
Museumsleiter Dieter Mülich hat an der Dampfmaschine immer auch begeisterte, junge Fans. (Foto: Volker Mattern)
Wettenberg-Wißmar
(vm). Es war nicht ganz so viel los wie sonst, aber das lag einzig und alleine am großen Veranstaltungsangebot, bedingt auch durch den Tag des offenen Denkmals. Dennoch waren die Verantwortlichen des in diesem Jahr zum 2. Mal stattgefundenen DaGaTa (Dampf- und Gattertag) im Holzerlebnishaus des HTM (Holz- und Technikmuseums) zufrieden. Mit dem musikalischen Höhepunkt durch den Auftritt der Jagdhornbläser des Hubertus-Vereins Gießen bekam die Veranstaltung eine ganz besondere Note und der Musikalische Beitrag unterstrich auch die angehende herbstliche Jahreszeit. Ohne das vielseitige und ansprechende Rahmenprogramm zu schmälern, bleiben die große, rote Dampfmaschine, die ebenso in Betrieb zu erleben war wie das Sägegatter mit seinen unverkennbaren Geräuschen bei Sägen dicker Baustämme, die Besonderheiten und Magnete für die großen und kleinen Gäste. Insgesamt macht es dennoch die Angebotsvielfalt. Was das kulinarische betrifft, dominierten regionale Köstlichkeiten. Herbstliche Kürbisse in breiter Farben- und Größenvielfalt, hochwertige Imkereiprodukte sowie edle Brände und Liköre gehörten ebenso dazu wie frisch gebackenes Holzofenbrot. In der Schreinereiabteilung leuchteten besonders Kinderaugen und solche der Technikfreaks. Spannende Vorführung um die Drechselkunst, Kreiselmachen und Dekopierarbeiten komplettierten die Angebote. Kunsthandwerkliches konnte erworben werden, ebenso wie handgefertigte Baby- und Kinderbekleidung. Neben dem Bastelprogramm durften sich die kleinen Gäste beim Ponyreiten vergnügen, oder am Lagerfeuer Platz nehmen, um Stockbrote zu backen. Immer wieder gut frequentiert ist auch der Bereich von HessenForst. Museumsleiter, Dieter Mülich und Betriebsleiterin, Helena Krämer, dankte für die Unterstützung eines großen Teams an Helfern. Das HTM hat sich längst auch einen Namen gemacht als Regionales Umweltbildungszentrum und Außerschulischer Lernort. Der letzte DaGaTa in diesem Jahr ist für den 8. November terminiert.

4 Säcke Zement á 50 kg dank Hebeltechnik mit Leichtigkeit 1 Meter angehoben (Foto: Volker Mattern)

Hier wird die rohe Kraft des Sägegatters kontrolliert. (Foto: Volker Mattern)


