
Nils Neidhardt, Wiltrud Will (v.l.) und Reinhard Bamberger (rechts), ehren Inge Schnell und Gerhard Schmidt
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Im HTM (Holz- und Technikmuseum) Wißmar trafen sich die Mitglieder der AWO Wettenberger zu ihrer Jahreshauptversammlung. Hier begrüße sie ihre Vorsitzende, Wiltrud Will. Im Rahmen des Geschäftsberichtes sollten die vielfältigen Aktivitäten deutlich werden. Zu erinnern galt es an den von der Gemeinde ausgerichteten Seniorennachmittag, den die Tanzgruppe der AWO im Programmteil mitgestaltete. Der Ortsverein hatte Gartenmöbel für den Eingangsbereich des AWO-Pflegeheims in Wißmar gespendet. In der Eirichtung fand sowohl das Sommerfest als auch das Oktoberfest statt, das von den Mitarbietern organisiert worden war. Einmal im Monat findet im Pflegeheim mit der SG 1904 Wißmar das „Tanzen im Sitzen” statt. Wiltrud Will vertrat die AWO auch bei der Sitzung der Wißmarer Ortsvereinsvertreter. Eine kleine Abordnung nahm die Einladung zum Sommerfest des AWO-Seniorenzentrums in Linden wahr. Gemeinsam mit den Ortsvereinen Fernwald und Pohlheim fuhr man mit sechs Kindern und drei Betreuern in den Freizeit- und Vogelpark Schotten. Zum Jahresschluss wurde im Bürgerhaus die Weihnachtsfeier ausgerichtet, die wieder von der Tanzgruppe mitgestaltete wurde. Die Tanzgruppe hatte sich im Berichtszeitraum 34 mal getroffen. Sabine Mrosowski wird die Gruppe übernehmen, wenn sie nach ihrer Ausbildung beim Bundesverband für Seniorentanz ihr Zertifikat erlangt hat. In diesem Zusammenhang dankte Wiltrud Will allen Vorstandskollegen für ihr Engagement und die Unterstützung. Dieser Dank galt auch dem Ehrenamtsteam AWO-Pflegeheim mit Ilona Paul und Inge Guckselberger. Die Jahreshauptversammlung bot den Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Der Geschäftsführer der AWO-Region Gießen, Nils Neidhardt, Wiltrud Will und Reinhard Bamberger vom Ortsvereinsvorstand ehrten Inge Schnell für 60jährige und Gerhard Schmidt für 40jährige Mitgliedschaft. Es fehlten entschuldigt Gretel Schmuck (60), Jörg Boslau (60), Hans Karpenstein (40), Peter Bechthold (25), Regina Mülich (25) und Hartmut Mohr (25). Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, trat 1986 in die AWO ein. Er erinnerte an seine aktive Zeit als Bürgermeister, wo er gemeinsam mit seinen Amtskollegen Willi Marx (Heuchelheim) und Günter Leicht (Biebertal) das AWO-Kleeblattmodell beriet, in dessen Folge die vier Häuser Wißmar, Biebertal, Heuchelheim und das Haupthaus in Lollar zusammengeführt werden konnten. Das Kleeblattmodell hat bis heute Bestand und gilt als Erfolgsmodell. Man sei der AWO dankbar gewesen für die Übernahme der Trägerschaft und die Finanzierung, sagte der Jubilar. Er würdigte die AWO für ihre jahrzehnte währenden Dienste in vielen Bereichen des sozialen Sektors, getreu dem Leitmotiv „Die AWO war und ist das soziale Gewissen Wettenbergs”.


