auf die man achten sollte und wie der Weg sich entwickeln wird, sind am Anfang in der Nähe des Naturkindergartens in Wißmar (am Ende der Straße „Auf der Heide”) zu finden. Vor dort aus sind die ersten sechs Stationen entlang des Forstweges aufgebaut. Die Hinweistafeln wurden von der Seniorenwerkstatt Wettenberg angefertigt und auch installiert. Das Material besteht ausschließlich aus Holz und passt damit sehr gut in die Umgebung. Die Fachbereichsleiterin Familien, Jugend, Senioren, Katrin Hofmann dankt den fleißigen Helfern der Seniorenwerkstatt Wettenberg, vertreten durch Ralf Bremer, für diese außerordentliche Unterstützung und ebenfalls Heide Simonis für die äußerst umfangreiche Beratung und Mitwirkung. Doch mit den derzeit sechs Übungen wird noch nicht Schluss sein. Für den kommenden Herbst ist eine Erweiterung geplant, die schrittweise fortgeführt wird.

Michael Kiefer (li.) und Kai Gruber überreichen den Scheck an Gillian Stracka

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Ein Tierheim kümmert sich um Tiere. Das ist selbstredend. Auch die Feuerwehr hat bei manchen Einsätzen mit Tieren zu tun, die es zu retten, oder suchen gilt. Diese Gemeinsamkeiten führten zu einem lockeren Informationsaustausch beider Organisationen. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wißmar, mit seinem Vorsitzenden und Wehrführer, Kai Gruber und Schriftführer, Michael Kiefer überreichten eine Spende in Höhe von 750 € an die stellvertretende Leiterin des Tierheims Gießen und Stadionsleiterin Katzen, Gillian Straka. Das Geld stammt aus dem Erlös des Baumglühens, das der Förderverein, gemeinsam mit der Einsatzabteilung durchgeführt hatte. „Ohne Ehrenamt geht nichts” bekundeten die Drei unisone, denn auch das Tierheim Gießen wird als privater Verein überwiegend durch ehrenamtliches Engagement aufrecht erhalten und finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden. Von den derzeit vier Schafen als größte Tiere bis zu kleinen Nagern, wie Mäuse und auch Vögel reicht die Spannbreite in der Tierheim-Unterbringung, durften die Feuerwehrmänner erfahren. Gillian Straka dankte im Namen des gesamten Tierheim-Teams für diese Zuwendung.

Richtfest bei einer weiteren Filiale der Bäckerei Künkel im Wettenberger Augarten

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Es ist gerichtet. Eswehten bunte Bänder in luftiger Höhe an einem großen, grünen Kranz vor blauem Himmel. Richtfest wurde gefeiert im Augarten bei der Bäckerei Künkel. Der Plan sieht vor, dass bereits im September dieses Jahres die Langgönser Bäckerei eine weitere Filiale am Augarten eröffnet, geben sich Verkaufsleiterin Elena Künkel und ihr Zwillingsbruder, Tobias, Produktionsleiter, zuversichtlich. Die Zuversicht ist berechtigt, angesichts der schnellen Bauzeit, denn im März dieses Jahres war Spatenstich für den schlüsselfertigen Neubau, den das Unternehmen Kai Laumann in Holzbauweise an der Straße In der Au, am „Gewerbecampus Next” erstellt hat. Viele Gäste hatten sich eingefunden auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Grundstück. Mit ihnen Vertreter der verschiedenen Gewerke, Mitarbeiter der Bäckerei mit Geschäftsführer Florian Weil und von der Firma Laumann, mit Bauleiter Lukas Koch, um anzustoßen. Lukas Koch begab sich beim offiziellen Prozedere, in traditioneller Zimmermannskluft gekleidet, gemeinsam mit dem Geschwisterpaar Künkel in luftige Höhe, um „Mit Gunst und Verlaub” im Richtspruch die Feierstunde zu eröffnen. „”Und stolz und froh ist jeder heut, der tüchtig mit am Werk gebaut.” Der erste Schluck aus dem Glas galt dem Hochleben der Bauherrschaft und nach dem weiteren Schluck für die Anerkennung der Zimmerleute, durfte es am Boden zerbrechen. Die Filiale bietet ein Café plus Außensitzplätze sowie einen Drive-In-Schalter, der Pendlern und Kunden mit wenig Zeit einen schnellen Einkauf ermöglicht. Die Gebäudefläche beträgt rund 230 Quadratmeter.

Tobias Künkel (links), Lukas Koch und Elena Künkel auf dem Dach der Filiale

(Foto: Volker Mattern)

Die Kinder erfreuten die Generation 65+ mit lustigen Liedern

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Trotz frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war das Senioren-Cafè der Gemeinde Wettenberg sehr gut besucht. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger der Generation 65+ fanden sich im Bürgerhaus in Launsbach ein und zeigen mit ihrem Interesse, wie bedeutsam ihnen dieses Angebot ist. Die Tische waren frühlingshaft dekoriert und der Kaffeeduft schwebte als herzliche Einladung bereits in den Gängen. Ein reges Team aus Mandatsträger der kommunalen Gremien und der Verwaltung, allen voran Stefanie Krämer, Leiterin der Verwaltungsstelle Launsbach und Hauptorganisatorin des Nachmittags, sorgte im Hintergrund und beim Service für einen reibungslosen Ablauf. Bürgermeister Marc Nees freute sich über die Resonanz und begrüßte die Gäste auf charmante Weise mit den Worten, „Meine lieben erfahrenen Menschen” um damit Respekt vor deren Lebensleistung zu zollen. Die Kleinsten aus der KiTa „Mäusenest” erfreuten mit Liedern wie, „Immer wieder kommt ein neuer Frühling”, „Die alte Moorhexe”, „2 lnage Schlangen” und „Der Gorilla mit der Sonnenbrille”. Begleitet wurden sie von Annette Dufner mit ihrer Gitarre. Die Gäste waren derart begeisterte, dass das Mitklatschen zum Abschluss in begeisterten Applaus überging. Nicht minder für Stimmung sorgte Jürgen Bittendorf als Sänger-Solist. Viel Spaß machte auch das Bingo, moderiert vom Bürgermeister, in Assistenz mit der Leiterin der Verwaltungsstelle Launsbach, Stefanie Krämer. Als älteste Teilnehmerin aus Launsbach. Als älteste Teilnehmerin aus Launsbach wurde Luise Kunkel ausgezeichnet, Helmut Wrogemann hatte das älteste Geburtsdatum als Mann vorzuweisen. Beide wurden mit einem kleinen Präsentkorb geehrt. Insgesamt war der Nachmittag nicht nur eine runde Sache, sondern auch eine Wertschätzung an die Generation 65+ der Gemeinde Wettenberg.

Bürgermeister Marc Nees überreicht an Luise Kunkel ein Präsent

(Foto: Volker Mattern)

Bürgermeister Marc Nees überreicht an Helmut Wrogemann ein Präsent

(Foto: Volker Mattern)

Herzstück Sägegatter

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Der erste DaGaTa (Dampf- u. Gattertag) in diesem Jahr lockte wieder viele Gäste zum HTM (Holz- und Technikmujseum) nach Wißmar. Es gab Live-Vorführungen an der riesigen Dampfmaschine, am Sägegatter und an der Drechselbank. Auch standen alle Museumsbereiche mit ihren zahlreichen interaktiven Exponate im Holzerlebnishaus für individuelle Rundgänge und Erkundungen zur Verfügung. Wie immer im Frühjahr stand der DaGaTa des HTM als Umweltbildungszentrum und außerschulischer Lernort unter dem Motto “Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE”. Darüber hinaus gab es jede Menge zu sehen, zu fühlen und zu riechen. Es roch beispielsweise auch nach herzhaft Grillgut und der Duft frisch gebackener Waffeln umspielte die Nasen der rund 500 Gäste. Vorwiegend Familien mit Kindern, nutzen die vielen Möglichkeiten, die im Angebot waren. Der Dampf- und Gattertag – längst etabliert und ein Highlight und Besuchermagnet der Region und darüber hinaus – entpuppte sich wieder als besonderes Familienevent.

Kreativangebote für Kinder

(Foto: Volker Mattern)

Wo gehobelt wird…, Anleitung durch Dietrich Schulze-Horn

(Foto: Volker Mattern)

Beschäftigte des Landesbetriebes HessenForst (Forstamt Wettenberg) boten ein umfang- und abwechslungsreiches Kinderprogramm, zu dem auch Ponyreiten gehörte. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmerten sich freundliche und kompetent um ihre Gäste. Wildwurst, Dämpfkartoffeln mit Quark, Waffeln, Kuchen, Kaffee, Kaltgetränke und Stockbrote am offenen Feuer standen zu familienfreundlichen Preisen auf der Speisekarte. Bereichert wurde dies alles, wie immer, auch durch einen kleinen Markt mit regionalen Erzeugnissen und kunsthandwerklichen Produkten. Die Seniorenwerkstatt Wettenberg war vertreten und das Polizeipräsidium Gießen. Zudem die SWG (Stadtwerke Gießen). Museumsleiter, Dieter Mülich und Betriebsleiterin, Helena Krämer, zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und dankbar gegenüber dem großen, ehrenamtlichen Helferteam. Zu den ersten Gästen bei der Eröffnung gehörte auch Wettenbergs Ehrenbürgermeister, Gerhard Schmidt.

Fahrradkodieraktion bei der Polizei

(Foto: Volker Mattern)

BeKo und Pflegestützpunkt Gießen informieren im Rahmen einer gemeinsamen Telefon-aktion am 06.05.2026 von 9:00 bis 14:00 Uhr rund um das Thema „Pflegeleistungen”

Für viele Angehörige und Betroffene ist es schwie-rig, sich im „Pflege- und Behördendickicht” zu-rechtzufinden. Was bedeutet der Begriff Pflegebe-dürftigkeit? Wie stelle ich einen Antrag auf Pflege-leistungen bei der Pflegekasse? Welche Vorsorge- und Präventionsmöglichkeiten können hilfreich sein? Wie kann die Selbständigkeit und Selbstbe-stimmung möglichst lange erhalten und gefördert werden, wie die körperliche Aktivität, soziale Teil-habe, das selbständige Wohnen, z. B. durch Pfle-gehilfsmittel oder Wohnberatung. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für pflegende Angehörige? „Manchmal verändert sich das Leben von einem auf den anderen Tag – etwa nach einem Unfall, Sturz mit gesundheitlichen Folgen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Manch-mal aber auch schleichend, z. B. bei Demenz oder zunehmendem Muskelabbau”, berichtet Ulrike Eidam, Teamkoordinatorin und Beraterin der BeKo.

Dann sei es wichtig, möglichst schnell einen trägerneutralen Ansprechpartner zu finden, der über individuelle Leistungsangebote informiert, Orientierung gibt bei der Bewältigung der herausfordernden Situation und in der Entscheidungsfindung unterstützt. „Wir zeigen Unter-stützungsmöglichkeiten auf, erklären die Leistungen der Pflegekasse oder unterstützen bei der Antragstellung, auch bei Sozialhilfeleistungen für die Pflege, wenn die Rente nicht reicht”, so Eidam. 

„Die Pflegeversicherung bietet zahlreiche Leistungen, die zur Finanzierung pflegerischer Hil-fen und zur Entlastung pflegender Angehöriger genutzt werden können”, erklärt Nils Freitag, Pflegeberater des Pflegestützpunktes Gießen. Viele Ratsuchende wenden sich an die Bera-tungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen (BeKo) und den Pflegestützpunkt Gießen, um passende Unterstützungsangebote im Stadtgebiet und im Landkreis Gießen zu finden – etwa haushaltsnahe Dienstleistungen, wohnortnahe Pflege-dienste, Betreuungsangebote, Nachbarschaftshilfen, Seniorenwohnungen oder stationäre Pflegeeinrichtungen. 

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12.05.2026 stehen Ihnen die erfahrenen Beraterinnen und Berater der BeKo (www.beko-giessen.de) und des Pflegestützpunktes für Fragen zur Pflegeversicherung sowie zu allen Themen der pflegerischen Versorgung im 

Rahmen der Telefonaktion am Mittwoch, 06.05.2026, von 9:00 bis 14:00 Uhr gern kostenlos zur Verfügung. 

Sie erreichen die beiden Beratungsstellen auch zu den üblichen Bürozeiten unter 0641 97 900 90 (BeKo) und 0641 480 117 20 (Pflegestützpunkt). Zu den offenen Sprechzeiten Diens-tag 9:00 – 12:00 Uhr und Mittwoch 13:00 – 16:00 Uhr kann man ohne Termin in der Kleinen Mühlgasse 8 in Gießen vorbeikommen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. 

Die BeKo – Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen – und der Pflegestützpunkt sind seit vielen Jahren zentrale und erste Anlaufstellen zum Thema Pflege in Stadt und Landkreis Gießen. Pflegebedürftige, Hilfsbedürftige und ihre Angehörigen erhalten umfangreiche Informationen, Beratung und Hilfestellung zum Thema Alltagsbewäl-tigung, zur wohnortnahen Versorgung und Betreuung sowie zur Inanspruchnahme von Leis-tungen. 

Jörg Peilstöcker (2. Vorsitzende), Wolfgang Moos, Bernd Eyring, Rolf Hahn, Karlfried Schwalm, Thomas Velke, Horst Marquardt (1. Vorsitzender), Stefan Eyring

 Auf den Jahreshauptversammlungen der Einsatzabteilung und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Launsbach standen eine Neuwahl und Ehrungen im Mittelpunkt. Vorsitzender Horst Marquardt berichtete über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, etwa die Teilnahme am Kreisfeuerwehrtag in Großen-Buseck bei brütender Hitze oder die Teilnahme am Kappenfest am 15.08.25. Derzeit sind 229 Mitglieder im Förderverein gemeldet, man merkt deutlich das der Altersschnitt überdurchschnittlich hoch ist, so Marquardt, man habe im letzten Jahr leider 9 Sterbefälle verzeichnen müssen, demgegenüber standen lediglich 4 Neueintritte. 

Am 13.09.2025 fand eine großangelegte GABC-Übung am Viadukt in Launsbach statt, hier sorgte man im Anschluss, mit Unterstützung der Fördervereine aus Krofdorf-Gleiberg und Wißmar für einen kleinen Imbiss und Getränke. Am 18.10. fand das alljährliche Hausmacher Wurst Essen im Feuerwehrhaus statt für das Hartmut Mühlich verantwortlich zeichnete. Man Unterstützte die Jahresabschluss-Übung der Einsatzabteilung die an und in der „Schönen Aussicht” stattfand. 

Für die Einsatzabteilung berichtete Wehrführer Jörg Matzner über die vielfältigen Aktionen und Ereignisse im Jahr 2025. Die Einsatzabteilung verfügte mit Stichtag 31.12.2025 über 20 aktive Mitglieder. Die Fluktuation habe gegenüber früher stark zugenommen, sodass es ein ständiges auf und ab gibt. Die Leute seien berufsbedingt heute nicht mehr unbedingt längere Zeit an einen Ort gebunden. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1.748 Gesamtstunden für Ausbildung geleistet, dies entspreche, so Matzner, 11 Monate Arbeitszeit einer Vollzeitstelle. 

Insgesamt wurde man 43mal alarmiert, daraus ergaben sich ca. 100 reine Einsatzstunden, die Gesamteinsatzstunden beliefen sich inklusive Brandsicherheitsdienst auf 840 Std. Die Einsätze gliederten sich in 12 Brandeinsätze (1 Großbrand), 18 Hilfeleistungen, 12 Fehlalarme sowie ein Einsatz im Rahmen der Amtshilfe. 

In Eigenleistung wurde auch die Umkleidekabine neu gestrichen, da es so gut lief, wurde spon-tan die Außenfassade gleich mitgemacht, diese strahlt jetzt wieder in neuem Glanz. Zum Abschluss bedankte sich Jörg Matzner bei allen Mitwirkenden und dem Förderverein. 

Für die Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Jannik Pfeiffer über die Aktivitäten. Insgesamt seien derzeit 10 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2025 konnten 3 Mitglieder in die Einsatzabteilung übernommen werden. 

Wie jedes Jahr begann das Jahr mit der Weihnachtsbaumsammelaktion im laufe des Jahres wurden im Rahmen des Übungsdienstes verschiedene Ausbildungsinhalte vermittelt, z. B. Löscheinsatz, Fahrzeug- und Gerätekunde, Leiterübung, Erste-Hilfe, Knotenkunde etc.. Aber auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz, hierzu wurden in regelmäßigen Abständen Spiel- und Spaßabende durchgeführt. 

Ein Highlight war sicher der „Berufsfeuerwehrtag” aller Wettenberger Jugendfeuerwehren. Als Feuerwache mit Übernachtung kam diesmal Bürgerhaus Launsbach in Betracht so Pfeiffer. Es wurden verschiedene Einsatzszenarien, auch bei Nacht, simuliert. Alle Jugendlichen waren mit Begeisterung bei der Sache. 

Zum Abschluss des Jahres fand am 06.12. der jährliche Glühweinabend statt, der sich wieder großer Beliebtheit erfreute und auch in diesem Jahr stattfinden wird. Zum Abschluss dankte Pfeiffer allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung über das gesamte Jahr. 

Im Rahmen der JHV der Einsatzabteilung legte Jannik Pfeiffer aus beruflichen Gründen sein Amt als Jugendfeuerwehrwart nieder, hierfür wurde einstimmig Morton Morowski als neuer Jugendfeuerwehrwart gewählt. 

Im Rahmen der JHV des Fördervereins wurden verschiedene Ehrungen für langjährige Mitglied-schaft ausgesprochen. So wurden für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein mit der silbernen Ehrennadel Esther Schnaut und Stefan Eyring geehrt. Für 40-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrentafel wurden Franz Miklis, Wolfgang Moos, Bernd Eyring, Karlfried Schwalm, Rolf Hahn und Thomas Velke geehrt, Esther Schnaut und Franz Miklis konnten nicht anwesend sein. 

Zum Schluss informierte Pierre Bittendof (Gemeindebrandinspektor) noch über den Sachstand der Zusammenlegungsplanung der Einsatzabteilungen Krofdorf-Gleiberg und Launsbach. Es würden derzeit die Fahrzeitversuche zur Feststellung der Hilfsfristen ausgewertet. Aus Reihen der Versammlung wurde der avisierte Standort „Am Augarten” als ungeeignet angesehen. 

Horst Marquardt dankte zum Abschluss allen Akteuren, Verantwortlichen, Unterstützern und Helfern für ihr Engagement. 

Freiwillige Feuerwehr Launsbach 

Das Blasorchester Wißmar begeisterte mit „Böhmischen Melodien”

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Seine letzte Runde, getreu dem Polka-Titel „Eine letzte Runde”. Und dann sollte noch ein weiterer Titel aus dem Frühlingskonzert für ihn besondere Bedeutung haben, „Genieß’ Dein Leben”. Zumindest Donnerstagsabends ist er jetzt zuhause, worauf sich seine Frau Monika, Vorsitzende des Blasorchesters Wißmar, freut. In diesem Orchester gab Gilbert Monter 25 Jahre als Dirigent und Leiter den Ton an, drückte ihm seinen Stempel auf und der war geprägt von der Leidenschaft und dem Können eines Vollblutmusiker, der „uns auf seine besondere und unnachahmliche Weise auf einen neuen Level stellte”, wie Orchestermitglied, Dieter Mülich in seiner Laudatio festhielt. Es war ein besonderer Nachmittag im Launsbacher Bürgerhaus, der „Böhmischen Melodien” gewidmet war, so das Motto. Wunderbare Weisen dieser Genres erfreuten und erreichten die Herzen knapp 400 begeisterter Gäste und sicherlich führte den einen oder anderen auch der besondere Moment der Verabschiedung des Dirigenten dorthin. Auch Landrätin Anita Schneider war gekommen. Mit neun Jahren hat Gilbert Monter beim Musikverein Büdingen/Saar begonnen, das Trompetenspiel zu erlernen. Sein musikalischer Lebensweg war vorgezeichnet. Es folgten Auszeichnungen als Kreismeister, Saarlandmeister und mit 14 Jahren 1. Preisträger von „Jugend musiziert” auf Bundesebene. Er absolvierte an der Musikschule Saarbrücken ein Vorstudium, kam mit 18 zur Bundeswehr und spielte 17 Jahre im Musikkorps Koblenz. Anschließend acht Jahre im Heeresmusikkorps 5 Gießen, wo er als 2. Dirigent fungierte. In dieser Zeit leitete er zudem die Biebertaler Musikanten, die Kinzenbacher Blasmusik und das Blasorchester Lahnau. Seit 1993 ist er aktiv im Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen. Im Mai 2001 kam er zum Heeresmusikkorps 12 nach Würzburg. Ein halbes Jahr später verschlug es den inzwischen 75jährigen nach Wißmar und verbunden damit die glückliche Fügung seiner Zusage, beim Blasorchester das Dirigat zu übernehmen. Über 15 Jahre unterstützt er in dieser Zeit auch den Heimat- und Musikverein Rechtenbach musikalisch. Daraus entwickelte sich eine große Freundschaft, wie auch der Besuch vieler Weggefährten von dort und auch solcher aus Bicken, wo er noch Verantwortung trägt, Beweis war. Seine Vita ist schillernd und auch mit dem Hinweis auf seine Unterstützung der „Original Böhmischen 7″ in Leitungsfunktion längst nicht vollzählig. Sein Beruf als Musiker ließ ihn die ganze Welt bereisen. Namhafte Künstler, wie beispielsweise Udo Jürgens, Peggy March und Ireen Sheer durfte Gilbert Monter begleiten und in Big Bands mit Größen wie Max Greger, Hugo Strasser und Paul Kuhn mitwirken. Bei Carolin Reibers Musikantenstadl war er auch mit dabei und auf Kanzlerfesten spielte Gilbert Monter unter anderem. Ein Phänomen in jeder Hinsicht, so Orchestermitglied, Markus Gehlert, der durch das Programm führte und meinte, „Servus-Orchester” sei doch ein passender Name für das Ensemble. Das Wort bedeute „Hallo” und „Tschüss”. Würde passen, denn es gibt bereits den „Neuen”, dem Gilbert Monter symbolisch den Stab überreichte. Seit Anfang des Jahres steht Jörg Adams als Orchesterleiter in der Verantwortung und gab erstmals öffentlich mit seinem Einsatz am Schluss des Konzertes seine Visitenkarte ab. „Mein Herz schlägt nur für Dich”, oder „Meine Leidenschaft” – Polkas von Ernst Mosch und Alexander Pfluger waren zwei von 12 Stücken im ersten Konzertteil dem weitere 10 Titel nach der Pause folgten, alle noch dirigiert von Gilbert Monter und zugeschnitten auf ihn und den besonderen Moment. Das Gesangsduo Bärbel und Willi Wahle aus Eslohe im Sauerland zeigte durch seine Mitwirkung, wie Musik verbindet und wie gut Netzwerke funktionieren. Es war ein in Teilen emotionales Konzertereignis, denn erinnert wurde bei der Laudatio, an Joachim „Lerry” Lehr, dem verstorbenen Freund Gilbert Monters, der viele Konzerte des Blasorchesters als Teil des Ensembles und vor allem als Conferencier mit seinem Humor und Charme bereichert hatte. Mit stehenden Ovationen würdigte das Publikum nach zweieinhalb Stunden den scheidenden Dirigenten und dankten den 23 Musikern für die zahlreichen, böhmischen Melodien.

Gilbert Monter – „Eine letzte Runde”

(Foto: Volker Mattern)

Sie erhielten die Landesehrung mit der goldenen Ehrennadel

(Foto: Volker Mattern)

(vm).“Die Zukunft unserer Feuerwehr entsteht nicht durch einzelne Entscheidungen, sondern durch unser gemeinsames Handeln”, so Pierre Bittendorf, Gemeindebrandinspektor von Wettenberg. Diesem Geist folgte auch die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg, zu der sich die Mitglieder der Einsatzabteilungen der drei Ortsteile in der Gaststätte „Sängereck” in Wißmar versammelt hatten. Die Wettenberger Feuerwehr ist breit und gut aufgestellt, wie dem Geschäftsbericht des Gemeindebrandinspektors und der ergänzenden Berichte aus den verschiedenen Fachabteilungen und Organisationseinheiten zu entnehmen war. 95 Mitglieder beträgt die Einsatzstärke bei den Aktiven, darunter 16 Feuerwehrkameradinnen. Im Vergleich zu Berichtszeitraum des Vorjahres bedeuten diese Zahlen einen erfreulichen Anstieg um 12 aktive Mitglieder. Darunter sind jene drei, die aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden konnten und neun Neueintritte. Für alle Anwesenden stand hinter den nüchternen Zahlen aus dem Geschäftsbericht die lebendige Erinnerung an ein Jahr 2025, mit all den vielschichtigen und unterschiedlichen Ereignissen bei den Einsätzen, den Fortbildungsveranstaltungen und anderen Terminen, die es zu absolvieren galt. 125 Einsätze verteilen sich auf 20 Brandeinsätze, 69 Hilfeleistungseinsätze und weitere Alarmierungen sowie den sechs abzuleistenden Brandsicherheitsdienste. In der Summe aller hierbei angefallenen Stunden ergibt sich eine Gesamtpersonalstundenanzahl von 3.897 Stunden und damit ein Mehr von 730 Stunden gegenüber 2024. In der Addition mit 6.303 Stunden für Aus- und Fortbildung sowie 724 Stunden für sonstige Tätigkeiten sind es unterm Strich 10.924 Gesamtpersonalstunden. Hierin sind unter anderem auch jene Stunden enthalten, die bei der Brandschutzerziehung in den Kindertagesstätten und Grundschulen aufgewendet wurden. Auf die einzelnen Einsätze ging der Gemeindebrandinspektor in seinem Rückblick nur kurz ein. Als wohl einer der größten der vergangenen Jahre bleibt der Scheunenbrand auf dem Bauernhof der Familie Stroh in Wißmar in Erinnerung. Hier waren rund 130 Einsatzkräfte, auch von vielen anderen Wehren aus der Umgebung, im Einsatz.Wie vielschichtig die Wettenberger Wehr agiert, sollte beispielhaft durch die Gruppe Dienstsport, geleitet von Sarah Geller, Erwähnung finden. In diesem Zusammenhang sprach Pierre Bittendorf zudem auch die bestens konditionierten Einsatzkräfte, nämlich die von Dennis Hofmann trainierten Treppenläufer an, für die kein Turm zu hoch scheint und ihr Können stellten sie vergangenes Jahr in Mainz, Köln, Rottweil, beim Towerrun sowie beim „Run auf die Burg Gleiberg” in den einzelnen Wettbewerben unter Beweis. Mit Stolz verwies der Gemeindebrandinspektor auch auf die Hygienkomponente West der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg. Die zahlreichen Anfragen zeigten den immer bedeutsamer werden Stellenwert. Es sei, Dank Sascha Krüger, der Schritt in die richtige Richtung. Beim hessischen Katastrohenschutzpreis errang man den 1. Platz und die Hygienekomponente West wurde in 2025 14 Mal von anderen Wehren angefordert. Auch mit Blick auf die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen dankte der Gemeindebrandinspektor allen Ausbildern und schloss in seinen Dank alle Einsatzkräfte, Fachwarte und Kameraden in den Führungsverantwortungen, den Landkreis mit seinen Fachdiensten, den Gemeindevorstand mit Bürgermeister Marc Nees sowie den neuen Sachbearbeiter, Jörg Matzner, mit ein. Eswerde oft zu technisch bei und über die Feuerwehr gesprochen, meinte der Bürgermeister in seinem Grußwort.Feuerwehr ist keine Struktur, sondern eine Haltung, bei der sich alle aufeinander verlassen könnten, so seine Sicht. Grußworte der Gäste sprachen auch Marcel Hänsel als Gemeindebrandinspektor in Biebertal und Kreisbrandmeister, Daniel Schlitt. Die Vollversammlung bot den Rahmen für zahlreiche Ehrungen. Das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven Dienst wurde an Andreas Buhl und Jörg-Christian Matzner verliehen. Mit der Anerkennungsprämie für 40 Jahre wurden Jörg Peilstöcker und Peter Gau geehrt. Die Anerkennungsprämie für 30 Jahre ging an Stefan Geng und Kai Gruber. Hier fehlte Sven Ribcke. Für ein Jahrzehnt bekam diese Prämie Johannes Jahn überreicht. Das Land Hessen ehrt auf der Grundlage des entsprechendes Erlasses Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, wenn sie nach mindestens 20jähriger aktiver Dienstzeit aus der Einsatzabteilung ausscheiden, oder ab dem Januar 2017 in die Ehren- und Altersabteilung wechseln, mit dem goldenen Ehrennadel. Mit diesem Abzeichen wurden Roberto Röhrsheim, Manfred Wagner, Michael Pracht, Uwe Offenbacher, Oliver Mühlich, Bernd Klinkel, Horst Marquardt, Florian Pfeiffer und Hartmut Stroh gewürdigt. Zahlreiche Kameraden und Kameradinnen wurden befördert. Unter ihnen Daniel Schröder und Paul-David Bender zum Brandmeister, Benjamin Zimmermann zum Hauptlöschmeister, Michael Klos, Michael Pfeiffer und Matthias Geiger zum Oberlöschmeister und Sarah Luise Geller, Jannik Pfeiffer und Peter Bendel zum Löschmeister. Themen, die die Wettenberger Feuerwehr auch in diesem Jahr weiter begleiten werden sind die Zusammenlegung der Einsatzabteilungen Krofdorf und Launsbach und der damit verbundene neue Feuerwehrstandort. Diese Dinge und weitere, wie etwa die Aktualisierung der Satzung, sind im Geschäftsgang und wir treiben sie voran, versprach der Gemeindebrandinspektor. Eine Wahl stand an bei der Vollversammlung. Julia Trampisch wurde in ihrem Verantwortungsbereich als Leiterin der Kindergruppe (Minifeuerwehr) bestätigt. Sie regte an, zur Unterstützung bei dieser Arbeit eine Stellvertreterin/einen Stellvertreter an die Seite zu bekommen. Am 18. April findet eine Waldbrandübung statt. Vom 9. bis 16. Mai sind die Feuerwehrkameraden aus der Partnerkommune Zsámbék (Ungarn) in Wettenberg zu Gast und dabei ist eine Ausbildungswoche vorgesehen.

Mitglieder der Einsatzabteilung, die befördert wurden und erfolgreich ihre Lehrgänge absolvierten

(Foto: Volker Mattern)

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Wettenberg mit ihren rund 250 Mitgliedern bleibt in ruhigen Fahrwassern unterwegs. Als Förderer der kommunalen Partnerschaften mit Sorgues bei Avignon und Grigny/Rhône bei Lyon kümmert sie sich um die zivilgesellschaftlichen Begegnungen. Als Akteur der frankophilen Alltagskultur setzt der Verein im Gleiberger Land diverse Akzente, sorgt sich ums „önologische Wohlbefinden”, hat Autoren mit Frankreich-Kenntnis zu Gast, motiviert zum moderaten Boulespiel, pflegt das anregende Miteinander und hilft der Gesamtschule Gleiberger Land ideell und finanziell bei deren Bemühungen, das Interesse am Nachbarland und an einem demokratischen Europa wachzuhalten.

Dieser Tage trafen sich rund 35 Mitglieder im Gleiberger Gemeinschaftshaus zur Hauptversammlung, zum Bilanzieren der 2025er Aktivitäten, zum Entlasten des Vorstandes, zum Würdigen der Arbeit einer herausragenden Mitstreiterin – und nicht zuletzt zum Strukturieren eines Weges, an dessen Ende, im Mai 2027, ein Jubiläum stehen wird. 50 gemeinsame, mit den französischen Freunden intensiv gestaltete Jahre sind dann zu bewerten, zu feiern.

Zu Beginn der von dem aus der Schieferstraße in Krofdorf stammenden Vorsitzenden Moritz M. Månsson geleiteten Versammlung gedachte man langjähriger, nun verstorbener Weggefährten. Darunter Reiner Pfeiffer, Gaby Koch, Jürgen Roß-Walter, Thomas Linnenberg und – auch er war den Wettenberger Deutschfranzosen sehr gewogen – der Journalist Georg Stefan Troller.

Für 2025 bilanzierte Månsson die vielköpfig bestrittene Fahrt in die Normandie zu den Angehörigen des in Krofdorf 1943 tödlich verunglückten Kriegsgefangenen Eugène Lebrun, den Krämermarkt mit Gästen aus Grigny und der Einweihung des Grigny-Platzes (Boulodrôme) an der Wißmarer Straße in Krofdorf, das internationale Jugendcamp in Zsambek/Ungarn, die Gedenkfeier zur „Train Fantôme”-Deportiertenzug-Passage 1944 in Sorgues und – neben weiteren Aktivitäten – die Teilnahme am „Salon des Vins” mit einem Oberhessen-Stand in Grigny.

Der Kassenbericht von Guido Hofmann und Margitt Fries-Volgmann bescheinigte „Trésorier” Michael Tembeck ausgezeichnete Arbeit. Entlastung!

Ehrung bei den Wettenberger Deutschfranzosen: Die nimmermüde Gabi Rundnagel (3.v.r.) im Kreis ihrer Freundinnen und Freunde aus dem Vorstand, darunter Vorsitzender Moritz M. Månsson (hinten, Mitte) und Vize Ralf Volgmann (rechts). (Foto: Geli Wenzel)

Ausdrücklich würdigte Månsson die Arbeit von Vorstandsmitglied Gabi Rundnagel, die seit Mitte der 1990er Jahre zu den Aktivposten zählt; im Verein ebenso wie bei der Gestaltung von Begegnungen mit Sorgues sowie bei der DFG-Präsenz bei lokalen Festivitäten. Stichwort: Weinstand. Rundnagel war die Gattin des 2018 zu früh verstobenen Kassierers Michael Harenberg, kümmerte sich ums Protokoll, verantwortet zudem den (nur für Mitglieder offenen) Weinkeller des Vereins. Sie ist eine Nimmermüde – und nie eine, die sich in den Vordergrund drängt. Blumen gab es, eine Einladung auf Burg Gleiberg – und schier endlos klingenden Beifall.

Wie weiter? In Kürze gastiert in Sorgues/Bédarrides das Orchester der Liebigschule Gießen. Zum Krämermarkt (Christi Himmelfahrt) kommen Gäste aus Sorgues und Grigny. Für Mai/Juni ist Autor Christoph Sator eingeladen, um auf Burg Gleiberg sein Chanson-Buch „La Vie En Rose” (Verlag KiWi) vorzustellen. Das tri-nationale Jugendcamp findet im Sommer in französischen Partnerstädten statt. Die Gesamtschule fährt mit Französisch-Schülern nach Lyon und Grigny. Die Wettenberger sind einmal mehr eingebunden in die „Train Fantôme”-Gedenkfeier in Sorgues, wohin – vielleicht – eine weitere Fahrt im Herbst führt. Mit dem „Salon des Vins” endet das Vereinsjahr.

An dessen Ende wird man sich dem eigenen Jubiläum zuwenden: Im Mai 2027 blickt die DFG auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück, setzt dabei auf Gäste aus den beiden Partnerstädten ebenso wie aus Lebruns Heimat Saint Michel de Montjoie. Hofft zudem, in Krofdorf für den „Train Fantôme” einen Gedenkort schaffen zu können. Zumal sich dann auch die Jumelage mit Sorgues zum 55. Male jährt.

Streetballturnier FairPlay in der Sporthalle an der GGL

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Körbe hingen hoch und es waren keine „Riesen”, die hier versuchten den Ball zielgenau zu versenken. Zum 13. Mal fand in der Großsporthalle an der GGL (Gesamtschule Gleiberger Land) das Streetballturnier statt, das neben dem sportlichen Eifer auch den Lerneffekt von FairPlay vermitteln möchte. Es herrschte in der Sporthalle an der Wettenbergschule große Euphorie und eine tolle Stimmung. Acht Teams waren gemeldet und 70 Teilnehmer*innen zeigten, immer parallel auf sechs Spielfeldern, ihr Können mit dem Sportgerät. Das Organisationsteam der Veranstaltung setzte sich zusammen aus dem Kinder- und Jugendbüro Biebertal und Wettenberg, den Koordinatorinnen für Gemeinwesenarbeit der beiden Großgemeinden (ZAUG gGmbH), der Sozialarbeit an Schulen im Gleiberger Land (regionale Diakonie Gießen) und der Jugendförderung des Landkreises Gießen. In ihrem Grußwort zitierte die stellvertretenden Leiterin der GGL, Alexandra Kristan, aus einem Leitfaden für Lehrkräfte, wonach Streetball Jugendliche unterschiedlicher Nationen und Hautfarbe verbinde. Merkmale seien in der Regel der Verzicht auf Unparteiische und einheitliche Regeln. Damit fördere dieser Sport die soziale Kompetenz, wie Konfliktfähigkeit, Frustbewältigung und Toleranz. Sie beschrieb damit auch den besonderen Charakter von Streetball als eine abgewandelte Form vom klassischen Basketballspiel. Dazu gehört auch, dass eine Mannschaft nur aus drei bis fünf Spieler*innen besteht. Alexandra Kristan freute sich auch, den 1. Beigeordneten der Gemeinde Wettenberg, Ralf Volgmann unter den Gästen begrüßen zu können. Mit dabei auch diesmal wieder Viertklässler*innen der Grundschulen aus dem Gleiberger Land. Es gab drei Jahrgangsgruppen, die sich in die Jahrgangsstufen 4 und 5, 6 und 7 sowie 8 bis 10 aufteilten. Zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwistern fieberten auf den Rängen mit. Bei unklaren Spielabläufen griffen ausgebildete Sporthelfer der GGL ein, wobei stets das FairPlay und die Selbstregulierung im Vordergrund standen. Musikalisch wurde das Turnier unterstützt von DJ Joannes Langer. Für das leibliche Wohl sorgte die SV der GGL Verletzungen behandelte der Schulsanitätsdienst. Die Fachstelle für Suchtprävention des Landkreises Gießen bot alkoholfreie Getränke an. Die Pause wurde verkürzt durch Darbietungen von HipHop-Show-Acts von Tanz & Event Schad aus Biebertal. Alle Teams hatten sich selber prägnante Namen gegeben. Die Gewinnerteams erhielten Pokale und gesponserte Gutscheine für den Eintritt der Spiele des RSV Lahn-Dill. Zudem gab es Medaillen und für alle Teilnehmer Urkunden und je ein Geschenk, gesponsert von der Firma Schunk, Heuchelheim. Neben dem Lehrerkollegium und zahlreichen Helfer*innen dankte die stellvertretenden Schulleiterin namentlich und stellvertretend für alle, Claudia Kopsch (Sozialarbeit an Schullen, GGL).

Streetballturnier FairPlay in der Sporthalle an der GGL

(Foto: Volker Mattern)

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