Nadine Sadric (links) und Janien Reichert danken Heinz Schieferstein für seine Spende

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Er erfüllt viele Attribute: Urgewächs, Original, Vereinsmeier im besten Sinne auf jeden Fall ist er ein echt „Kroffdicher Bub” und stolz darauf – Heinz Schieferstein. Er hat ein Herz für sein Heimatdorf und vor allem für Vereine und andere Einrichtungen dort, weil er weiß, wie wichtig Ehrenamt und zwischenmenschliches Engagmenet für die Gemeinschaft ist. Der 94jährige Senior ist Nachbar des Seniorenzentrums Gleiberger Land und ein dort gern gesehener Gast. Immer wenn besondere Feierlichkeiten sind, aber auch spontan einfach mal zwischendurch schaut er rein, erzählt und unterhält die Bewohner dort. 2.500 € spendete er an die Einrichtung. Freudig überrascht und dankbar nahmen die neue Einrichtungsleiterin, Janien Reichert und ihre Vorgängerin im Amt, Nadine Sadric diese Spende entgegen. Es müsse noch überlegt werden, wie das Geld zugunsten der Einrichtung und seiner Bewohner eingesetzt werde, so die beiden Frauen.

Der erste Abschnitt des BeKKAus Weg Wettenberg (Weg zur Stärkung von Bewegung, Koordination, Kraft- und Ausdauer) wurde erst Anfang Mai eröffnet und wird bereits sehr gut angenommen. Auch ganze Gruppen (im Bild: Frauen-Gymnastikgruppe des TSV Krofdorf-Gleiberg) führen hier einzelne Übungsstunden durch.

Mit den sechs Stationen ist das Projekt jedoch nicht abgeschlossen: Bereits für den Herbst ist eine Erweiterung geplant, die schrittweise fortgesetzt werden soll. Vorbeischauen und Mitmachen lohnt sich – die Weiterentwicklung bleibt spannend.

Die noch relativ kurze Übungsstrecke ist nahe dem Naturkindergarten Wettenberg-Wißmar am Ende der Straße „Auf der Heide” zu finden.

Fragen hierzu beantwortet der Fachdienst Senioren, Herr Andreas Läufer, Tel. 06406 – 906635 (Mo.-Fr. von 8-12 Uhr).

Konzerte, Geselligkeit und vielfältiges Programm – Fünfte Veranstaltung dieser Art – Erlös für guten Zweck

Wettenberg-Wißmar (ws). Das war eine stattliche Kulisse an Motorrädern – von Harley bis BMW und Trikes als die dreitägige Veranstaltung „Bikers for Charity” am Wißmarer See bei trockenem und überwiegend sonnigem Wetter über die Bühne ging. Am Samstagabend waren gar rund 1000 Biker mit ihren Familien und Freunden sowie weitere Musikbegeisterte zu diesem Event gekommen. Zu bewundernn waren Motorräder der Marken BMW, Harley Davidson, Indian,,KTM und weiterer Hersteller, darunter auch „Oldtimer”. Allein bei den letzten vier Veranstaltungen dieser Art kamen insgesamt 40.000 Euro für gute Zwecke zusammen. Auftakt zum dreitägigen Biker-Event war am Freitagabend mit den Band-Formationen „Whiskypiper”, „Mouse Acoustic” und „Bounce”. Weiter ging es dann am Samstag – nach der Prämierung besonderer Bikes. Es gab auch einige Infos zu den Hertellerfirmen wie BMW, Indian und Harley. Danach kam der Auftritt der Gruppen „Gasoline”, „Die Saicht” und „The New Roses”. Fetziger Sound, fetten Grooves und musikalische Vielfalt prägten die Konzert-Parts der verschiedenen Bands. – Am Sonntag ging es dann „familiär” zu: Auf dem Programm standen die Geschicklichkeitsspiele der Jugendfeuerwehr, das Kinderprogramm ist Hüpfburg und Spielezelt. Geboten wurden auch Kinderschminken, die grandiose Zaubershow mit Mr. Christelli” und Kart-Fahren. – Dass gefachsimpelt wurde, Erfahrungen mit den Bikes, ein Austausch über besondere Fahrtziele stattfand und bei einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken sowie einem Eisstand die Kontakte gepflegt und neue geknüpft wurden, gehörte zu diesem großen Biker-Charity-Event dazu. Und dies bei angenehmen Temperaturen. Viele Biker nutzten auch die Gelegenheit, direkt am idyllisch gelegenen Wißmarer See zu übernachten und genossen die heimische Region mit ihren Sehenswürdigkeiten per Bike. Mitorganisator Mike Will konnte am Ende mit seinem Team mit dem Verlauf und dem Erfolg des Biker-Events sehr zufrieden sein.

Blick auf das Gelände am Wißmarer See mit den zahlreichen Bikes im Vordergrund. Foto: Klaus Waldschmidt

Die „bfw”-Bildungsstätte Wettenberg ist seit über 30 Jahren ein verlässlicher Partner für Qualifizierung, Umschulung und Fachkräftesicherung in Mittelhessen – Informationsveranstaltung mit Vertretern des öffentlichen Lebens

Wettenberg-Krofdorf-Gleiberg (ws) Die „bfw”-Bildungsstätte in Wettenberg (Berufsfortbildungswerk gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH (bfw) bildet in Wettenberg 80 bis 100 Teilnehmer pro Jahr in verschiedenen Umschulungen im Bereich Metall und Elektro aus. Die Weiterbildungsmaßnahmen haben eine Erfolgsquote von fast 100 Prozent. „Darauf sind wir besonders stolz, so die Geschäftsführerin und Leiterin des Standortes Wettenberg, Gabriele Hartmann-Prochotta.

Jetzt konnte Geschäfts-Segment-Leiter Süd Josef Rauch Vertreter des öffentlichen Lebens und den Eigentümer des Gebäudekomplexes Herwig Bender, herzlich zu einer Informations-Veranstaltung mit Rundgang durch die verschiedenen Werkstatt-Fortbildungsbereiche mit einem anschließenden Gedankenaustausch während eines Imbisses herzlich begrüßen.

Gekommen waren neben Wettenbergs Bürgermeister Marc Nees, der Ausbildungsleiter der IHK Lahn-Dill, Denis Benner, Oliver Geuß und Oliver Gloß vom Job-Center, Maichael Ebert (Fa. Brückmann Elektronik GmbH). Beim Gang durch die Ausbildungs- und Fortbildungsräume gab es zahlreiche Erläuterungen und gute Gespräche mit Teilnehmern der Weiterbildungsmaßnahmen. Bürgermeister Marc Nees zeigte sich erfreut über das vielfältige Angebot des bfw.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1991 steht die Bildungsstätte Wettenberg (bfw) für hochwertige Fort- und Weiterbildungsangebote und hat sich als kompetenter Partner für Arbeitssuchende, Beschäftigte, Unternehmen und Ausbildungsbetrieben Mittelhessen etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, den Jobcentern sowie zahlreichen regionalen Unternehmen im Raum Gießen, Wetzlar und darüber hinaus leiste die Bildungsstätte einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Qualifizierung und zu Sicherung von Fachkräften in der Region.

Schwerpunkt gewerblich-technischer Berufsfelder: Ein besonderer Schwerpunkt der Bildungsstätte Wettenberg liegt auf gewerblich-technischen Berufsfeldern. Hier werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnah auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes vorbereitet. Das Bildungsangebot umfasst unter anderem Qualifizierungen in den Bereichen Elektrotechnik und Elektronik sowie Metalltechnik und Schweißtechnik. Darüber hinaus werden umfassende Umschulungen in anerkannten Ausbildungsberufen Angeboten, darunter Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker, Zerspannungsmechaniker/innen, Fachkräfte für Metalltechnik, Elektroniker/innen für Betriebstechnik sowie Industrie-Elektriker/innen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bildungsangebots ist die Vorbereitung auf Hilfstätigkeiten in metallbe- und metallverarbeitenden Produktions- und Fertigungsberufen. Diese Maßnahmen werden gezielt mit berufsbezogener Sprachförderung kombiniert und unterstützen insbesondre Menschen mit Migrationshintergrund dabei, erfolgreich im Arbeitsmarkt einzusteigen.

Auch in den weiteren Standorten des bfw werden bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote umgesetzt. Am Standort Wetzlar stehen neben den Metallberufen insbesondere handwerkliche Berufe im Fokus. Hier werden unter anderem Tischler/innen, Maler/innen und Lackierer/innen sowie Fahrzeuglackierer/innen ausgebildet.

Unterstützung der Unternehmen bei der Entwicklung von Mitarbeitenden: Neben der Qualifizierung von Einzelpersonen unterstützt das bfw Wettenberg auch Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Das Angebot reicht von maßgeschneiderten Weiterbildungs- und Inhouse-Schulungen über Bildungsmaßnahmen für Beschäftigte ohne Berufsabschluss bis hin zu externen Prüfungen und Teilqualifizierungen. “Ziel ist es, vorhandene Potenziale zu fördern und langfristig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken”, so die Leiterin der Bildungsstätte, Gabriele Hartmann-Prochotta.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die umfassende Beratung zu Fördermöglichkeiten. Auch Ausbildungsbetriebe profitieren von den Leistungen der Bildungsstätte. Im Rahmen der sogenannten Teilausbildung werden Metall- und Elektroberufe gezielt unterstützt. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer engen Vernetzung mit den regionalen Akteuren des Arbeitsmarktes und ihrem breit gefächerten Bildungsangebot bleibt die bfw Bildungsstätte Wettenberg ein wichtiger Partner für berufliche Entwicklung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung in Mittelhessen. Die individuellen Wünsche, Fähigkeiten und beruflichen Zeile der Menschen, stehen dabei im Mittelpunkt. Interessierte erhalten eine individuelle und passgenaue Beratung zu ihrem beruflichen Perspektiven, Qualifizierungswünschen und Fördermöglichkeiten. Damit schafft die Bildungsstätte Wettenberg beste Voraussetzung für nachhaltige berufliche Integration und langfristigen Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.

Start zur Informations-Veranstaltung mit Rundgang durch die verschieden Werkstatt-Fortbildungsbereiche mit einem anschließenden Gedankenaustausch im bfw Wettenberg mit Bürgermeister Marc Nees (4.v.l.), Herwig Bender (5.v.l.), der Leiterin der Bildungsstätte Wettenberg, Gabriel Hartmann-Prochotta (2.v.r.) und Josef Rauch (Geschäftssegment-Leiter bfw-Süd) (r.) Foto: Klaus Waldschmidt

Rundgang durch die Werk- und Fortbildungsräume des bfw Wettenberg. Foto: Klaus Waldschmidt

Schüler der GGL unterwegs in Frankreich auf Studien- und Erkundungsfahrt.

(Foto-Repro: Volker Mattern)

(vm).Zu einer Studien- und Begegnungsfahrt war eine siebenköpfige Schülerinnengruppe der Gesamtschule Gleiberger Land, mit ihrer Lehrkraft Natalie Schwarz in Frankeich unterwegs, um die Metropole Lyon und die nahegelegene Wettenberger Partnerstadt Grigny-sur-Rhône zu erkunden. Mit dem TGV ging es von Gießen über Frankfurt direkt nach Lyon. Trotz großer Hitze konnte die Gruppe gute Eindrücke von Lyon gewinnen: Vom Hostel „Vieux Lyon” ging es zunächst in die Cathédrale Saint Jean, in der die Gruppe u.a. die astronomische Uhr bewundern konnte. Mit der Standseilbahn dann weiter hinauf zur Cathédrale Notre Dame de Fourvière, von der aus sich eine wunderbare Aussicht über die Altstadt und ganz Lyon bot. Die Mittagszeit verbrachten die Schüler im Parc de la Tête d ‘Or, dem botanischen und zoologischen Garten Lyons. Hier fand sich schattige Plätzchen, um Giraffen und Flamingos zu beobachten und eine Runde Treetboot auf dem See zu fahren. Abschließend besuchte die Gruppe das moderne Stadtviertel „La Confluence”, um dort das gleichnamige musée des confluences zu besichtigen. Im Inneren konnten sich die Schülerinnen auf eine Zeitreise durch vier Säle begeben, zu den Themen Ursprünge der Welt, Gesellschaften, Menschen und Ewigkeiten, die natur- und geisteswissenschaftlich vermittelt wurden. Am nächsten Tag stand der Besuch der Partnerstadt Grigny-sur-Rhône auf dem Programm. Während eines kurzen Stadtrundgangs erfuhr man viel über Grignys Vergangenheit, u. a. über die „Manufacture de Grigny”, eine bekannte Keramik- und Porzellanmanufaktur im 19. Jahrhundert und auch die Katakomben des Schlosses von Grigny standen auf dem Plan. Es folgte ein Schulrundgang durch die Ecole Louis Pasteur, wobei die Schülerinnen auch einen Blick in Klassenräume und Unterricht werfen durften, bevor in der Schulkantine zu Mittag gegessen wurde. Den Abschluss des Besuchs in Grigny bildete ein kurzer Besuch im Rathaus, nachdem der Zug die Reisenden wieder nach Lyon brachte. Hier war noch Zeit, um das Amphitheater zu besuchen. Am Freitag ging es dann mit dem TGV wieder nach Hause. Die Fahrt wurde sowohl von der Gemeinde Wettenberg als auch von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wettenberg finanziell unterstützt.

In Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Gießen findet ein weiteres Café unter Leitung der Sozialstation der Gemeinde Wettenberg für die Generation 60plus statt.

Der nächste Termin findet am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 15.00 Uhr im Haus der Begegnung statt. Das Thema des Nachmittags wird ein Vortrag „Gesundheitsanwendungen/Gesundheits-Apps – Wo liegen die Unterschiede?” von Frau Doris Hohenwald sein.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und Gesundheits-Apps eröffnen neue Wege in der Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Apps bereichern unseren Alltag und können helfen, die Gesundheit digital zu unterstützen. Dabei werden für diese Möglichkeit meist zwei Begriffe synonymverwendet: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Gesundheits-Apps. In diesem Vortrag werden Ihnen die Unterschiede aufgezeigt und Sie erhalten Hinweise über sinnvolle Gesundheits-Apps.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Sozialstation unter 0641 804-49 oder per Mail an: sozialstation@wettenberg.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mittwochs Boule-Treff für jedermann – Jeden Mittwoch von 18.00 Uhr an trifft man sich zum Pétanquespiel auf dem Bouleplatz an der Wißmarer Straße. Auch Nichtmitglieder willkommen. Wer keine eigenen Kugeln besitzt oder einfach mal schnuppern möchte, ist gern gesehen. Ein ausreichender Vorrat an Leihkugeln ist vorhanden. Kontakt: boule@deutschfranzosen.de

Als Initiative von Menschen unserer Gemeinden wollen wir uns für lebenswerte Orte engagieren, uns mit Ihnen gemeinsam stark machen für eine lebendige Vielfalt der Natur, für saubere Luft, reines Wasser und gute Lebensmittel. Wir geben konkrete Handlungsempfehlungen für alle, die sich zu Hause, in der Familie oder auch im Job für gesunde und faire Lebensbedingungen einsetzen wollen, damit wir zuversichtlich miteinander in die Zukunft gehen können.

Zukunftsfähig leben – nachhaltig handeln, 2. Teil
In Fortsetzung des letzten Artikels, wie wir Rohstoffe, die allesamt begrenzt vorhanden sind, sparsamer nutzen können, kommen hier weitere Tipps. Die Themen Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sind ganz entscheidend, wenn es darum geht, unsere Welt zukunftssicher zu gestalten.

  1. Falls ein Gegenstand nicht mehr repariert werden kann, können aus seinen alten Bestandteilen neuwertige Produkte hergestellt werden. Dies kann Kleidung genauso wie ein Regal betreffen: überall gibt es Material, das es lohnt, wieder neu eingesetzt zu werden. Auch z. B. Teile eines alten Fahrrades, eines Lampenschirms oder eines Liegestuhles und viele andere Dinge mehr können eine neue Anwendung finden.
  2. Eine schöne Möglichkeit, gebrauchte, aber nicht mehr benötigte Waren weiter zu nutzen ist, sie vor das Haus zum Mitnehmen zu stellen. Dort können wir oftmals selbst fündig werden.
  3. Materialien werden zu neuen Rohstoffen aufbereitet, also recycelt. Im persönlichen Bereich können wir das nur begrenzt umsetzen, also z. B. Kerzenreste aufheben, einschmelzen und neue Kerzen herstellen. Um Ressourcen im großen Stile richtig zu recyclen ist eine saubere Mülltrennung notwendig. Nur so sind wertvolle Rohstoffe wieder entsprechend aufzuarbeiten. Kreislaufwirtschaft ist elementar wichtig, um Rohstoffverluste zu vermeiden.

Impulse für ressourcenschonendes Handeln unter: www.bilress.de/webseminare

Mitmachen: Schreiben Sie uns unter hallo@nachhaltigesgleibergerland.de, besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.nachhaltigesgleibergerland.de oder in unserer Facebook-Gruppe.

Sprechzeiten

Für alle Belange der Wettenberger Bürger im Alter von 65+ hat der Projektmitarbeiter der Gemeinde Wettenberg, Andreas Läufer, immer ein offenes Ohr.

Die regelmäßigen Sprechzeiten finden wie folgt statt:

Krofdorf:1. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Haus der Begegnung, Am Wingert 21
Launsbach:2. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Obergasse 6c
Wißmar:3. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Schulstraße 17

Neben den regelmäßigen Sprechzeiten kann von 08.00 – 12.00 Uhr unter Telefonnummer 06406 906635 gerne auch ein individueller Termin vereinbart werden. Bei fehlender Mobilität kommt Herr Läufer auch zu Ihnen nach Hause.

Sommerzeit – Zeckenzeit

Die Natur lädt in der Sommerzeit zum Spazierengehen oder Wandern ein. Wer in Wald oder Feld unterwegs ist, muss damit rechnen, von einer Zecke gestochen zu werden. Dabei können die winzigen Spinnentiere Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Borreliose- Bakterien übertragen. Daher ist es wichtig, soweit möglich vorzubeugen und bei einem erfolgten Zeckenstich die richtigen Maßnahmen zu ergreifen:

Lange, helle Kleidung verhindert eine gewisse Zeit, dass der „Gemeine Holzbock”, Deutschlands verbreitetste Zeckenart, unsere Haut erreichen kann.

Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man den Körper nach Zecken absuchen. Bevorzugte Saugstellen sind Kopf und Hals, die Achseln und die Kniekehlen. Ist man „Opfer” geworden sollte man wie folgt vorgehen:

Grundsätzlich gilt, dass man Zecken immer so schnell wie möglich entfernen sollte. „Je früher dies nach dem Stich geschieht, desto geringer ist das Risiko für eine Infektion”, sagt Prof. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung.

Und so geht’s laut Erbguth richtig mit dem Entfernen der Zecke:

  • Eine Pinzette oder eine Zeckenkarte nehmen und damit die Zecke an ihrem Kopfbereich nah der Haut greifen. Dann das Tierchen langsam und gerade herausziehen. Die Zecke nicht drehen oder zerquetschen, da dies das Risiko birgt, dass sie vermehrt Erreger freisetzt. Und auch kein Öl oder Cremes auf die Zecke träufeln – das setzt das Tier womöglich so stark unter Stress, dass es noch mehr Erreger in den Körper abgibt.
  • Nach dem Herausziehen der Zecke die Einstichstelle sorgfältig desinfizieren. Mitunter bleibt nach dem Herausziehen der Rüssel der Zecke zurück. Dadurch ist es möglich, dass sich die Hautstelle leicht entzündet. Immerhin: Das Risiko, an einer Borreliose zu erkranken, steigt damit aber nicht. Mit der Zeit wird der Stechapparat von der Haut abgestoßen.

An nachfolgenden Tagen sind die gemeindlichen Einrichtungen geschlossen

Mehrzweckhalle Krofdorf-Gleiberg
13.07.2026 bis 02.08.2026
21.12.2026 bis 03.01.2027

Eduard-David-Sporthalle Krofdorf-Gleiberg
13.07.2026 bis 02.08.2026
21.12.2026 bis 03.01.2027

Bürgerhaus Launsbach
27.06.2026 bis 19.07.2026
21.12.2026 bis 03.01.2027

Dorfgemeinschaftshaus Gleiberg
13.07.2026 bis 02.08.2026
21.12.2026 bis 03.01.2027

Wir empfehlen daher bereits heute den Ortsvereinen und Gruppen, die regelmäßigen Übungsbetrieb in diesen Räumlichkeiten abhalten, den Termin dieser Schließungszeit vorzumerken und dies bei den Zeiten des Übungsbetriebes zu berücksichtigen.

Der Gemeindevorstand
Marc Nees
Bürgermeister

Einladung Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) – Ortsverein Wettenberg, findet am 27.06.2026 um 11.00 Uhr im Holz- und Technikmuseum in Wißmar statt.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung lt. Satzung
  3. Genehmigung der Tagesordnung
  4. Geschäftsbericht
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Aussprache zu den Berichten
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Wahl eines/-r Kassenprüfers/-prüferin
  10. Wahl der Delegierten für die Kreiskonferenz
  11. Ehrungen
  12. Verschiedenes

Mitglieder, die einen Fahrdienst benötigen, können sich bei Wiltrud Will, Tel.: 06406 1085, anmelden.

Der Vorstand

  • Vor-Ort-Beratung zum Thema Weiterbildung und Qualifizierung für Unternehmen und Beschäftigte in Wettenberg
  • Gemeinsames Beratungsangebot von Bildungscoaches, Hessencampus und Arbeitsagentur
  • Kostenfreie und individuelle Beratung

Erstmals macht der „Mobile Bildungspunkt” am 24. Juni zwischen 09.00 – 15.00 Uhr im Wettenberger Rathaus (Sorguesplatz 2, Wettenberg; Sitzungszimmer) Halt. Beschäftigte wie Arbeitgeber können an diesem Tag die Anlaufstelle für die berufliche Qualifizierung und Weiterbildung im Landkreis Gießen ohne vorherige Terminvereinbarung nutzen. Organisiert wird das Angebot von den Bildungscoaches, dem Hessencampus und der Arbeitsagentur Gießen.

„Mit dem „Mobilen Bildungspunkt” holen wir ein wichtiges Zukunftsthema direkt zu den Menschen und Unternehmen in unserer Gemeinde.”, so Marc Nees, Bürgermeister von Wettenberg. „Weiterbildung und Qualifizierung sind entscheidende Bausteine, um Fachkräfte zu sichern, berufliche Chancen zu verbessern und unsere heimische Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Ich freue mich sehr, dass Beschäftigte sowie Arbeitgeber durch dieses niedrigschwellige Beratungsangebot unkompliziert Unterstützung rund um die berufliche Entwicklung erhalten können.”

Bild Wettenberger Bürgermeister wirbt für den „Mobilen Bildungspunkt“

Foto v.l.: Lou Jahn, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur Gießen; Christoph Ludwig, Fachbereichsleiter Hauptverwaltung und Personalmanagement Gemeinde Wettenberg; Marc Nees, Bürgermeister von Wettenberg; Christine Leben, Bildungscoach Qualifizierungsoffensive Landkreis Gießen; nicht auf dem Foto Mirjana Krolzik, Hessencampus Mittelhessen

Bei Fragen stehen die Experten der Arbeitsagentur Gießen gerne unter Giessen.BBiE@arbeitsagentur.de zur Verfügung. Weitere Infos unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/giessen/bildungspunkt-giessen

Hintergrund
Bildungspunkte sind die lokalen Kontakt- und Anlaufstellen für alle Menschen und Unternehmen in Hessen, die Auskunft, Beratung und Unterstützung rund um die Themen berufliche Aus- und Weiterbildung und Qualifizierung suchen. Dazu haben sich im Landkreis Gießen die Bildungscoaches, der Hessencampus und die Arbeitsagentur zusammengeschlossen.

lernen, begegnen, austauschen

Grundlagen der Digitalisierung – Datenwelt, Gefahrenschutz und Alltagstechnik
donnerstags, ab 11. Juni, 09.00 bis 13.00 Uhr, 3 Termine, Heuchelheim-Kinzenbach Bonhoeffer-Haus

Weitere Informationen
„Möchten Sie als Kursleitung tätig werden?
Dann melden Sie sich gerne bei uns!”
Sie möchten sich anmelden oder mehr über unsere Kurse erfahren?
Sie vermissen ein Thema oder möchten Ihr Wissen weitergeben?
Tel.: (0641) 9390-5700, Web: www.vhs-kreis-giessen.de,
E-Mail: kvhs.giessen@lkgi.de
Volkshochschule Landkreis Gießen
Kreuzweg 33 | 35423 Lich

Das Gemeindearchiv im Dachgeschoss der Verwaltungsstelle Wißmar, Schulstraße 17, ist ab sofort donnerstags (statt bisher dienstags) von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Einsichtnahme in Archivalien ist nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bitte wenden Sie sich zunächst telefonisch oder per E-Mail an das Archiv.

Sie erreichen das Gemeindearchiv während der Dienstzeiten telefonisch unter 0151 12673123 (Herr Schmidt) oder jederzeit per E-Mail unter gemeindearchiv@wettenberg.de.

Präsenz- und Online-Vortrag des HENEF

„RINN Beton und Naturstein – Nachhaltigkeit als Unternehmensziel: Ziele und Herausforderungen”

Nachhaltigkeit ist für produzierende Unternehmen längst mehr als ein Schlagwort. Gerade in der Baustoffindustrie stellt sich die Frage, wie Klimaschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz, wirtschaftliche Stabilität und langlebige Qualitätsprodukte miteinander vereinbar sind. Die Firma RINN Beton und Naturstein zeigt seit vielen Jahren, wie Nachhaltigkeit als Unternehmensziel konkret in Produkten, Produktionsprozessen und betrieblichen Entscheidungen umgesetzt werden kann.

In seinem Vortrag gibt Johannes Schramm Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie von RINN. Im Mittelpunkt stehen Ziele, bereits erreichte Fortschritte, aber auch die praktischen Herausforderungen auf dem Weg zu einer ressourcen- und energieeffizienten Produktion.

Dabei werden unter anderem innovative Produkte und Lösungen vorgestellt: der RINN Klimastein als zementreduzierter Betonstein, Hydropor als wasserdurchlässiges Ökopflaster sowie Systeme nach dem Schwammstadt-Prinzip, die helfen können, Flächen weniger zu versiegeln, Regenwasser vor Ort zu halten und Städte sowie private Außenflächen besser an Hitze und Starkregen anzupassen.

Weitere Themen des Abends sind der Einsatz erneuerbarer Energien und moderner Energietechnik im Unternehmen, darunter Photovoltaik-Anlagen, Geothermie, Wärmerückgewinnung, Prozesswärme, sowie der schonende Umgang mit Wasser durch Brauchwasseraufbereitung und Regenwassernutzung. Auch Fragen der Kreislaufwirtschaft, des Einsatzes von Recyclingmaterialien, der CO²-Reduzierung, des Energiemanagements und der nachhaltigen Beschaffung werden beleuchtet.

Folgende Themen werden unter anderem behandelt:

  • Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie in einem mittelständischen Industriebetrieb
  • Klimastein, Recyclingmaterialien und Kreislaufwirtschaft in der Betonsteinproduktion
  • Hydropor, Öko-Beläge und Schwammstadt-Systeme für Versickerung, Begrünung und Klimaanpassung
  • Photovoltaik, Geothermie, Wärmerückgewinnung und Nutzung von Prozesswärme
  • Brauchwasseraufbereitung, Regenwassernutzung und Reduzierung des Frischwasserbedarfs
  • Energieeffizienz, CO²-Reduzierung und erneuerbare Energien in der Produktion
  • Herausforderungen durch Rohstoffverfügbarkeit, technische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Lieferketten

Referent: Johannes Schramm, RINN Beton und Naturstein GmbH & Co. KG
Datum: Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.00 Uhr
Ort: RINN Forum, Rodheimer Straße 92, 35452 Heuchelheim

Die Teilnahme ist frei.

Für die Teilnahme am Vortrag in Präsenz ist eine Anmeldung erwünscht unter:
http://www.chso.de/henef/

Der Online-Zugang erfolgt ebenfalls über dieselbe Website. Diese wird eine Stunde vor Beginn freigeschaltet, erkennbar an dem „roten Button”.

Das Energie-Effizienz-Forum Heuchelheim-Kinzenbach (HENEF) ist eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe der Gemeinde Heuchelheim a. d. Lahn und bietet Fachinformationen über energiesparende Maßnahmen an.

Für das HENEF-Team:
Rainer Bender

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