Spannender Kontakt mit den DFB-Teamer bei einer besonderen Sportunterrichtsstunde.
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Schule soll Spaß machen, aber man muss Schule auch ernst nehmen. Das fällt leichter, wenn man alles auch sportlich sieht. Der DFB hat 2025 das „Jahr der Schule” ausgerufen. Damit will er und seine Landesverbände neue Impulse setzten, um wieder mehr Sport und Bewegung in den Schulalltag zu transportieren. Konsequent, niederschwellig und nachhaltig erfolgte dies auch kürzlich an der GGL (Gesamtschule Gleiberger Land). Die Jahrgangsstufe der 6. Klassen waren auf dem benachbarten Kunstrasenplatz der Schule, mit ihrer Lehrerin Maria Krenig, versammelt. Am Eingang zum Sportgelände parkte das DFB-Mobil. Die beiden Teamer Peter Antschischkin und Karl-Otto Mank waren gekommen, um Spaß und Freude am gemeinsamen Fußballspiel zu entwickeln. Die Trainingseinheit umfasste neben den rein fußballerischen Aspekten auch Koordination, Beweglichkeit und Life-Kinetikübungen. Die besondere Sportstunden war kein Spaziergang und der Lerneffekt entstand auch schnell aus der Erkenntnis, ohne Fleiß kein Preis. „Es hat uns viel Spaß gemacht”, hörte man unisono von den Schülern. Auch die Sportlehrerin konnte wichtige Erkenntnisse aus dem spannenden Termin mitnehmen. Schulleiter Gabriel Verhoff schaute kurz vorbei, um sich selber auch einen Eindruck zu machen.
Zahleiche Gäste und Kunden bei der Feierstunde überzeugten sich von der Innovationskraft des seit 120 Jahren familiengeführten Unternehmens.
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und damit auch jenes, in dem die Druckerei Bender in Krofdorf-Gleiberg auf ihr 120jähriges Betriebsjubiläum blicken durfte. Als im Jahre 1440 Johannes Gutenberg den Buchdruck erfand, revolutionierte diese Erfindung die Welt, setzte neue Maßstäbe und machte Wissen, was bislang nur einem elitären Kreis von Gelehrten zugänglich war, für alle verfügbar. Heute heißt das Zauberwort „KI”. Die technische Fortentwicklung der vergangenen 12 Jahrzehnte berührte immer auch die Druckerei Bender. Sie hat sich den Entwicklungen nie verschlossen, war innovativ, zukunftsgerichtete und diese gesunde Mischung aus Sach- und Fachkompetenz der verantwortlich Handelnden sowie die Bereitschaft Investitionen zu tätigen, gepaart mit Traditionsbewusstsein und auf familiärem Zusammenhalt ausgerichtete Bodenständigkeit, war und ist die Basis für Stabilität und Erfolg.Wilhelm Bender gründete das Traditionsunternehmen 1905 in Kinzenbach und begann mit Formulardruck für Behörden, wie beispielsweise für die Kreisverwaltung Wetzlar. Zwei Jahre später entstand das Wohnhaus mit Druckerei am heutigen Standort in der Poststraße in Krofdorf. Dort trat 1925 Sohn Willi Bender als Schriftsetzerlehring in den Geschäftsbetrieb, den er 1951 übernahm. 13 Jahre später folgte mit Herwig Bender die 3. Generation. Als gelernter Setzer und Buchdruckermeister leitete er die Druckerei mehr als vier Jahrzehnte. Nach dem frühen Tod von Sohn Carsten stieg Tochter Melanie Beimel in die Geschäftsführung ein. Gemeinsam mit Betriebsleiter, Jerome Muszy, der hier ebenfalls seine Lehre absolvierte, steht ein erfolgreiches Tandem an der Spitze und mit Theo Beimel inzwischen die 5. Generation in den Startlöchern. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit” – ein bekannter Spruch, mit viel Wahrheit und auch so etwas wie das Credo des Traditionsunternehmens. Ex-Seniorchef, Herwig Bender, hat immer noch das Leuchten in den Augen, wenn er ab und zu durch die Büroräume und Produktionshalle geht. „Ich kenne die Leistung meines Großvaters und Vaters und wertschätze die mit ihnen verbundene Erfolgsgeschichte unserer Firma, aber ich bin nicht verklärt und in der Vergangenheit behaftet”, sagt er im Gespräch mit unserem Freien Mitarbeiter. Viel wichtiger ist dem Senior, dass es keinen Stillstand gibt, denn das sei Rückschritt und für Fortschritt stehen Melanie Beimel und Jerome Muszy und das gesamte Team aus 13 Mitarbeitern und 33 Austrägern des Amtsblatt Wettenberg, der Biebertaler Nachrichten und der Heuchelheimer Gemeindenachrichten, gerne und liebevoll in den Dörfern „das Blättche” genannt.
Melanie Beimel und Jermone Muszy (rechts) mit Herwig Bender und Medientechnologe-Druck, Christian Emrich (links) an der modernen Druckermaschine – die bislang größte Investition.
(Foto: Volker Mattern)
Mit Mediengestalter, Medientechnologie-Druck, Medientechnologie-Weiterverarbeitung und Medienkaufmann finden sich im Unternehmen die klassischen Berufsbilder einer modernen Druckerei. Stillstand gab es auch während der Coronazeit nicht. Diese Jahre haben wir als Chance gesehen, so Melanie Beimel und Jerome Muszy und die Digitalisierung im Betrieb eingeführt und salonfähig gemacht. Ein zukunftsweisender Schritt, wie sich schnell herausstellte und auf dem aufgebaut werden konnte. Mit den drei wichtigsten Säulen des Produktionsbetriebs, den Werbedruck, den Amtsblätter und neuerdings mit der Sparte Nexopack – der hochwertigen Herstellung von Produktverpackungen – ist man gut aufgestellt. Auch wenn moderne Technik die Gefahr des Verlust von persönlichem Kontakt zu den Kunden nach sich ziehen kann, hat man in der Druckerei Bender das klare Bekenntnis, diesen Kontakt stets zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Neue Kunden werden über Webshop gewonnen. Letztendlich hängt der Erfolg eines Betriebes von gegenseitigem Vertrauen ab. Dies wurde eindrucksvoll deutlich, als im Frühjahr dieses Jahres die Feierstunde anlässlich des Firmenjubiläums stattfand. Zahlreiche Kunden und Geschäftspartner des Mittelstandes, der Industrie und aus den Kommunen, auch über den mittelhessischen Raum hinaus, zeigten mit ihrem Kommen, dass Vertrauen keine Floskel ist. „Wir haben dies auch als Wertschätzung empfunden”, so Jerome Muszy. Im Kern seiner Festrede stellt er fest, dass Print kein Gegenspieler zum Digitalen, sondern ein bewusster, wertiger Bestandteil moderner Kommunikationsei. Vom Wandel des klassischen Bleisatzes, über Offset bis hin zum modernen Digitaldruck – von der Boston-Presse mit 200 Blatt A 4 pro Stunde bis zur leistungsstarken Speedmaster mit 14.000 Bogen A 2 pro Stunde, habe sich die Druckerei immer wieder neu positioniert, ohne ihre Identität zu verlieren. Die Rede war ein Plädoyer für den Print als etwas Wertiges mit Zukunft. „Print kann man nicht wegwischen”, so der Geschäftsleiter. Für ihn als Verantwortlicher, gemeinsam mit Melanie Beimel, gilt, dass man keine kurzfristigen Wachstumskurse verfolge, sondern auf stabile Kundenbeziehungen und sinnvolle Digitalisierung setze. Wir wollen ein Unternehmen bleiben, dass sich als Partner, Arbeitgeber und Dienstleister versteht, der in der Region verwurzelt ist. Während der Feierstunde konnten die Gäste bei einer Betriebsführung auch einen guten Geist mit spürbar hohem Identifikationswert bei den Mitarbeiter wahrnehmen.
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