Vom “Schuh des Manitu”, über “Kleopatra” bis “1001 Nac(k)t” – große Abendsitzung der KFF ließ Stimmungsbarometer durch die Decke gehen.

„Jetzt fassen wir uns gemeinsam an und dann reiten wir los” – 11er-Rat in „Schuh des Manitu”

(Foto: Volker Mattern)

“Mein Bruder”

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Und wieder haben sie geliefert – die KFF (Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsfreunde). Die Abendsitzung strafte das Sprichwort, dass viele Köche den Brei verderben, Lüge. Natürlich kommt es wie bei allen guten Gerichten, auf die richtige Mischung und Dosierung an und die stimmte. Fünf Stunden lang wurde gekocht, sorgten bei 20 Programmpunkten über 300 Mitwirkende für einen anregenden Cocktail, an dem 500 Närrinnen und Narhalesen sich ergötzten und ihn als Stimmungsbeschleuniger mit explosionsartiger Wirkung genossen. Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise waren bestens aufeinander abgestimmt. Gardetänze, Showtänze, Turnen und Akrobatik, Musik, Zwiegespräche und Büttenrede wurden der Zündstoff für Hochstimmung, für zahlreiche Raketen und Zugabeforderungen und für stehende Ovationen. Zunächst aber hörte man in der Narhalla der Mehrzweckhalle die bekannte „Stecknadel” fallen. Feinsinng, nachdenklich und mit intellektuellem Tiefgang lauschte das Publikum dem Auftritt von Philipp Nickel, der gemeinsam mit seiner Tochter Hanna die Dinge bewerte, die mit den Menschen etwas machten und machen, im Großen wie im Kleinen, früher war alles besser, oder doch mit Fragezeichen. Darum ging es, Vergangenheit und Gegenwart zu bewerten. Zuvor hatte Elferratspräsident, Patrick Leibold-Meid begrüßt und über die gesamte Zeit des närrischen Spektakels bewiesen, dass er der richtige Mann für diesen Posten ist. Das Prinzenpaar, Tamara I und Michel I, durften die Huldigung der Narrenschar entgegen nehmen. So ganz anders die weitere Rede, mit Paul Kauer als „Kleopatra”, die das „Socken-in-Sandalen-Komitee” der All-Inklusiv-Urlauber lustvoll bespöttelte und von „Arschgeweihen” sprach, „die eher einer Wanderkarte vom Dünsberg” entsprächen. Prinzen, Jugend-und Middigarden waren nicht der einzige Beweis, gelungener KFF-Nachwuchsarbeit und in die Gardetänze reihten sich auch die der befreundeten Vereine aus Ruttershausen und Buseck ein – allesamt eine Augenweite. Dann der Elferratstanz mit dem Thema, „Schuh des Manitu”, und der gelungene, skurrile Versuch, die Westernkomödie nochmal zu persiflieren, mit einer offensichtlichen Paraderolle für Uli Hofmann als Sky du Mont.

Die TSV-Turner auf Zeitreise

(Foto: Volker Mattern)

Auch hier waren Kostümieren, Choreografie und tänzerisch-schauspielerische Leistung ebenso vom Feinsten wie beim Tanz der Crazy People und deren „Banküberfall”. Die Höhepunkte reihten sich aneinander und dazu zählten auch die Tanzpraktikanten, die längst über sich hinausgewachsen sind und sich auf Meisterkurs bewegen. „1001 Nac(k)t” – märchenhaft und mit bezauberndem orientalischem Charme der Tanz des legendären Männertanzprojektes.

„1001 Nac(k)t” mit dem Männertanzprojekt

(Foto: Volker Mattern)

Tanzenden Enten gab es übrigens auch und die Entenparade steckte ebenfalls in phantasievollen, selbstgenähten Kostümen. Luft ist nicht nur Bestandteil der hoffnungsvollen, musikalischen Nachwuchsformation „Krofdicher Luft”, sondern beschrieb auch das Element, in dem die Turner des TSV Krofdorf-Gleiberg als Flugakrobaten sich wohl fühlen. Die Musiker der GOW rockten die Bühne und verteilten nochmal so richtig den „Bazillus Karnevalitis” und mit dem Gesangsduo Uschi Dannemann und Hans Gerlach fand das große Finale statt. Wie schon seit Jahrzehnten, war das Team Payer für Sound- und Licht verantwortlich. Für die richtigen Klänge, nicht nur bei den Ein- und Ausmärschen, sorgten Michi & Matti.

„Das Böse ist immer und Überall” Crazy People in „Banküberfall”

(Foto: Volker Mattern)

Zwei von Ihnen die “Tanzpraktikanten” – überzeugten auf ganzer Linie

(Foto: Volker Mattern)

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