Gottfried Cramer und Mike Mülich (rechts) sowie Andrea Ohrisch, Jutta Müller, Anne-Katrin Loßnitzer (v.l.) bei der Sendenübergabe

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Mit Musik Freude bereiten und gleichzeitig Gutes tun – diesem Gedanken fühlt sich der Wettenberger Chor „Vocal pur” seit vielen Jahren verpflichtet. Nach dem großen Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen im vergangenen Juni in der Johanneskirche in Gießen konnten nun die dabei gesammelten Spenden ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Vorstandsmitglieder Mike Mülich, Jutta Müller und Andrea Ohrisch überreichten eine Spende an den Förderverein der Johanneskirche, vertreten durch Gottfried Cramer. Eine weitere Spende ging an die Gießener Hilfsorganisation GAiN, die Anne-Katrin Loßnitzer entsandte. Für den Förderverein der Johanneskirche kommt die Unterstützung zur rechten Zeit. Wie kürzlich berichtet wurde, stehen an dem Gotteshaus noch zahlreiche Arbeiten an. Dazu gehören unter anderem die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden im Keller, Reparaturen am Dach und die Installation von Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor Einbrüchen. Auch ein langfristiger Wunsch soll eines Tages Wirklichkeit werden: Besuchern soll wieder das Betreten des Kirchturms ermöglicht werden. Aus Sicherheitsgründen ist dies derzeit allerdings noch nicht möglich. Die Spende an GAiN ist für das Kinderdorf „Arche Noah” in Uganda bestimmt. Die Gießener Hilfsorganisation leistet weltweit Hilfe und organisiert unter anderem die sogenannten „Reisen mit Herz” in Länder mit akutem Hilfsbedarf – aktuell beispielsweise nach Venezuela. Das Kinderdorf „Arche Noah” wurde vor über 25 Jahren von einem niederländischen Ehepaar gegründet. Heute leben dort 146 Kinder, die bereits als Säuglinge oder Kleinkinder ausgesetzt wurden und ohne die Einrichtung kaum eine Chance auf ein Überleben gehabt hätten. Wie wertvoll die Arbeit der „Arche Noah” ist, weiß Jutta Müller aus eigener Anschauung. Im Oktober 2023 reiste sie gemeinsam mit rund 20 weiteren Helferinnen und Helfern für zwei Wochen nach Uganda. Dass „Vocal pur” seine Konzerte immer wieder mit einem guten Zweck verbindet, hat inzwischen Tradition. Auch die Sängervereinigung Germania-Eintracht Wißmar, zu der „Vocal pur” gehört, engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte. Der nächste Termin steht bereits fest: Am Sonntag, 6. Dezember 2026, lädt die Sängervereinigung Germania-Eintracht Wißmar zum diesjährigen Weihnachtskonzert in die evangelische Kirche in Wißmar ein. Auch dann soll das Publikum nicht nur mit vorweihnachtlicher Musik auf die Adventszeit eingestimmt werden. Der Erlös aus den Spendeneinnahmen soll erneut einem noch festzulegenden guten Zweck zugutekommen.

Wettenberg (pm). Das Schicksal der 700 Deportierten aus 22 Nationen, meist politischen Gefangenen aus mehreren südwestfranzösischen Lagern, die – nach sechswöchiger quälender Odyssee – am 18. August 1944 bei gleißender Hitze 17 Kilometer von Roquemaure nach Sorgues zu marschieren hatten, um dort einen neuen, aus Viehwaggons zusammengestellten Zug mit dem KZ Dachau als Ziel zu besteigen hatten, zählt in unserer Partnerstadt Sorgues seit 1990 zum Kanon der Erinnerungskultur. Vor gut 25 Jahren fand dieses bis in die 1980er nahezu unbekannte Kapitel der deutsch-französischen Geschichte Eingang in unser Miteinander.

Selbstredend nahm an der neuerlichen Gedenkfeier wieder eine Delegation der Wettenberger Deutschfranzosen teil. Darunter Vorsitzender Moritz M. Månsson, der zudem zum Präsidium der Amicale des Déportés du Train Fantôme zählt. Dieser national verankerte Freundeskreis war vor rund 35 Jahren – auf Initiative der lokalen Zeitzeugen Robert Silve und Charles Teissier – von überlebenden Deportierten gegründet worden. Mittlerweile halten die unmittelbaren Angehörigen dieser NS-Opfer die Erinnerung wach.

Vor rund 200 Besuchern der Gedenkfeier auf dem 1984 nach Wettenberg benannten Platz vor dem Bahnhof in Sorgues lobte Bürgermeister Thierry Lagneau ausdrücklich die Beteiligung der deutschen Freunde. Weiter sagte er, der Platz sei viel mehr als ein Ort der Passage: “Es ist auch ein Ort der Erinnerung.” Man werde angesichts aller Formen von Hass und Ausgrenzung wachsam bleiben. „Die Erinnerung ist nicht allein auf die Vergangenheit gerichtet. Sie hellt unser Bewusstsein auf und schützt unsere Zukunft.”

Beim anschließenden Empfang übermittelte Månsson die Grüße seines Partnerschaftsvereins und von Bürgermeister Marc Nees. In dessen Namen überreichte er Geschenkkörbe an Thierry Lagneau, an Amicale-Co-Präsident Hugues Roquemaurel, an den für die Jumelage verantwortlichen Stadtverordneten Frédéric Aulas sowie an Robert Silves Witwe Edith, die in Wettenberg 2023 mit der Silbernen Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet worden war. Gastgeschenke der Deutsch-Französischen Gesellschaft gingen an Aulas’ Vorgänger im Amt, Cyrille Gaillard, und an Marie-Dominique Rampal, die Vorsitzende des Comité de Jumelage. An die Amicale hatte Nees zudem ein Grußwort gerichtet. Er dankte ihr konkret dafür, dass sie „seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur lebendigen Städtepartnerschaft zwischen Wettenberg und Sorgues” leiste.

Daneben nutzten die Wettenberger den Aufenthalt zur Abstimmung weiterer Begegnungen und Initiativen. Einen festen Platz im Kalender hat seit sechs Jahren das internationale Sommer-Jugendcamp, dessen jüngste Auflage in Sorgues und der zweiten Partnerstadt Grigny-sur-Rhône stattgefunden hatte. 2027 trifft man sich im Gleiberger Land. Aulas, im Hauptberuf Lehrer, bereitet zudem einen Schülerdialog von Collège Diderot und der hiesigen Gesamtschule GGL vor, der – möglichst noch 2026 – in ein Treffen in Straßburg münden soll.

Der aus Krofdorf stammende DFG-Vorsitzende Månsson legte dar, was sein Verein für das eigene 50-Jährige vom 6. bis 8. Mai 2027 plane. Darunter die Einweihung eines Sorgues/Train Fantôme-Gedenkortes an der Bürgermeisterei in Krofdorf und eine Festversammlung mit Gästen aller DFG-Frankreich-Verbindungen. Am 3. Oktober 2026 veranstaltet Rampals Comité einen deutsch-französischen Tanzabend, erwartet dazu auch Gäste aus Wetzlar (Tanz) und Marburg (Theater) – aber auch, bei Interesse, aus Wettenberg.

Weitere Infos in Kürze auf www.deutschfranzosen.de

Nach der „Train Fantôme”-Gedenkfeier auf der Place de Wettenberg in Sorgues: (v.l.) Moritz M. Månsson, Thierry und Sandrine Lagneau mit Kindern sowie die Stadtverordneten Cyrille Gaillard und Frédéric Aulas. (Foto: privat)

Anita Schneider und Marc Nees (3.v.l.) mit dem Vorstand des Gleiberg-Verein Karlfried Philipp, Uli Homberger, Andreas Kraft und Gerhard Schmidt (v.l.).

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Auf Einladung des Gleiberg-Verein machten sich kürzlich Bürgermeister Marc Nees und Landrätin Anita Schneider ein Bild vom Stand der Arbeiten zur Sanierung der Nordmauer, aus der vor rund zwei Jahren ein großes Stück herausgebrochen war. Vor gut sechs Wochen begannen diese Arbeiten auf der Grundlage des Sanierungskonzeptes, die nach Kostenschätzung durch das Büro Gökalp270.000 € verschlingen werden. Eine Summe, die der Gleiberg-Verein nicht alleine stemmen kann und wie schon immer bei größeren Maßnahmen, funktioniert die Unterstützung durch andere Geldquellen. Das Landesamt für Denkmalpflege gibt 80.000 € und die Gemeinde Wettenberg hatte, noch während der Aufstellung des Haushaltes in fraktionsübergreifendem Einvernehmen, 90.000 € Zuschuss bewilligt. Auch seitens des Landkreises dürfte sicherlich noch eine Summe zu erwarten sein, machte die Landrätin Hoffnung. Das entscheidet sich aber erst nach der Sitzung des Denkmalbeirates im Laufe des 4. Quartals. Wir werden auf jeden Fall unsere Empfehlung zur Unterstützung der Maßnahme abgeben, versicherte Anita Schneider, die diesbezüglich den Kontakt mit Charlotte Bairstow von der Unteren Denkmalschutzbehörde aufgenommen hat. Respekvoll und anerkennend würdigte die Landrätin die Beteiligung der Kommune. Sowohl sie wie auch der Bürgermeister betonten die Bedeutung der Burg, nicht nur als heimischesWahrzeichen für Wettenberg, sondern weit über die Regiuon hinaus. Aber nicht nur dies sei Verpflichtung, sondern auch das Engagement des Gleiberg-Verein aller Ehren wert, jedmögliche Unterstützung zu gewähren. In drei Jahren blickt der Gleiberg-Verein, der als die älteste Bürgerinitiative Deutschlands gilt, auf seine 150jährige Geschichte als Eigentümer der Burg. Vorsitzender Andreas Kraft, der gemeinsam mit Ulrich Homberger als Fachleute die bautechnische Abläufe mit begleitet, informierte im Rahmen des Treffens über die bautechnischen Maßnahmen. Die Nordmauer der Burg habe vermutlich aus Veränderungen im Wassergehalt des Bodens hinter der Mauer unterschiedliche Belastungen bekommen durch Druck bei erhöhtem Wassergehalt sowie Setzungen bei Austrocknung. Dadurch habe sich ein Stück der Aussenschale der Mauer gelöst, weil das Gefüge der Steine verändert wurde. Risse deuteten auf weitere Verschiebungen der Mauer hin. Das Loch in der Schale ist inzwischen neu aufgemauert und verschlossen. Die obere Kante der Mauerwerksbrüstung wird neu aufgemauert und profiliert, so daß Regenwasser nun nach Norden abläuft, statt in der Mauer zu Frostschäden zu führen, so die Erxperten weiter. Die Fugen in der Nordschale würden neu verfugt, dahinterliegende Hohlräume mit Bindemittel ausgefüllt und verfestigt. Die Sicherung eines 15 m langen Teils der Mauer gegen weitere Verschiebungen erfolge durch zwei „Ankerlagen”. Hierbei handelet es sich um zwei übereinander liegende Reihen von Stahlankern, die hinter der Wand entweder in vorhanden, zu erbohrende historische Wände, einen vorhanden Felshorizont, oder eine neu zu errichtenden, unterirdischen Betonwand im Süden der Mauer befestigt werden, erläuterten sie weiter. Dadurch ergibt sich nach ihren Darstellungen ein für die Zukunft standsicheres Gesamtsystem der Mauern. Die Oberfläche des Burghofs in diesem Bereich besteht aus Basalt – Kopfsteinpflaster. Dieses wird aufgenommen und höhenmäßig neu reguliert, damit das Regenwasser in eine groß dimensionierte Rinne aufgenommen werden kann. Diese Rinne führt das Wasser durch zwei Mauern auf einen Hang außerhalb des Zwingers der Burg, wo es versickern kann. Arbeiten im Untergrund des Burghofes, die unterhalb der Pflasterebene in der Auffüllung stattfinden, werden aktuell von der Archäologie begleitet, damit im Falle erkennbarer historische Erkenntnisse, diese sofort dokumentiert und gesichert werden können. Diese Abstimmungen zwischen Denkmalbehörden und Archäologie veranlassten Anita Schneider auf die entsprechenden Neureglung im Hessischen Denkmalpflegegesetzt hinzuweisen, die eine schnellere Abstimmung zwischen allen beteiligten Stellen vorsieht.

Bernd Weigand, Malo Kröber und Oskar Lautz (v.l.) geniesen den Blick in westliche Gleiberger Land

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Jetzt kann man ihn wieder vernünftig und gefahrlos begehen: Der „Alte Weg”, so ist er zumindest im Volksmund den Gleiberger bekannt, wurde geebnet, von Stolpersteinen und überragendem Bewuchs befreit. Der Wettenberger Landschaftspfleger Malo Kröber hatte sich dieser nicht einfachen Aufgabe angenommen und teils auch mit schwererem Gerät arbeiten müssen. Die Kosten im mittleren vierstelligen Bereich übernahm als private Spendeninitiative und auch namens des Jahrgangs 1939, Bernd Weigand. Seine Intention, wie er sagt, war, dass er diesen Weg oft mit seiner Frau geht und diese sich immer mal wieder beklagte, über die in den Laufweg hineinragenden Zweige und Äste und den schlechten Zustand. Es ist ein wunderschöner Panoramaweg, beginnend gegenüber dem Burgparkplatz in der Burgstraße, oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses. Er zieht sich von dort in nordwestlich Richtung über den Westhang Gleibergs bis zur Gleiberger Katharinenkirche, Unter der Burg. Drei Ruhebänke säumen ihn, auf denen man den Blick Richtung Vetzberg und Dünsberg wandern lassen kann. Der Gleiberger Oskar Lautz hat diese Bänke einst gestiftet und sie wurden nun auch im Rahmen der Maßnahme sicher auf Podesten verankert und teils mit Treppenstufen und Handlauf präpariert. Mit der Bauabteilung der Gemeinde wurde die Gesamtmaßnahme selbstverständlich im Vorfeld abgestimmt. Die Idee von Bernd Weigand ist es, am Beginn des Weges in der Burgstraße vielleicht noch ein Schild „Gleiberger Panoramaweg” aufzustellen.

Oskar Lautz, Malo Kröber und Bernd Weigand vor der Kulisse der Burg Gleiberg

(Foto: Volker Mattern)

Nils Neidhardt, Wiltrud Will (v.l.) und Reinhard Bamberger (rechts), ehren Inge Schnell und Gerhard Schmidt

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Im HTM (Holz- und Technikmuseum) Wißmar trafen sich die Mitglieder der AWO Wettenberger zu ihrer Jahreshauptversammlung. Hier begrüße sie ihre Vorsitzende, Wiltrud Will. Im Rahmen des Geschäftsberichtes sollten die vielfältigen Aktivitäten deutlich werden. Zu erinnern galt es an den von der Gemeinde ausgerichteten Seniorennachmittag, den die Tanzgruppe der AWO im Programmteil mitgestaltete. Der Ortsverein hatte Gartenmöbel für den Eingangsbereich des AWO-Pflegeheims in Wißmar gespendet. In der Eirichtung fand sowohl das Sommerfest als auch das Oktoberfest statt, das von den Mitarbietern organisiert worden war. Einmal im Monat findet im Pflegeheim mit der SG 1904 Wißmar das „Tanzen im Sitzen” statt. Wiltrud Will vertrat die AWO auch bei der Sitzung der Wißmarer Ortsvereinsvertreter. Eine kleine Abordnung nahm die Einladung zum Sommerfest des AWO-Seniorenzentrums in Linden wahr. Gemeinsam mit den Ortsvereinen Fernwald und Pohlheim fuhr man mit sechs Kindern und drei Betreuern in den Freizeit- und Vogelpark Schotten. Zum Jahresschluss wurde im Bürgerhaus die Weihnachtsfeier ausgerichtet, die wieder von der Tanzgruppe mitgestaltete wurde. Die Tanzgruppe hatte sich im Berichtszeitraum 34 mal getroffen. Sabine Mrosowski wird die Gruppe übernehmen, wenn sie nach ihrer Ausbildung beim Bundesverband für Seniorentanz ihr Zertifikat erlangt hat. In diesem Zusammenhang dankte Wiltrud Will allen Vorstandskollegen für ihr Engagement und die Unterstützung. Dieser Dank galt auch dem Ehrenamtsteam AWO-Pflegeheim mit Ilona Paul und Inge Guckselberger. Die Jahreshauptversammlung bot den Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Der Geschäftsführer der AWO-Region Gießen, Nils Neidhardt, Wiltrud Will und Reinhard Bamberger vom Ortsvereinsvorstand ehrten Inge Schnell für 60jährige und Gerhard Schmidt für 40jährige Mitgliedschaft. Es fehlten entschuldigt Gretel Schmuck (60), Jörg Boslau (60), Hans Karpenstein (40), Peter Bechthold (25), Regina Mülich (25) und Hartmut Mohr (25). Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, trat 1986 in die AWO ein. Er erinnerte an seine aktive Zeit als Bürgermeister, wo er gemeinsam mit seinen Amtskollegen Willi Marx (Heuchelheim) und Günter Leicht (Biebertal) das AWO-Kleeblattmodell beriet, in dessen Folge die vier Häuser Wißmar, Biebertal, Heuchelheim und das Haupthaus in Lollar zusammengeführt werden konnten. Das Kleeblattmodell hat bis heute Bestand und gilt als Erfolgsmodell. Man sei der AWO dankbar gewesen für die Übernahme der Trägerschaft und die Finanzierung, sagte der Jubilar. Er würdigte die AWO für ihre jahrzehnte währenden Dienste in vielen Bereichen des sozialen Sektors, getreu dem Leitmotiv „Die AWO war und ist das soziale Gewissen Wettenbergs”.

Ausgelassene Stimmung während der 13. Auflage des Launsbacher „Kappenfestes”.

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Wieder zufriedene Gesichter bei Pierre Bittendorf, Sprecher und Vorsitzender der „Kappenträger” Launsbach und seinem Team. Es war die 13. Auflagen und die 20 „Kappen” hatten keine Kosten und Mühen gescheut. Schon längst ist das auf dem Mehrgenerationenplatz am Bürgerhaus mehr als nur ein Ersatz für die Kirmes. Als diese begraben werden musste, sagte man sich, dass kann es noch nicht gewesen sein und so entstand die Idde des Launsbacher Kappenfestes, um den Menschen dennoch etwas zu bieten, und um Gemeinschaft in geselliger Runde pflegen zu können. Der Erfolg gab den Akteuren recht. Besonders freute sich der Veranstalter über viele Gäste auch aus den beiden anderen Ortsteilen, Krofdorf-Gleiberg und Wißmar, zu denen auch befreundeten Burschen- und Mädchenschaften zählten. Die „Kappenträger” boten als kulinarische Besonderheit wieder ihr beliebtes Langos an. Für den musikalischen Rahmen sorgte zunächst die Kapelle „Schlammbeiser Blech” (Besi Tschamje) und abends zum Dämmerschoppen gab es ebenfalls wieder Live-Musik von „Gaudi Power”. Tags zuvor – das gehört zum guten Ton – stimmten sich die „Kappen” bei Martina Kienholz (ehemals „Dorfschänke”), bei Bernd Eyring und im „Scharfe Eck” auf das Fest ein.

Deutschlands Marathon-Elite trifft am 30. August in Biebertal auf eine anspruchsvolle Rundenstrecke

Biebertal, 21. August 2026 – Nur noch wenige Tage, dann wird der Dünsberg erneut zur Bühne für hochklassigen Mountainbike-Sport: Am Sonntag, 30. August 2026, richtet der AMC Rodheim-Bieber im Rahmen des 20. Dünsberg Bike & Gravel Marathons die Deutsche Meisterschaft im Mountainbike-Marathon aus. Erstmals seit 2010 fällt die nationale Titelentscheidung wieder an diesem traditionsreichen Austragungsort.

Titelkampf auf attraktiver Rundenstrecke

Die Meisterschaft wird erstmals auf einem kürzeren Rundkurs ausgetragen. Für die Männer stehen drei Runden mit insgesamt 124 Kilometern und rund 2.610 Höhenmetern auf dem Programm. Die Frauen absolvieren zwei Runden über rund 82 Kilometer und 1.740 Höhenmeter. Der Startschuss fällt für die Männer um 10 Uhr, das Frauenrennen beginnt fünf Minuten später.

Die Strecke verbindet Schotter- und Waldwege mit technisch anspruchsvollen Singletrails. Einen entscheidenden Abschnitt bildet der Anstieg zum rund 500 Meter hohen Dünsberg. Dort wartet ein Steilstück mit bis zu 14 Prozent Steigung. Durch das Rundenformat müssen die Meisterschaftsfahrer diesen Schlüsselabschnitt mehrfach bewältigen – ein anspruchsvoller Test für Ausdauer, Fahrtechnik und Renneinteilung.

Lokalmatadoren wollen ihre Streckenkenntnis nutzen

Aus regionaler Sicht richtet sich der Blick besonders auf Noah Jung aus Fellingshausen und Moritz Horn aus Biebertal. Beide kennen die Wege, Anstiege, Abfahrten und technischen Passagen rund um den Dünsberg genau und wollen diesen Heimvorteil gegen die starke überregionale Konkurrenz ausspielen.

Wie wertvoll die Streckenkenntnis sein kann, zeigte Noah Jung bereits bei der vergangenen Auflage. 2025 gewann er die Kurzstrecke des Dünsberg-Marathons. Rund acht Kilometer vor dem Ziel nutzte er eine ihm bestens bekannte Abfahrt für die entscheidende Attacke und fuhr anschließend zum Gesamtsieg.

Wettbewerbe für Hobby- und Gravel-Fahrer

Neben den Deutschen Meisterschaften bietet der AMC Rodheim-Bieber erneut mehrere Wettbewerbe für ambitionierte Freizeit- und Lizenzfahrer an. Die Mittel- und Kurzstrecke werden um 10.30 Uhr gestartet. Teilnehmer der Mittelstrecke können nach der ersten Runde noch während des Rennens entscheiden, ob sie eine zweite Runde absolvieren oder mit einer Wertung über die Kurzstrecke ins Ziel fahren.

Das Gravelrennen führt über rund 57 Kilometer und 1.030 Höhenmeter und beginnt um 12.30 Uhr. Um 13 Uhr startet der Minimarathon über rund 30 Kilometer und 560 Höhenmeter. Damit stehen sowohl erfahrenen Marathonfahrern als auch Einsteigern passende Distanzen zur Verfügung.

Hobbyfahrer können sich noch bis Freitag, 28. August, um 12 Uhr online anmelden. Soweit noch Startplätze verfügbar sind, ist eine Nachmeldung am Samstag, 29. August, bis 21 Uhr vor Ort möglich. Am Veranstaltungssonntag werden keine Nachmeldungen mehr angenommen.

Sporterlebnis für die ganze Familie

Start und Ziel befinden sich an der Großsporthalle Biebertal in der Fellingshäuser Straße 66. Der Eintritt für Zuschauer ist kostenlos. 

Das Organisationsteam des AMC Rodheim-Bieber sieht in der Rückkehr der Deutschen Meisterschaft eine große Ehre und zugleich den passenden sportlichen Rahmen für das Jubiläum. Möglich wird die Veranstaltung durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, unterstützender Vereine, Behörden, Anwohner, Sponsoren und Partner.

Aktuelle Informationen, Streckenübersichten, Startlisten und Anmeldung sind unter www.duensberg-bike-marathon.de zu finden.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick

Veranstaltung: 20. Dünsberg Bike & Gravel Marathon – Celtic Race
Termin: Sonntag, 30. August 2026
Start und Ziel: Großsporthalle Biebertal, Fellingshäuser Straße 66
10.00 Uhr: Deutsche Meisterschaft Männer, 124 Kilometer
10.05 Uhr: Deutsche Meisterschaft Frauen, rund 82 Kilometer
10.30 Uhr: Mittel- und Kurzstrecke
12.30 Uhr: Gravelrennen
13.00 Uhr: Minimarathon
Eintritt: Kostenlos
Internet: www.duensberg-bike-marathon.de

Rennleiter Andreas Läufer (kniend) mit den Teilnehmern des „NightRun” und Heidrun Neidel, mehrfache Medaillen-Gewinnerin bei europäischen und Weltmeisterschaften im Gehen. (2.v.l.).

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Am Freitag Abend trafen sich einige Hartgesottene zum illuminierten „NightRun” , die trotz der andauernden Sommerhitze im 30-Sekunden-Takt die Strecke angingen und auf die nach Rückkehr vom Ziel an der Burg Gleiberg, Rennleiter Andreas Läufer unten am Start mit einer Erfrischung wartete. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr wieder bis zum 30. September angeboten wird und dessen Erlös dem Gleiberg-Verein zum Zwecke der Erhalt der Burg Gleiberg zugute kommt, hat eine breite Zielgruppe: Ob groß oder klein, jung oder alt, geübt oder ungeübt, läuferisch ambitioniert oder wandern und genießen – alle können mitmachen um auf der interessanten Strecke die eigene Leistungsfähigkeit zu testen oder einfach den Gleiberghang mal auf eine andere Weise kennen zu lernen. Unter https://my.raceresult.com/374783/info gibt es Informationen über die Veranstaltung „3. Sturm auf die Burg”, mit allen wissenswerten Details sowie die Anmeldemöglichkeit und bei Fragen sind hier auch die Kontaktdaten der Rennleitung zu finden. Am Freitag Abend auch mit dabei: Heidrun Neidel von der TSG Leihgestern, die mehrfach mit Medaillen bei deutschen Europa und Weltmeisterschaften im Gehen ausgezeichnet wurde. Nur noch anderthalb Monate verbleiben, um Vorjahresrekorde zu brechen. Wer ist die schnellste Frau oder der schnellste Mann am Gleiberghang? Auch die schnellste Mannschaft (drei Personen mit gleichem Teamname) wird noch gesucht. Wer kann die meisten Starts in dieser Saison vorweisen? Und wer erhält als älteste Teilnehmerin sowie als ältester Teilnehmer den Lorbeerkranz? Einige Persönlichkeiten haben die Burg Gleiberg bereits erstürmt: Daniel Mauser, der Mann mit den unzähligen Höhenmetern, Niklas Raffin der Vorjahressieger, Kurt Felde (M85), der die Erde laufend bereits über 4mal umrundet hat, oder sechs Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Fernwald Steinbach. Erwartet werden noch Peter Ninas, der Berliner, der extra für den „Sturm” nach Mittelhessen kommen wird und Michael Lederer, der ehemalige Weltrekordhalter mit der 4×1.500-Meter-Staffel und Race-Director des „SkyRun Messeturm Frankfurt”. In diese illustre Reihe wird sich auch erneut Till Heller (Wetzlar; Team „Festungsflitzer”) einreihen, der bereits im Vorjahr die anspruchsvolle Strecke in Feuerwehrmontur mit angeschlossener Atemschutzmaske bewältigt hat. Nicht nur 35 zusätzliche Kilos sind zum Eigengewicht mitzuschleppen – denn so viel wiegt die gesamte Ausrüstung inklusive Sauerstofflasche – auch das Atmen fällt unter der Maske bei dieser enormen Anstrengung nicht unbedingt leicht. Darüber hinaus muss der Inhalt der Sauerstofflasche die gesamte Strecke ausreichen, erst dann erfolgt die Wertung in der ELITE-Klasse.

Reiner Packeiser (mitte m. Gemälde) freut sich über das große Interesse

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Kunst öffnet Türen und dies nicht nur im übertragenen, sondern auch im tatsächlichen Sinne. Am kommenden Wochenende (29. u. 30 August) öffnen von 14 bis 19 Uhr 27 Künstler aus Biebertal, Heuchelheim, Lollar, Staufenberg, Wettenberg und erstmals auch Gießen, ihre privaten Ateliers. Zum Auftakttermin hatte Reiner Packeiser in sein Haus, Tulpenweg 5, in Krofdorf-Gleiberg eingeladen. Als Gäste durfte der 63ährige, neben vielen weiteren Künstlern, auch die Bürgermeister Marc Nees (Wettenberg), Patricia Ortmann (Biebertal), Peter Gefeller (Staufenberg), den Beigeordneten Jürgen Steinmüller (Heuchelheim) sowie den Leiter des Kulturamtes der Stadt Gießen, Dr. Stefan Neubauer, willkommen heißen. Wie die Malerei zu einem Verständnis des Lebens beitragen kann, damit beschäftigt sich der Gastgeber. Kein Raum in seinem Haus, der nicht in Form zahlreicher Gemälde versucht, auf unterschiedliche Art und Weise Antworten zu finden. Da es aber DIE EINE Antwort auf diese komplexe Frage nicht gibt, resultiert daraus die Vielfalt der Bilder der Künstlers, der nach seinem Studium in Köln und nachfolgenden Stationen seines künstlerischen Lebensweges, kontinuierliche Ausstellungen in Deutschland, Schweiz, Belgien, Frankreich und der tschechischen Republik veranstaltet und an Kunstmessen teilnimmt. Seit sechs Jahren konzentriert er sich wieder ausschließlich auf die Malerei. Die Bilder von Reiner Packeiser sind allesamt Inszenierungen und die Menschen auf den Ölgemälden keine reellen Personen, sondern frei erfunden. Was er aber aufnimmt bei seiner Malerei sind Inspirationen, die er durch die Menschen in seinem Lebensumfeld und eigenem Erlebten empfängt. Was also keine Portraits sind, hat aber umso mehr die besondere Kraft, Geschichten anders zu erzählen. Das mag ungewöhnlich erscheinen, aber der Ansatz von Reiner Packeiser ist es, den Dingen auf den Grund zu gehen, nicht vorschnell zufrieden zu sein mit vermeindlich unzweifelhaften Antworten und immer auf der Suche nach dem Wie und Warum zu sein. Die Themen, denen er sich dabei widmet, reichen von Trauer und Scham, wie etwa seine nahezu hundert Portraits von Menschen kurz vor ihrer Ermordnung durch die Natiuonalsozialisten, bis hin zu alltäglichen Momenten, zu denen auch die Liebe im Alter gehört. Die Herangehensweise bei seinen Arbeiten sind geprägt von Kompositionen, Farben und Strukturen, sowie Charaktere und der Körpersprache, Kleidung und Szenen, die zu einem stimmigen Bild gebaut werden und wenn im Auge des Kunstschaffenden etwas nicht stimmt, wird korrigiert, so lange, bis manchmal zahlreiche Varianten eines Bildes übereiander liegen und diese Komposition den Künstler zufrieden stellt. Für ihn, so Reiner Packeiser, sei in einer zunehmend digitalen Welt, die Malerei untrennbar mit Handarbeit verbunden. Eine Aussage, die auch die Grußworte von Patricia Ortmann und Marc Nees, während der Eröffnung widerspiegeln. Der Wettenberger Bürgermeister, gleichzeitig auch Schirmherr für die offenen Ateliers in Wettenberg, sprach von beflügelnder Neugier, die durch den Zugang in die Privatspähre entstehe. Das Kunst dort gezeigt werde, wo sie entstehe, mache Austausch und Kommunikation möglich. „Kunst brauchen wir alle”, so Marc Nees. Die Veranstaltung „Offene ARTeliers” verstehe sich bewusst als niederschwellige, kulturelle Einladung für Menschen jeden Alters, für Kunstinteressierte ebenso, wie für Familien, Nachbarn und spontane Besucher, ergänze Patricia Ortmann. Mit der Öffnung der Ateliers als persönliche Räuzme ermöglichen alle teilnehmenden Künstler, unmittelbare Einblicke in ihr Privates, ihre Arbeitsweise und lassen an künstlerischen Prozessen teilnehmen. Mehr unter http://ateliers-gleiberger-land.de.

Reiner Packeiser (2.v.r.) hier mit Marc Nees, Jürgen Steinmüller und Patricia Ortmann (v.l.)

(Foto: Volker Mattern)

Besonders ärgerlich sind die Schäden an der freigelegtenFachwerkwand

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Das schwere Unwetter am Mittwochabend hat auch auf Burg Gleiberg seine Spuren hinterlassen. An mehreren Stellen der historischen Anlage sind Schäden entstanden, die der Gleiberg-Verein nun möglichst zeitnah beheben will. Durch starke Windböen wurde eine im Burghof aufgestellte Pagode aus ihrer Verankerung gelöst und gegen die Schieferfassade des Albertusbaus geschleudert. Dabei wurden mehrere Schieferplatten beschädigt, die nun ersetzt werden müssen. Rund 500 Kilo schwer sei diese Pagode, ohne die Gewichte, die ihre Standfestigkeit sichern sollten, so Burggastronom, Axel Horn, noch unter dem Eindruck der Ereignisse. Auch der Bauzaun an der derzeitigen Baustelle zur Sanierung des Ausbruchs an der Nordmauer wurden durch das Unwetter zerstört. Besonders ärgerlich sind die Schäden am Nassauer Bau. Dort wurde erst vor drei Jahren bei Sanierungsarbeiten überraschend ein außergewöhnlich gut erhaltenes, kunstvoll gestaltetes Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert freigelegt. Teile der historischen Gefache bestehen noch aus bauzeitlichem Strohlehmverputz. Die großen Wassermengen des Unwetters haben Bereiche dieser historischen Wand ausgespült, so dass an vielen Gefachen Backsteine freigelegt sind und fast überalle Stroh des Lehmverputzes sichtbar ist. Mehrere Eimer des herausgefallenen Materials habe man von den Stufen des Nassauer Baues zusammengekehr, so Axel Horn weiter. Der Gleiberg-Verein will deshalb neben der Beseitigung der Schäden auch prüfen, wie das bewusst sichtbar belassene Fachwerk künftig besser vor Starkregen geschützt werden kann.

Die schwere, von einer Böe erfasste, Pagode, beschädigte die Schieferwand des Albertusbaus

(Foto: Volker Mattern)

„Zum Glück sprechen wir nicht von gravierenden Schäden an der Burg. Trotzdem zeigt eine solche Extremwetterlage, wie viel Arbeit notwendig ist, um eine über tausend Jahre alte Anlage zu erhalten”, erklärt der Vorsitzende des Gleiberg-Vereins,Andreas Kraft. „Was hinter dem Erhalt der Burg an ehrenamtlicher Arbeit, Zeit und finanziellen Mitteln steckt, ist für Besucher verständlicherweise nicht immer sichtbar”, ergänzte er. Ulrich Homberger, Vorstandsmitglied des Gleiberg-Vereins, der die baulichen Arbeiten an der Burg fachlich begleitet und ehrenamtlich unterstützt, nahm wie folgt Stellung: „Eine historische Anlage wie die Burg Gleiberg ist eine Daueraufgabe. Wenn eine Sanierungsmaßnahme abgeschlossen ist, steht im Grunde schon die nächste an. Zusätzliche und unvorhersehbare Schäden durch ein Unwetter machen diese Aufgabe natürlich nicht leichter. Wir wollen die betroffenen Stellen deshalb jetzt möglichst schnell angehen und zugleich dafür sorgen, dass insbesondere das historische Fachwerk künftig besser geschützt ist.”. Vor dem Hintergrund der Schäden, die das Unwetter vor allem in großen Teilen im Raum Wetzlar hinterlassen hat, nehmen sich Schäden auf Burg Gleiberg noch glimpflich aus. Jedoch vor dem Hintergrund der Kosten für die derzeit lauufenden Arbeiten an dem Ausbruch an der Nordmauer, schmerzen diese zusaätzlichen Belastung schon, so der Vorstand. Der bereits 1837 gegründete Gleiberg-Verein widmet sich seit Generationen dem Erhalt der Burg und ist seit 1879 Eigentümer. Mit der Übernahme war die Verpflichtung verbunden, die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Dieser Verantwortung kommt man mit großem ehrenamtlichem Engagement nach. Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, ist der Verein auf Unterstützung angewiesen. Mitglied im Gleiberg-Verein kann jeder bereits ab 15 Euro im Jahr werden. Auch Spenden kommen unmittelbar dem Erhalt der Burg zugute. „Die Burg Gleiberg ist ein Stück Heimat und Geschichte unserer gesamten Region. Wir wollen sie bewahren und gleichzeitig für die Menschen begeh- und erlebbar halten, so Andreas Kraft abschließend.

Backsteine, die unter dem Strohlehmverputz verbaut waren, wurden durch das weggeschwemmte Lehrmaterial freigelegt

(Foto: Volker Mattern)

Öffnung des Heimatmuseums

Am 5. September 2026 ist das Heimatmuseum in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr für Interessierte geöffnet.
Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, das Museum zu erkunden. Es gibt viele schöne Exponate und interessante Geschichten über Launsbach.
An diesem Tag wird im Backhaus auch wieder Obstkuchen von den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Launsbach gebacken.

Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Termine

05.09.2026 Besuch Backhausfest
Am 05.09.2026 ab 16.00 Uhr möchten wir wieder mit euch gemeinsam das Backhausfest besuchen. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag/Abend und auf eine zahlreiche Teilnahme!

12.09.2026: Besuch Tag der offenen Tür Feuerwehr Launsbach
Am 12.09. ab 17.00 Uhr werden wir gemeinsam die Feuerwehr Launsbach besuchen. Auch hier freuen wir uns auf zahlreiche Teilnahme und schöne gemeinsame Stunden.

Termine und Veranstaltungen können auch über unsere neue Homepage entnommen werden. https://www.feuerwehr-krofdorf.de/

Der Vorstand

Gemeinsamer Mittagstisch „Gesegnete Mahlzeit” in Wettenberg

Am Mittwoch, dem 9. September 2026 um 12.00 Uhr findet in Wißmar im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche, Pfarrstraße 5, die nächste „Gesegnete Mahlzeit” statt. Das Menü kostet 12,00 € pro Person. Es können die Parkplätze „Am Bürgerhaus Wißmar” genutzt werden.
Unabhängig von Alter, Konfession oder Herkunft sind alle willkommen, die sich voranmelden. Die Anmeldung ist bis einschließlich Donnerstag, 3. September beim Fachdienst Senioren der Gemeinde Wettenberg, Herrn Andreas Läufer, Telefon: 0157 36742443 (auch AB oder WhatsApp) oder per E-Mail: andreas.laeufer@wettenberg.de möglich.

Teilen Sie uns bitte bei der Anmeldung mit, wenn Sie einen Fahrdienst benötigen.

Meister-, Pokal-, Freundschaftsspiele und Turniere
vom 29.08. – 04.09.2026

Samstag, 29.08.2026
G-Junioren
Ab 10.00 Uhr
Kinderfußball

F-Junioren
Ab 10.00 Uhr
Kinderfußball

E-Junioren
10.30 Uhr
FSG 2 – JSG Hheim/Kbach 3 in Krofdorf

D-Junioren
12.00 Uhr
FSG 2 – JSG Kleinl. Allend. in Krofdorf
14.45 Uhr FSG – TSV Lang-Göns in Krofdorf

C-Junioren
15.15 Uhr
VFR Lich – FSG

B-Junioren
17.15 Uhr
VFR Lich – FSG

Sonntag 30.08.02026
Herren
15.00 Uhr
SG ASV Gießen/Sachsenh – FSG 2
15.00 Uhr Türkiyemspor Gießen – FSG

Dienstag, 01.09.2026
Herren
19.00 Uhr
FSG – Türkiyemspor Gießen in Wißmar

Freitag, 04.09.2026
A-Junioren
19.30 Uhr
FSG – JSG Kleinl. Allend. 2 in Launsbach

Herren
19.30 Uhr
FSG 2 – FSV Fernwald 2 in Wißmar

Aufruf zum Mitmachen: „Cleanup Feierabendrunde” – Wir befreien den Launsbacher See von Müll und Kippen
Am Donnerstag, dem 3. September wollen wir rund um die Launsbacher Seen Müll sammeln. Wir treffen uns um 17.30 Uhr am Parkplatz hinter der Brücke. Der Parkplatz liegt am Lahnradweg. Dauer ca. 2 Stunden – viele Hände, schnelles Ende! Müllgreifer können geliehen werden, bitte Sammeltüte und Handschuhe mitbringen.

Dies ist eine Idee aus der Signal-Gruppe „NABU Wettenberg aktiv”. Wer in den Chat möchte, bitte E-Mail mit Nummer an vorstand@nabu-wettenberg.de.

Der Vorstand

Werbung
Hoerr_KW3
Werbung
Sandras_Haushaltshilfe_30mm_ab_KW32
Werbung
KA_Avci_GaLa
Folgen Sie uns schon?

Social Media

Wöchentlich im Postfach

Newsletter

Verpassen Sie keine relevanten News aus der Region, abonnieren Sie unseren Newsletter.

mich interessieren...