
Andreas Läufer (li.) und Heide Simonis (rechts) haben denBeKKaus-Weg entwickelt und die Seniorenwerkstatt mit Ralf Bremer die technische Umsetzung verantwortet. Katrin Hofmann danke allen Beteiligten
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Die Idee für einen Wettenberger BeKKAus Weg, auf dem die Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer trainiert werden kann, hatte Andreas Läufer vom Fachdienst Senioren der Gemeinde Wettenberg. Die Mobilität ist ein wichtiges Thema innerhalb des Projekts „Älter werden in Wettenberg”. Diese im Alter zu erhalten, stellt eine solide Grundlage dafür dar, um so lange wie möglich eigenständig in gewohnter Umgebung leben können. Daher sollte man mit Bewegung, Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining nicht erst im hohen Alter, sondern frühzeitig beginnen. Gleichzeitig wird von Medizinern zunehmende Bewegungsarmut bei Kindern bemängelt. Diese führe zu gravierenden körperlichen, geistigen und psychischen Folgen, darunter Übergewicht, schwache Muskulatur, Haltungsschäden (Rückenschmerzen) sowie Konzentrationsmangel. Gleich von Anfang an nahm Andreas Läufer die erfahrende und mittlerweile sich im (Un)Ruhestand befindende, Physiotherapeutin, Heide Simonis – mittlerweile im Ruhestand – mit ins Boot. Beide besuchten verschiedene Übungsparcours und legten eine Sammlung diverser Übungen an. Aus dieser Sammlung galt es jetzt Übungen zusammen zu stellen, die nicht nur junge, sportliche Erwachsene absolvieren können, sondern auch die Oma mit ihrem Enkel oder der Opa mit seiner Enkelin. Auch die Darstellung auf den einzelnen Tafeln sollte verständlich und gut nachvollziehbar sein und gleichzeitig soll mit der Übung die gewünschte Wirkung erzielt werden können, ohne lästige „Nebenwirkungen”. Andreas Läufer und Heide Simonis stellten damit an ihre eigene Arbeit hohe Ansprüche. Der Anfang ist gemacht: Die Beschreibung des BeKKAus Weges Wettenberg, einige Spielregeln, auf die man achten sollte und wie der Weg sich entwickeln wird, sind am Anfang in der Nähe des Naturkindergartens in Wißmar (am Ende der Straße „Auf der Heide”) zu finden. Vor dort aus sind die ersten sechs Stationen entlang des Forstweges aufgebaut. Die Hinweistafeln wurden von der Seniorenwerkstatt Wettenberg angefertigt und auch installiert. Das Material besteht ausschließlich aus Holz und passt damit sehr gut in die Umgebung. Die Fachbereichsleiterin Familien, Jugend, Senioren, Katrin Hofmann dankt den fleißigen Helfern der Seniorenwerkstatt Wettenberg, vertreten durch Ralf Bremer, für diese außerordentliche Unterstützung und ebenfalls Heide Simonis für die äußerst umfangreiche Beratung und Mitwirkung. Doch mit den derzeit sechs Übungen wird noch nicht Schluss sein. Für den kommenden Herbst ist eine Erweiterung geplant, die schrittweise fortgeführt wird.


