Balkon des Luxenburg-Zimmer auf Burg Gleiberg wieder sicher und ansehnlich – Sparkasse Wetzlar unterstützt Finanzierung

Strahlende Gesicher: Stefan Rink (2.v.l.) und Stephan Hofmann (3.v.r.) überreichen einen Spendenscheck an den Gleiberg-Verein, Karlfried Philipp, Andreas Kraft, Marc Nees, Ulrich Homberger und Gerhard Schmidt (v.l.).

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Sparkasse Wetzlar mit ihrer Stiftung hat einen Blick für die Region und fördert großzügig auch seit vielen Jahren den Gleiberg-Verein, wohl wissend und gut informiert darüber, was dort Jahr für Jahr geleistet wird, um das bedeutsame, historische Baudenkmal zu erhalten. Ihren Respekt vor diesem ehrenamtlichen Engagement brachten Vorstandsvorsitzender, Stephan Hofmann und sein Kollege, Stefan Rink, Mitglied im Kuratorium der Sparkassenstiftung, zum Ausdruck. Beide waren zu Gast auf der Burg, wo sie vom Gleibergvereins-Vorstand mit seinem Vorsitzenden, Andreas Kraft, dem 2. Vorsitzenden Gerhard Schmidt, Schatzmeister Karlfried Philipp dem für Baumaßnahmen verantwortlichen „Turmbaumeister” Ulrich Homberger sowie Bürgermeister, Marc Nees, in der Albertusklause empfangen wurden. Einen Scheck über 3.000 € überreichten die Sparkassenvertreter auf dem Balkon des Luxenburgzimmers. Mit dieser Örtlichkeit hatte es seine Bewandtnis, denn der geschätzt 150 Jahre alte Balkon war in die Jahre gekommen. Nicht nur dass der Zahn der Zeit an seinem Äußeren genagt hatte, sondern auch aus Verkehrssicherungsgründen musste Hand angelegt werden, wie Andreas Kraft und Ulrich Homberg erläuterten. Er wird gerne bei Feierlichkeiten genutzt. Aus Eichenholz und farblich angepasst zeigt er sich nun in wieder in einem ansehnlichen und sicherem Gewand. Die Firma Kaps aus Hermannstein war mit den Arbeiten beauftragt und diese wurden ausgeführt nach vorheriger enger Abstimmung mit Charlotte Berstow von der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises Gießen. Die Investitionskosten in Höhe von 18.000 € sind durch eine Drittelfinanzierung zu gleichen Teilen durch den Gleiberg-Verein, die Gemeinde Wettenberg und die Sparkasse – die bereits Anfang des Jahres schon einmal einen Scheck in Höhe von 3.000 € überreicht hatte, gedeckt. Den Dank des Gleiberg-Verein für die Unterstützung erwiderte auch der Bürgermeister, der dem Gleiberg-Verein mit seinen aktuell 620 Mitgliedern, für seinen nimmermüden Einsatz dankte. Die Burg sei längst nicht nur ein Wahrzeichen für Krofdorf-Gleiberg, sondern auch Identifikationsobjekt für die Menschen aus den beiden anderen Wettenbergdörfern Wißmar und Launsbach, so seine Wahrnehmung. Als Quellen und Zeugnisse der Geschichte, die Kulturdenkmäler sind, ist deren Schutz und Erhalt eine generationsübergreifende Aufgabe. Sie kostet viel Geld und mit Blick ins kommende Jahr hat der Gleiberg-Verein wieder ein besondere kostenintensive Sanierungsaufgabe vor der Brust: Die Reparatur der Nordmauer, aus der ein großes Stück herausgebrochen ist. Im Gespräch während der Spendenübergabe wurde eine Summe von mindestens 300.000 € genannt, die es zu schultern gelte. Die Finanzierung dieser Maßnahme wurde eingeleitet. Es wird, wie bei den großen Sanierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre, eine Drittelfinanzierung zwischen Landesamt für Denkmalpflege, Gemeinde Wettenberg und dem Gleiberg-Verein (Eigenanteil) angestrebt. Die entsprechenden Anträge seien Gestellt, hieß es. Außerdem sei noch ein Antrag an die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz in Berlin gerichtet. Diese hatte vor einigen Jahren die finanziell aufwändige Sanierung des Bergfrieds mit gefördert. Die Ausführung der Maßnahme ist ab dem Frühjahr 2026 vorgesehen.”

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