Fleißige Helfer mit Putzlappen, Wasser und Staubsauger ließen zugunsten der Mitfinanzierung einer Freizeit, Autos wieder frühlingshaft glänzen
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Es wurde gesaugt, geputz und gewienert. Fünf Stunden lang kümmerten sich 31 Jugendliche, Konfirmanden und ehemalige Konfirmanden der Kirchengemeinde Wettenberg, in der Wißmarer Pfarrstraße darum, dass Autos wieder von ihrem Innenraum aus blitzblank erstrahlten. Der Erlös ist bestimmt zur Mitfinanzierung der Sommerfreizeit 2026 im spanischen Platja D’Aro. Die Jugendlichen wollen ihren Beitrag leisten, dass die Kosten der Freizeit nach gestiegenen Preisen etwas gedrückt werden können, so Diakon, Ernest Aguirre und Jugendmitarbeiter, Markus Schäfer. Gegen eine Spende wurden Auto von innen gesaugt und die Fenster geputzt. Die Pfarrstraße wurde zur „Waschstraße”. Der Einsatz war ein voller Erfolg: Die Besitzer von 60 PKWs nutzen die Gelegenheit und am Ende kamen, inklusive des Kuchenverkaufs, 750 € in die Freizeitkasse.
Fleißige Helfer mit Putzlappen, Wasser und Staubsauger ließen zugunsten der Mitfinanzierung einer Freizeit, Autos wieder frühlingshaft glänzen
Jörg Peilstöcker (2. Vorsitzende), Wolfgang Moos, Bernd Eyring, Rolf Hahn, Karlfried Schwalm, Thomas Velke, Horst Marquardt (1. Vorsitzender), Stefan Eyring
Auf den Jahreshauptversammlungen der Einsatzabteilung und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Launsbach standen eine Neuwahl und Ehrungen im Mittelpunkt. Vorsitzender Horst Marquardt berichtete über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, etwa die Teilnahme am Kreisfeuerwehrtag in Großen-Buseck bei brütender Hitze oder die Teilnahme am Kappenfest am 15.08.25. Derzeit sind 229 Mitglieder im Förderverein gemeldet, man merkt deutlich das der Altersschnitt überdurchschnittlich hoch ist, so Marquardt, man habe im letzten Jahr leider 9 Sterbefälle verzeichnen müssen, demgegenüber standen lediglich 4 Neueintritte.
Am 13.09.2025 fand eine großangelegte GABC-Übung am Viadukt in Launsbach statt, hier sorgte man im Anschluss, mit Unterstützung der Fördervereine aus Krofdorf-Gleiberg und Wißmar für einen kleinen Imbiss und Getränke. Am 18.10. fand das alljährliche Hausmacher Wurst Essen im Feuerwehrhaus statt für das Hartmut Mühlich verantwortlich zeichnete. Man Unterstützte die Jahresabschluss-Übung der Einsatzabteilung die an und in der „Schönen Aussicht” stattfand.
Für die Einsatzabteilung berichtete Wehrführer Jörg Matzner über die vielfältigen Aktionen und Ereignisse im Jahr 2025. Die Einsatzabteilung verfügte mit Stichtag 31.12.2025 über 20 aktive Mitglieder. Die Fluktuation habe gegenüber früher stark zugenommen, sodass es ein ständiges auf und ab gibt. Die Leute seien berufsbedingt heute nicht mehr unbedingt längere Zeit an einen Ort gebunden. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1.748 Gesamtstunden für Ausbildung geleistet, dies entspreche, so Matzner, 11 Monate Arbeitszeit einer Vollzeitstelle.
Insgesamt wurde man 43mal alarmiert, daraus ergaben sich ca. 100 reine Einsatzstunden, die Gesamteinsatzstunden beliefen sich inklusive Brandsicherheitsdienst auf 840 Std. Die Einsätze gliederten sich in 12 Brandeinsätze (1 Großbrand), 18 Hilfeleistungen, 12 Fehlalarme sowie ein Einsatz im Rahmen der Amtshilfe.
In Eigenleistung wurde auch die Umkleidekabine neu gestrichen, da es so gut lief, wurde spon-tan die Außenfassade gleich mitgemacht, diese strahlt jetzt wieder in neuem Glanz. Zum Abschluss bedankte sich Jörg Matzner bei allen Mitwirkenden und dem Förderverein.
Für die Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Jannik Pfeiffer über die Aktivitäten. Insgesamt seien derzeit 10 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2025 konnten 3 Mitglieder in die Einsatzabteilung übernommen werden.
Wie jedes Jahr begann das Jahr mit der Weihnachtsbaumsammelaktion im laufe des Jahres wurden im Rahmen des Übungsdienstes verschiedene Ausbildungsinhalte vermittelt, z. B. Löscheinsatz, Fahrzeug- und Gerätekunde, Leiterübung, Erste-Hilfe, Knotenkunde etc.. Aber auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz, hierzu wurden in regelmäßigen Abständen Spiel- und Spaßabende durchgeführt.
Ein Highlight war sicher der „Berufsfeuerwehrtag” aller Wettenberger Jugendfeuerwehren. Als Feuerwache mit Übernachtung kam diesmal Bürgerhaus Launsbach in Betracht so Pfeiffer. Es wurden verschiedene Einsatzszenarien, auch bei Nacht, simuliert. Alle Jugendlichen waren mit Begeisterung bei der Sache.
Zum Abschluss des Jahres fand am 06.12. der jährliche Glühweinabend statt, der sich wieder großer Beliebtheit erfreute und auch in diesem Jahr stattfinden wird. Zum Abschluss dankte Pfeiffer allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung über das gesamte Jahr.
Im Rahmen der JHV der Einsatzabteilung legte Jannik Pfeiffer aus beruflichen Gründen sein Amt als Jugendfeuerwehrwart nieder, hierfür wurde einstimmig Morton Morowski als neuer Jugendfeuerwehrwart gewählt.
Im Rahmen der JHV des Fördervereins wurden verschiedene Ehrungen für langjährige Mitglied-schaft ausgesprochen. So wurden für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein mit der silbernen Ehrennadel Esther Schnaut und Stefan Eyring geehrt. Für 40-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrentafel wurden Franz Miklis, Wolfgang Moos, Bernd Eyring, Karlfried Schwalm, Rolf Hahn und Thomas Velke geehrt, Esther Schnaut und Franz Miklis konnten nicht anwesend sein.
Zum Schluss informierte Pierre Bittendof (Gemeindebrandinspektor) noch über den Sachstand der Zusammenlegungsplanung der Einsatzabteilungen Krofdorf-Gleiberg und Launsbach. Es würden derzeit die Fahrzeitversuche zur Feststellung der Hilfsfristen ausgewertet. Aus Reihen der Versammlung wurde der avisierte Standort „Am Augarten” als ungeeignet angesehen.
Horst Marquardt dankte zum Abschluss allen Akteuren, Verantwortlichen, Unterstützern und Helfern für ihr Engagement.
(vm).Der erste DaGaTa (Dampf- u. Gattertag) in diesem Jahr lockte wieder viele Gäste zum HTM (Holz- und Technikmujseum) nach Wißmar. Es gab Live-Vorführungen an der riesigen Dampfmaschine, am Sägegatter und an der Drechselbank. Auch standen alle Museumsbereiche mit ihren zahlreichen interaktiven Exponate im Holzerlebnishaus für individuelle Rundgänge und Erkundungen zur Verfügung. Wie immer im Frühjahr stand der DaGaTa des HTM als Umweltbildungszentrum und außerschulischer Lernort unter dem Motto “Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE”. Darüber hinaus gab es jede Menge zu sehen, zu fühlen und zu riechen. Es roch beispielsweise auch nach herzhaft Grillgut und der Duft frisch gebackener Waffeln umspielte die Nasen der rund 500 Gäste. Vorwiegend Familien mit Kindern, nutzen die vielen Möglichkeiten, die im Angebot waren. Der Dampf- und Gattertag – längst etabliert und ein Highlight und Besuchermagnet der Region und darüber hinaus – entpuppte sich wieder als besonderes Familienevent.
Kreativangebote für Kinder
(Foto: Volker Mattern)
Wo gehobelt wird…, Anleitung durch Dietrich Schulze-Horn
(Foto: Volker Mattern)
Beschäftigte des Landesbetriebes HessenForst (Forstamt Wettenberg) boten ein umfang- und abwechslungsreiches Kinderprogramm, zu dem auch Ponyreiten gehörte. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmerten sich freundliche und kompetent um ihre Gäste. Wildwurst, Dämpfkartoffeln mit Quark, Waffeln, Kuchen, Kaffee, Kaltgetränke und Stockbrote am offenen Feuer standen zu familienfreundlichen Preisen auf der Speisekarte. Bereichert wurde dies alles, wie immer, auch durch einen kleinen Markt mit regionalen Erzeugnissen und kunsthandwerklichen Produkten. Die Seniorenwerkstatt Wettenberg war vertreten und das Polizeipräsidium Gießen. Zudem die SWG (Stadtwerke Gießen). Museumsleiter, Dieter Mülich und Betriebsleiterin, Helena Krämer, zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und dankbar gegenüber dem großen, ehrenamtlichen Helferteam. Zu den ersten Gästen bei der Eröffnung gehörte auch Wettenbergs Ehrenbürgermeister, Gerhard Schmidt.
Richtfest bei einer weiteren Filiale der Bäckerei Künkel im Wettenberger Augarten
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Es ist gerichtet. Eswehten bunte Bänder in luftiger Höhe an einem großen, grünen Kranz vor blauem Himmel. Richtfest wurde gefeiert im Augarten bei der Bäckerei Künkel. Der Plan sieht vor, dass bereits im September dieses Jahres die Langgönser Bäckerei eine weitere Filiale am Augarten eröffnet, geben sich Verkaufsleiterin Elena Künkel und ihr Zwillingsbruder, Tobias, Produktionsleiter, zuversichtlich. Die Zuversicht ist berechtigt, angesichts der schnellen Bauzeit, denn im März dieses Jahres war Spatenstich für den schlüsselfertigen Neubau, den das Unternehmen Kai Laumann in Holzbauweise an der Straße In der Au, am „Gewerbecampus Next” erstellt hat. Viele Gäste hatten sich eingefunden auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Grundstück. Mit ihnen Vertreter der verschiedenen Gewerke, Mitarbeiter der Bäckerei mit Geschäftsführer Florian Weil und von der Firma Laumann, mit Bauleiter Lukas Koch, um anzustoßen. Lukas Koch begab sich beim offiziellen Prozedere, in traditioneller Zimmermannskluft gekleidet, gemeinsam mit dem Geschwisterpaar Künkel in luftige Höhe, um „Mit Gunst und Verlaub” im Richtspruch die Feierstunde zu eröffnen. „”Und stolz und froh ist jeder heut, der tüchtig mit am Werk gebaut.” Der erste Schluck aus dem Glas galt dem Hochleben der Bauherrschaft und nach dem weiteren Schluck für die Anerkennung der Zimmerleute, durfte es am Boden zerbrechen. Die Filiale bietet ein Café plus Außensitzplätze sowie einen Drive-In-Schalter, der Pendlern und Kunden mit wenig Zeit einen schnellen Einkauf ermöglicht. Die Gebäudefläche beträgt rund 230 Quadratmeter.
Tobias Künkel (links), Lukas Koch und Elena Künkel auf dem Dach der Filiale
Die Kinder erfreuten die Generation 65+ mit lustigen Liedern
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Trotz frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war das Senioren-Cafè der Gemeinde Wettenberg sehr gut besucht. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger der Generation 65+ fanden sich im Bürgerhaus in Launsbach ein und zeigen mit ihrem Interesse, wie bedeutsam ihnen dieses Angebot ist. Die Tische waren frühlingshaft dekoriert und der Kaffeeduft schwebte als herzliche Einladung bereits in den Gängen. Ein reges Team aus Mandatsträger der kommunalen Gremien und der Verwaltung, allen voran Stefanie Krämer, Leiterin der Verwaltungsstelle Launsbach und Hauptorganisatorin des Nachmittags, sorgte im Hintergrund und beim Service für einen reibungslosen Ablauf. Bürgermeister Marc Nees freute sich über die Resonanz und begrüßte die Gäste auf charmante Weise mit den Worten, „Meine lieben erfahrenen Menschen” um damit Respekt vor deren Lebensleistung zu zollen. Die Kleinsten aus der KiTa „Mäusenest” erfreuten mit Liedern wie, „Immer wieder kommt ein neuer Frühling”, „Die alte Moorhexe”, „2 lnage Schlangen” und „Der Gorilla mit der Sonnenbrille”. Begleitet wurden sie von Annette Dufner mit ihrer Gitarre. Die Gäste waren derart begeisterte, dass das Mitklatschen zum Abschluss in begeisterten Applaus überging. Nicht minder für Stimmung sorgte Jürgen Bittendorf als Sänger-Solist. Viel Spaß machte auch das Bingo, moderiert vom Bürgermeister, in Assistenz mit der Leiterin der Verwaltungsstelle Launsbach, Stefanie Krämer. Als älteste Teilnehmerin aus Launsbach. Als älteste Teilnehmerin aus Launsbach wurde Luise Kunkel ausgezeichnet, Helmut Wrogemann hatte das älteste Geburtsdatum als Mann vorzuweisen. Beide wurden mit einem kleinen Präsentkorb geehrt. Insgesamt war der Nachmittag nicht nur eine runde Sache, sondern auch eine Wertschätzung an die Generation 65+ der Gemeinde Wettenberg.
Bürgermeister Marc Nees überreicht an Luise Kunkel ein Präsent
(Foto: Volker Mattern)
Bürgermeister Marc Nees überreicht an Helmut Wrogemann ein Präsent
BeKo und Pflegestützpunkt Gießen informieren im Rahmen einer gemeinsamen Telefon-aktion am 06.05.2026 von 9:00 bis 14:00 Uhr rund um das Thema „Pflegeleistungen”
Für viele Angehörige und Betroffene ist es schwie-rig, sich im „Pflege- und Behördendickicht” zu-rechtzufinden. Was bedeutet der Begriff Pflegebe-dürftigkeit? Wie stelle ich einen Antrag auf Pflege-leistungen bei der Pflegekasse? Welche Vorsorge- und Präventionsmöglichkeiten können hilfreich sein? Wie kann die Selbständigkeit und Selbstbe-stimmung möglichst lange erhalten und gefördert werden, wie die körperliche Aktivität, soziale Teil-habe, das selbständige Wohnen, z. B. durch Pfle-gehilfsmittel oder Wohnberatung. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für pflegende Angehörige? „Manchmal verändert sich das Leben von einem auf den anderen Tag – etwa nach einem Unfall, Sturz mit gesundheitlichen Folgen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Manch-mal aber auch schleichend, z. B. bei Demenz oder zunehmendem Muskelabbau”, berichtet Ulrike Eidam, Teamkoordinatorin und Beraterin der BeKo.
Dann sei es wichtig, möglichst schnell einen trägerneutralen Ansprechpartner zu finden, der über individuelle Leistungsangebote informiert, Orientierung gibt bei der Bewältigung der herausfordernden Situation und in der Entscheidungsfindung unterstützt. „Wir zeigen Unter-stützungsmöglichkeiten auf, erklären die Leistungen der Pflegekasse oder unterstützen bei der Antragstellung, auch bei Sozialhilfeleistungen für die Pflege, wenn die Rente nicht reicht”, so Eidam.
„Die Pflegeversicherung bietet zahlreiche Leistungen, die zur Finanzierung pflegerischer Hil-fen und zur Entlastung pflegender Angehöriger genutzt werden können”, erklärt Nils Freitag, Pflegeberater des Pflegestützpunktes Gießen. Viele Ratsuchende wenden sich an die Bera-tungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen (BeKo) und den Pflegestützpunkt Gießen, um passende Unterstützungsangebote im Stadtgebiet und im Landkreis Gießen zu finden – etwa haushaltsnahe Dienstleistungen, wohnortnahe Pflege-dienste, Betreuungsangebote, Nachbarschaftshilfen, Seniorenwohnungen oder stationäre Pflegeeinrichtungen.
Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12.05.2026 stehen Ihnen die erfahrenen Beraterinnen und Berater der BeKo (www.beko-giessen.de) und des Pflegestützpunktes für Fragen zur Pflegeversicherung sowie zu allen Themen der pflegerischen Versorgung im
Rahmen der Telefonaktion am Mittwoch, 06.05.2026, von 9:00 bis 14:00 Uhr gern kostenlos zur Verfügung.
Sie erreichen die beiden Beratungsstellen auch zu den üblichen Bürozeiten unter 0641 97 900 90 (BeKo) und 0641 480 117 20 (Pflegestützpunkt). Zu den offenen Sprechzeiten Diens-tag 9:00 – 12:00 Uhr und Mittwoch 13:00 – 16:00 Uhr kann man ohne Termin in der Kleinen Mühlgasse 8 in Gießen vorbeikommen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.
Die BeKo – Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen – und der Pflegestützpunkt sind seit vielen Jahren zentrale und erste Anlaufstellen zum Thema Pflege in Stadt und Landkreis Gießen. Pflegebedürftige, Hilfsbedürftige und ihre Angehörigen erhalten umfangreiche Informationen, Beratung und Hilfestellung zum Thema Alltagsbewäl-tigung, zur wohnortnahen Versorgung und Betreuung sowie zur Inanspruchnahme von Leis-tungen.
Michael Kiefer (li.) und Kai Gruber überreichen den Scheck an Gillian Stracka
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Ein Tierheim kümmert sich um Tiere. Das ist selbstredend. Auch die Feuerwehr hat bei manchen Einsätzen mit Tieren zu tun, die es zu retten, oder suchen gilt. Diese Gemeinsamkeiten führten zu einem lockeren Informationsaustausch beider Organisationen. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wißmar, mit seinem Vorsitzenden und Wehrführer, Kai Gruber und Schriftführer, Michael Kiefer überreichten eine Spende in Höhe von 750 € an die stellvertretende Leiterin des Tierheims Gießen und Stadionsleiterin Katzen, Gillian Straka. Das Geld stammt aus dem Erlös des Baumglühens, das der Förderverein, gemeinsam mit der Einsatzabteilung durchgeführt hatte. „Ohne Ehrenamt geht nichts” bekundeten die Drei unisone, denn auch das Tierheim Gießen wird als privater Verein überwiegend durch ehrenamtliches Engagement aufrecht erhalten und finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden. Von den derzeit vier Schafen als größte Tiere bis zu kleinen Nagern, wie Mäuse und auch Vögel reicht die Spannbreite in der Tierheim-Unterbringung, durften die Feuerwehrmänner erfahren. Gillian Straka dankte im Namen des gesamten Tierheim-Teams für diese Zuwendung.
Andreas Läufer (li.) und Heide Simonis (rechts) haben denBeKKaus-Weg entwickelt und die Seniorenwerkstatt mit Ralf Bremer die technische Umsetzung verantwortet. Katrin Hofmann danke allen Beteiligten
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Die Idee für einen Wettenberger BeKKAus Weg, auf dem die Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer trainiert werden kann, hatte Andreas Läufer vom Fachdienst Senioren der Gemeinde Wettenberg. Die Mobilität ist ein wichtiges Thema innerhalb des Projekts „Älter werden in Wettenberg”. Diese im Alter zu erhalten, stellt eine solide Grundlage dafür dar, um so lange wie möglich eigenständig in gewohnter Umgebung leben können. Daher sollte man mit Bewegung, Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining nicht erst im hohen Alter, sondern frühzeitig beginnen. Gleichzeitig wird von Medizinern zunehmende Bewegungsarmut bei Kindern bemängelt. Diese führe zu gravierenden körperlichen, geistigen und psychischen Folgen, darunter Übergewicht, schwache Muskulatur, Haltungsschäden (Rückenschmerzen) sowie Konzentrationsmangel. Gleich von Anfang an nahm Andreas Läufer die erfahrende und mittlerweile sich im (Un)Ruhestand befindende, Physiotherapeutin, Heide Simonis – mittlerweile im Ruhestand – mit ins Boot. Beide besuchten verschiedene Übungsparcours und legten eine Sammlung diverser Übungen an. Aus dieser Sammlung galt es jetzt Übungen zusammen zu stellen, die nicht nur junge, sportliche Erwachsene absolvieren können, sondern auch die Oma mit ihrem Enkel oder der Opa mit seiner Enkelin. Auch die Darstellung auf den einzelnen Tafeln sollte verständlich und gut nachvollziehbar sein und gleichzeitig soll mit der Übung die gewünschte Wirkung erzielt werden können, ohne lästige „Nebenwirkungen”. Andreas Läufer und Heide Simonis stellten damit an ihre eigene Arbeit hohe Ansprüche. Der Anfang ist gemacht: Die Beschreibung des BeKKAus Weges Wettenberg, einige Spielregeln, auf die man achten sollte und wie der Weg sich entwickeln wird, sind am Anfang in der Nähe des Naturkindergartens in Wißmar (am Ende der Straße „Auf der Heide”) zu finden. Vor dort aus sind die ersten sechs Stationen entlang des Forstweges aufgebaut. Die Hinweistafeln wurden von der Seniorenwerkstatt Wettenberg angefertigt und auch installiert. Das Material besteht ausschließlich aus Holz und passt damit sehr gut in die Umgebung. Die Fachbereichsleiterin Familien, Jugend, Senioren, Katrin Hofmann dankt den fleißigen Helfern der Seniorenwerkstatt Wettenberg, vertreten durch Ralf Bremer, für diese außerordentliche Unterstützung und ebenfalls Heide Simonis für die äußerst umfangreiche Beratung und Mitwirkung. Doch mit den derzeit sechs Übungen wird noch nicht Schluss sein. Für den kommenden Herbst ist eine Erweiterung geplant, die schrittweise fortgeführt wird.
Der Sportabzeichen-Treff der LG Wettenberg startet am 8. Mai in die neue Saison. Wie gewohnt starten wir um 17.00 Uhr auf dem Sportplatz an der Gesamtschule.
Termine für Nordic-Walking und auch Trainingszeiten an Samstagen werden in Kürze veröffentlicht.
Das Sportabzeichen-Team freut sich auf rege Beteiligung.
Samstag, 2. Mai 2026 11.00 Uhr Taufe in Biebertal 17.00 Uhr Erstkommunion NO – Probe in Wißmar
Sonntag, 3. Mai 2026 5. Sonntag der Osterzeit 09.00 Uhr Hl. Messe in Odenhausen 10.30 Uhr Hl. Messe in Wißmar mit Feier der heiligen Erstkommunion 11.00 Uhr Wortgottesfeier in Biebertal 18.00 Uhr Erstkommunion – Dankandacht in Wißmar
Montag, 4. Mai 2026 09.30 Uhr WertVoll – Spiel und Begegnung für Babys (2-18 Mon.) in Biebertal 15.00 Uhr Sprachcafé in Wißmar (Pfarrsaal) 18.30 Uhr Singkreis in Odenhausen/Röderheide (Pfarrsaal) 19.30 Uhr Chor “Tonsprünge” in Dorlar
Dienstag, 5. Mai 2026 09.00 Uhr Pekip für Eltern und Babys in Biebertal 09.30 Uhr Frauenfrühstück in Odenhausen/Röderheide (Pfarrsaal) 16.00 Uhr Kinderband “St. Anna Sternchen” in Biebertal 18.30 Uhr Chor “Eglissima” in Wißmar 20.00 Uhr Tänze der Nationen in Biebertal
Mittwoch, 6. Mai 2026 18.00 Uhr Spielecafe der Generationen in Biebertal
Donnerstag, 7. Mai 2026 09.00 Uhr Hl. Messe in Biebertal (Pfarrsaal), anschl. Frühstück 19.00 Uhr Sitzung PGR-Vorstand in Biebertal (Sitzungszimmer)
Freitag, 8. Mai 2026 10.00 Uhr WertVoll – Spiel und Begegnung für Babys (2-18 Mon.) in Wißmar 15.30 Uhr Offener Spielenachmittag für Kinder (1 bis 3 Jahre) in Biebertal 19.30 Uhr „Luft nach oben” in Wißmar, Marlene Dietrich Revue mit Karin Lederle
Samstag, 9. Mai 2026 13.30 Uhr Familientag der Fachstelle Familienpastoral in Biebertal 18.00 Uhr Vorabendmesse in Krofdorf
Sonntag, 10. Mai 2026 6. Sonntag der Osterzeit 11.00 Uhr Wortgottesfeier in Biebertal 11.00 Uhr Wortgottesfeier in Wißmar
Aus unserem Familienzentrum Anni: WertVoll – Spiel und Begegnung für Babys (2 Monate bis ca. 18 Monate) mit Eltern, kostenlos und ohne Anmeldung montags, 09.30 – 11.00 Uhr im Pfarrsaal in Rodheim freitags, 10.00 – 11.30 Uhr im Pfarrsaal in Wißmar
Offener Spielenachmittag für Kinder („Krabbler”/1 Jahr – 3 Jahre) mit Eltern, kostenlos und ohne Anmeldung 2. + 4. Freitag im Monat, 15.30 – 17.00 Uhr im Pfarrsaal in Biebertal
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