116 Beine gehören zu 58 Knorzel – ein absoluter Rekord in diesem KFF-Nachwuchsbereich.

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Kostüme toll, der Saal war voll – mit Saus und Braus ging es bunt und fröhlich durch die Welt des Kinderfasching. Mit der Sitzung Kinder für Kinder eröffneten die KFF (Krofdorf-Gleiberger Fastnachtfreunde) Narren die hohe Zeit des Frohsinns und der Narretei. Ehrlich und unverfälscht können dies am besten die Jüngsten. Drei Stunden lang hatten sie das Sagen und es funktionierte wunderbar – ein voller Erfolg. Bunt, laut und lustig ging es in der vollbesetzten Mehrzweckhalle zu. Tine Theiß und Britta Heyer führten souverän durch ein Programm dass an Vielfalt und Spannung während der 19 Punkte mit 200 Mitwirkenden kaum zu überbieten war. Nachdem die amtierenden Tollitäten der Krofdorf-Gleiberger Fassenacht, Prinzessin Tamara I und ihr Prinzgemahl Michel I samt Hofstaat ihre Aufwartung gemacht hatten, stürmten 116 kleine, flinke Beine die Bühne. Sie gehörten den 58 „Knorzel”, die in ihren rot-weißen Kostümen gleich für tolle Stimmung sorgten. Große Freude auch über den Besuch der Kinderprinzessin Ida I aus Launsbach, die allerdings von ihrem Prinz Dean II in Stich gelassen wurde. Er musste krankheitsbedingt pausieren. Echte Frauenpower schafft das auch ohne männlichen Beistand und nach ihrem Aufritt als Prinzessin schlüpfte sie gleich auch ins Tanzkostüm, denn bei der Prinzengarde – dem Gastgeschenk aus Launsbach – war sie auch mit dabei. Mit Tanz und bunten Blumen im Haar ließen die Kids der KiTa „Burgfinken” Südseeträume unter Palmen auf Hawaii wahr werden. Die „Crazy Kids” der „Magic Stars” aus Heuchelheim lehrten die kleinen und großen Närrinnen und Narhalesen dann tänzerisch das Gruseln. Nachdem Tanzmariechen Ella vom CCR Ruttershausen in einem brillanten Soloauftritt sich in die Herzen aller getanzt hatte, gehörte das närrische Parkett den coolen Typen der KiTa Schatzkiste aus Krofdorf-Gleiberg. Ihr Motto: Footloose.

Die KiTa Schatzkiste punktete mit “Footloose”.

(Foto: Volker Mattern)

Vor der Pause durften sich die Gäste noch über das Gastgeschenk des CVA Alten Buseck mit den Tanzmäusen freuen. Nach der Pause übernahmen dann die Tanzflöhe der KSG Bieber und erfreute mit einem Gardetanz. Es folgten die Hip-Hop Barbies aus Launsbach, die die Zeit in die 90er Jahre zurückdrehten. Nochmal Gardetanz, diesmal wieder aus der närrischen Kaderschmiede des CCR. Sophia Kuhnt beeindruckte mit ihrer Stimme als Sängerin und Finja Rolshausen anschließend mit ihrer Körperberrschung am Aerial Hoop bei turnerischen und tänzerischen Elementen. Mit dem Showtanz „Emotionen” von den Konfettis des CCR und dem Gardetanz der KFF-Midis endete eine stimmungsvolle Kindersitzung.

KiTa Burgfinken wählten das Motto „Lilo & Stitch”.

(Foto: Volker Mattern)

Strahlende Gesicher: Stefan Rink (2.v.l.) und Stephan Hofmann (3.v.r.) überreichen einen Spendenscheck an den Gleiberg-Verein, Karlfried Philipp, Andreas Kraft, Marc Nees, Ulrich Homberger und Gerhard Schmidt (v.l.).

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Sparkasse Wetzlar mit ihrer Stiftung hat einen Blick für die Region und fördert großzügig auch seit vielen Jahren den Gleiberg-Verein, wohl wissend und gut informiert darüber, was dort Jahr für Jahr geleistet wird, um das bedeutsame, historische Baudenkmal zu erhalten. Ihren Respekt vor diesem ehrenamtlichen Engagement brachten Vorstandsvorsitzender, Stephan Hofmann und sein Kollege, Stefan Rink, Mitglied im Kuratorium der Sparkassenstiftung, zum Ausdruck. Beide waren zu Gast auf der Burg, wo sie vom Gleibergvereins-Vorstand mit seinem Vorsitzenden, Andreas Kraft, dem 2. Vorsitzenden Gerhard Schmidt, Schatzmeister Karlfried Philipp dem für Baumaßnahmen verantwortlichen „Turmbaumeister” Ulrich Homberger sowie Bürgermeister, Marc Nees, in der Albertusklause empfangen wurden. Einen Scheck über 3.000 € überreichten die Sparkassenvertreter auf dem Balkon des Luxenburgzimmers. Mit dieser Örtlichkeit hatte es seine Bewandtnis, denn der geschätzt 150 Jahre alte Balkon war in die Jahre gekommen. Nicht nur dass der Zahn der Zeit an seinem Äußeren genagt hatte, sondern auch aus Verkehrssicherungsgründen musste Hand angelegt werden, wie Andreas Kraft und Ulrich Homberg erläuterten. Er wird gerne bei Feierlichkeiten genutzt. Aus Eichenholz und farblich angepasst zeigt er sich nun in wieder in einem ansehnlichen und sicherem Gewand. Die Firma Kaps aus Hermannstein war mit den Arbeiten beauftragt und diese wurden ausgeführt nach vorheriger enger Abstimmung mit Charlotte Berstow von der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises Gießen. Die Investitionskosten in Höhe von 18.000 € sind durch eine Drittelfinanzierung zu gleichen Teilen durch den Gleiberg-Verein, die Gemeinde Wettenberg und die Sparkasse – die bereits Anfang des Jahres schon einmal einen Scheck in Höhe von 3.000 € überreicht hatte, gedeckt. Den Dank des Gleiberg-Verein für die Unterstützung erwiderte auch der Bürgermeister, der dem Gleiberg-Verein mit seinen aktuell 620 Mitgliedern, für seinen nimmermüden Einsatz dankte. Die Burg sei längst nicht nur ein Wahrzeichen für Krofdorf-Gleiberg, sondern auch Identifikationsobjekt für die Menschen aus den beiden anderen Wettenbergdörfern Wißmar und Launsbach, so seine Wahrnehmung. Als Quellen und Zeugnisse der Geschichte, die Kulturdenkmäler sind, ist deren Schutz und Erhalt eine generationsübergreifende Aufgabe. Sie kostet viel Geld und mit Blick ins kommende Jahr hat der Gleiberg-Verein wieder ein besondere kostenintensive Sanierungsaufgabe vor der Brust: Die Reparatur der Nordmauer, aus der ein großes Stück herausgebrochen ist. Im Gespräch während der Spendenübergabe wurde eine Summe von mindestens 300.000 € genannt, die es zu schultern gelte. Die Finanzierung dieser Maßnahme wurde eingeleitet. Es wird, wie bei den großen Sanierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre, eine Drittelfinanzierung zwischen Landesamt für Denkmalpflege, Gemeinde Wettenberg und dem Gleiberg-Verein (Eigenanteil) angestrebt. Die entsprechenden Anträge seien Gestellt, hieß es. Außerdem sei noch ein Antrag an die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz in Berlin gerichtet. Diese hatte vor einigen Jahren die finanziell aufwändige Sanierung des Bergfrieds mit gefördert. Die Ausführung der Maßnahme ist ab dem Frühjahr 2026 vorgesehen.”

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