
Bernd Weigand, Malo Kröber und Oskar Lautz (v.l.) geniesen den Blick in westliche Gleiberger Land
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Jetzt kann man ihn wieder vernünftig und gefahrlos begehen: Der „Alte Weg”, so ist er zumindest im Volksmund den Gleiberger bekannt, wurde geebnet, von Stolpersteinen und überragendem Bewuchs befreit. Der Wettenberger Landschaftspfleger Malo Kröber hatte sich dieser nicht einfachen Aufgabe angenommen und teils auch mit schwererem Gerät arbeiten müssen. Die Kosten im mittleren vierstelligen Bereich übernahm als private Spendeninitiative und auch namens des Jahrgangs 1939, Bernd Weigand. Seine Intention, wie er sagt, war, dass er diesen Weg oft mit seiner Frau geht und diese sich immer mal wieder beklagte, über die in den Laufweg hineinragenden Zweige und Äste und den schlechten Zustand. Es ist ein wunderschöner Panoramaweg, beginnend gegenüber dem Burgparkplatz in der Burgstraße, oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses. Er zieht sich von dort in nordwestlich Richtung über den Westhang Gleibergs bis zur Gleiberger Katharinenkirche, Unter der Burg. Drei Ruhebänke säumen ihn, auf denen man den Blick Richtung Vetzberg und Dünsberg wandern lassen kann. Der Gleiberger Oskar Lautz hat diese Bänke einst gestiftet und sie wurden nun auch im Rahmen der Maßnahme sicher auf Podesten verankert und teils mit Treppenstufen und Handlauf präpariert. Mit der Bauabteilung der Gemeinde wurde die Gesamtmaßnahme selbstverständlich im Vorfeld abgestimmt. Die Idee von Bernd Weigand ist es, am Beginn des Weges in der Burgstraße vielleicht noch ein Schild „Gleiberger Panoramaweg” aufzustellen.

Oskar Lautz, Malo Kröber und Bernd Weigand vor der Kulisse der Burg Gleiberg
(Foto: Volker Mattern)


