Die Diamantenen Konfirmanden

(Foto: Volker Mattern)

Die Eisernen Konfirmanden

(Foto: Volker Mattern)

(vm).In der evangelische Margarethenkirche in Krofdorf trafen sich die Jubiläumskonfirmanden, um gemeinsame ihre Eiserne und Diamantene Konfirmation zu feiern und sich erneut unter den Segen Gottes zu stellen. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Dr. Soonmyung Kwon, der den Jubiläumskonfirmanden den Segen zusprach. Zu den Konfirmierten des Jahrgangs 1946/47, die das Fest der Eisernen Konfirmation feiern durften, gehörten Karl-Ulrich Abel, Gerhard Bänsch, Gabriele Daubertshäuser, geb. Stoffel, Marion Fischer, geb. Leicht, Christa Klee-Müller, geb. Klee, Norbert Leicht, Horst Michel, Gerda Platt, geb. Hahn, Ilse Schmidt, geb. Valentin, Manfred Schmidt, Edeltraud Wagner und Elvira Wohal, geb. Scheller. Zum Jahrgang 1951/52, der die Diamantene Konfirmation feierte, gehörten Karin Wegener, geb. Laucht, Hanni Klose, geb. Leib, Irmgard Römer, geb. Schulz, Elke Staudt, geb. Meierhöfer, Cornelia Will, Ralf Bermer (fehlte aus gesundheitlichen Gründen), Ilse Schmidt, geb. Rüspeler, Gudrun Schmidt, geb. Mandler, Prof. Dr. Jutta Bechthold-Schlosser, Peter Schäfer, Horst Dieter Zitelmann, Hans Werner Amed, Gabriele Schalch, geb. Weber, Christa Bunniger, Dr. Walter K. Schlage, Willi Dalwigk und Hans-Peter Steckbauer. Seine Ausführung in der Predigt stützte der Pfarrer auf die Worte des Propheten Jesaja 46,4 und die darin beinhaltete Zusage Gottes, „Auch bis in euer Alter bin ich derselbe und will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.” Den Gesang der Festgemeinde begleitete Thilo Marauhn an der Orgel.

Eisenwolle brennt, auch mittels einer Batterie

(Foto: Volker Mattern).

(vm).Mit Zitronen eine Digitaluhr zum laufen bringen? Ja, das funktioniert. Man braucht dazu allerdings noch zwei Metallstifte. Der Wahlpflichtkurs II Chemieder GGL (Gesamtschule Gleiberger Land) stellte es unter Beweis. Die Schüler der Jahrgangsstufe neun und 10 von Wahlpflichtkurs-Lehrer, Thomas Meisterknecht, hatten aber nicht nur diesen interessanten Versuch vorbereitet. In der großen Pause konnten alle Schüler der Schule sich bei den Mitmacht-Experimenten davon überzeugen, das es Dinge gibt, die man zu nächst nicht für möglich hält. Nicht alle Geldstücke beispielsweise sind magnetisch, aber man jene mit dem besonderen Metallgehalt trotzdem magnetisieren. Auch Eisenwolle mittels einer Batterie zum glühen bringen ist möglich. Es war eine besondere Pause, eine besondere Lehrstunde, die auch dem Schulleiter, Gabriel Verhoff gefiel und bei dem es in den Experimenten schwerpunktmäßig um Metalle ging.

Zwei Zitronen und zwei Metallstäbe und die Uhr läuft. Für eine Waschmaschine reicht die Stromstärke allerdings nicht

Andreas Läufer (Mitte) konnte Teilnehmerin Elvira Wildenhain (rechts) ein sehr gutes Ergebnis überbringen. Dr. Jürgen Leib (links) überwachte die Durchführung

(Foto: Volker Mattern).

(vm).Diese Frage, „Wie gut bin ich in Form”, blieb nicht unbeantwortet. Um das heraus zu finden, bedarf es keiner umfangreichen sportärztlichen Untersuchung, außer bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen. Einen solchen Fitnesstest hatte der Fachdienst Senioren der Gemeinde Wettenberg für all diejenigen im Alter 65+ organisiert, die bereit waren, an einem Sonntagmorgen einige Minuten ihrer Zeit zu investieren. Der Test wurde privat von Andreas Läufer (Veranstalter), unter Assistenz von Dr. Jürgen Leib (2. Vorsitzender TSV Krofdorf-Gleiberg) durchgeführt und war für alle Teilnehmenden kostenlos. Teilnehmen konnten aber nur jene, die nicht unter einer massiven Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge litten. Auch mussten alle in der Lage sein, ein paar Minuten in lockerer Kleidung mit normalem Schuhwerk zu gehen. Im Gewerbegebiet Launsbach war es dann so weit: Auf ebener Strecke wurde dieser Gehtest durchgeführt. Eine Formel, bestehend aus Alter, Körpergröße, Gewicht und Geschlecht, ergab einen vorher ermittelten Erwartungswert, wie weit man in innerhalb einer bestimmten Zeit zügig gehen können sollte. Dieser Wert wurde mit der tatsächlich gegangenen Meterzahl verglichen. Mit den Teilnehmenden wurden die Abweichungen analysiert und Empfehlungen gegeben. Sehr zufrieden zeigte sich Andreas Läufer mit dem Ergebnis der Probanden: „Keine Person fiel mit ihren Werten in die Kategorie„schwere Beeinträchtigung” oder „kritisch”. Im Gegenteil: Die Teilnehmenden waren alle auf ihren persönlichen Erwartungswert bezogen „sehr gut in Form”.

Verein und Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg hatten zum 4. Osterfeuer eingeladen

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Es brannte lichterloh, doch es war nicht das Ziel, so schnell wie möglich zu löschen. Eine heiße Adresse ist es – das Osterfeuer, zu dem der Förderverein und die Aktiven aus der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg eingeladen. Schon früh vor offiziellen Beginn strömten Menschenmenge ich Richtung Schützenhaus. Die vierte Auflage war wieder ein voller Erfolg. Zufriedenen Mienen der Verantwortlichen aus Wehrführung und Vereinsvorstand bestätigten es. Knapp 600 Gäste mögen es gewesen sein, die sich in der „Weihendell” am Schützenhaus eingefunden hatten. Vor dem Entfachen des Feuers fand wieder der Fackelzug für Familien statt. Rund 100 Teilnehmer, meist Kinder, zogen vom Feuerwehrhaus zum Osterfeuer. Unmittelbar nach Ankunft wurde der hoch aufgeschichtete Holz entzündet, dessen Spitze noch ein ausgedienter Weihnachtsbaum krönte. An einem kleinen Lagerfeuer nebenan gab es Stockbrot gegen eine Spende zugunsten der Jugendfeuerwehr. Den Teig hatte die Bäckerei Seidel gespendet. Ihr galt der Dank ebenso wie dem Edeka-Koning, der die Getränke und Würstchen für einen äußerst fairen Preis an die Feuerwehr abgegeben hatte. Der Veranstalter hatte auch wieder Unterstützung durch Helfer außerhalb der Vereinsstruktur.

Verein und Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg hatten zum 4. Osterfeuer eingeladen

(Foto: Volker Mattern)

Christin Küthe-Schneider (hinten links) mit einigen der Jubilare

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Gut besucht und gute Stimmung bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg. Da passte der Eröffnungssatz der Vorsitzende, Christin Küthe-Schneider, „Mit Freude blicken wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück”. Knapp ein Dutzend Termine prägten das abgelaufene Vereinsjahr, die die Vorsitzenden Revue passieren ließe. Darunter auch die Begegnung mit den Partnerschaftskommunen aus Ungarn und Frankreich. Hier übernahm man das Grillen bei der Feier am Wanderheim. Auch sonst gab es ausreichend und gut genutzte Möglichkeiten, sich öffentlich zu präsentieren und neue Unterstützer für die Arbeit zu gewinnen. Die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus bot den würdigen Rahmen für die Ehrung zahlreicher Jubilare. Mit einer seit sieben Jahrzehnten haltenden Treue zum Verein blickte Hans Mattern auf ein ganz besonderes Jubiläum. Josef Obele hält seit einem halben Jahrhundert der Feuerwehr die Treue. Zu den 40er Jubilaren gehörten Ute Riedl, Michael Benesch, Bernd-Ulrich Schwarze, Bernd Ruch, Erni Schmidt, Ute Schepers und Gudrun Röhrsheim. Vor 25 Jahren traten Alexander Weber Tobias Reuter, Janina Schaal, Sieglinde Gau, Bastian Fischer, Joseph Kaiser und Juri Bechtum der Feuerwehr bei. Bei den Jubilaren fehlten entschuldigt, Peter Payer, Ursula Al-Abidin, Oliver Reeh, Werner Rychlik, Prof. Hans-Richard Wegener und Gerd Klose. Von den Aktivitäten aus der Einsatzabteilung berichtete Wehrführer, Daniel Schröder die Versammlung. 21 Einsätze kennzeichneten in ihrer unterschiedlichsten Form und Gefahrenlage das Jahr 2025. Darunter Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen bis hin zur Tierrettung, waren die aktiven Feuerwehrkameraden gefragt und gefordert. Die hohe Kompetenz und Schlagkraft sicherten sich die 29 Mitglieder durch zahlreiche Lehrgänge und Seminare, wie beispielsweise Objektkunde, Stresstraining, Tag des Selbstschutzes und technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Zudem gab es eine Abschlussübung. Zur Brandschutzerziehung war man in der Grundschule zu Gast und brachte den Schülern die wichtigsten Verhaltensregeln im Notfall bei. Der Peter Bendel und Janis Prötz ergänzten den Wehrführerbericht durch Einblicke in die Hygienegruppe und die Sportgruppe. Auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz und Jugendwart Matze Geiger berichtete ausführlich von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Die verfügt derzeit über vier Mädchen und sieben Jungen. Mit Konrad Michels gab es eine Übernahme in die Einsatzabteilung. Weitere Berichte, die den Geschäftsbericht komplettierten, waren die von Roberto Röhrsheim aus der Ehren- und Altersabteilung, von Christa Vollmer von den Helferinnen der Feuerwehr (Frauenabteilung) und von Sebastian Moos über die Aktivitäten der IG „Frankfurter/T3″ (Oldtimer). Einen Überblick über die Finanzen gab Kassierer, Martin Henzel. Norbert Milchsack gab einen kurzen Rückblick auf 35 Jahre Feuerwehrgerätehaus. Am 28. Juni gibt es eine Oldtimerausfahrt.

Sie geben künftig den Ton an – der neue Vorstand der KFF

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Es waren Drei und es bleiben Drei, aber in einer neuen Besetzung. Die KFF (Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsfreunde) hatten Wahlen bei ihrer Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung stehen. Die letzte ihrer Amtshandlung als eine der drei Vorsitzenden war die Verlesung des Geschäftsberichtes durch Anke Schleenbecker-Baumann. Sie trat nicht mehr zur Wahl. Dass ihr diese Entscheidung nicht leicht gefallen sein muss, steht außer Frage. Nach so langer Zeit gelte, Platz zu machen für Jüngere, begründete sie ihren Schritt und versicherte – auch dass darf man dem Urgestein der Krofdorf-Gleiberger Fassenacht ohne jeglichen Zweifel abnehmen – dass man weiterhin auf sie zählen könne und sie weiterhin für die KFF lebe. Als Vorsitzende vertreten den Verein nun Anke Kauer, die auch vorher schon zum Dreigestirn gehörte, Paul Kauer und Christoph Gerlach als Neue im Team. Philipp Nickel stand ebenfalls nicht mehr zur Wahl. In die Nachfolge der 1. Kassiererin, Petra Kordelle, wurde Enno Thoms gewählt. 2. Kassiererin ist Cara Schmandt. Marie-Clara Baumann bleibt Schriftführerin. Die Beisitzer Patrick Leibold-Meid und David Volkmann werden als Beisitzer in dieser Funktion durch Marc Glag, Lisa Pamp und Christina Liedmann unterstützt. Die Jahreshauptversammlung im Restaurant Lava bot auch den würdigen Rahmen für die Ehrungen. Für 25jährige Mitgliedschaft wurde Janina Leib, Lina Will, Katrin Schwarz, Rüdiger Schwarz, Burkhard Waldschmidt, Luise Rückel, Paula Vordernfelde, Kathrin Rütten, Jens Kirch und Andreas Leib geehrt. Patrick Leibold-Meid hatte die ehrenvolle Aufgabe, der ausgeschiedenen Anke Schleenbecker-Baumann mit einem Blumenstrauß und einem Present Danke zu sagen. 18 Jahre stand sie an der Spitze. Sie sei das Gesicht des Vereins und habe den KFF durch ihr Engagement maßgeblich geprägt. Standing Ovationen begleiteten die Würdigung. Danke und Anerkennung durften auch die weiteren, ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder und Funktionsträger entgegennehmen. Neben Petra Kordelle waren dies Philipp Nickel und Stefan Schneider. Auf eine erfolgreiche Kampagne hatte Anke Schleenbecker-Baumann in ihrem Geschäftsbericht zurückgeblickt und auch nochmal an das wieder sehr gut verlaufenden Backhaus erinnert.

Das Multikulturelle Orchester spielte beim KuKuK

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Besucher des KuKuK (Kunst- und Kulturkreises Wettenberg) hatten die wunderbare Gelegenheit, neben einer, pfiffigen und vielfältigen Ausstellung, eine besondere Kombination aus Kunst und Musik zu erleben. Knapp hundert Besucherinnen und Besucher waren es, die das Multikulturelle Orchester Gießen mit Musik aus allen Erdteilen erleben durften, meisterlich geführt vom charismatischen Gründer des Orchesters und Geigenvirtuosen, Georgi Kalaidjiev. Dieses Mal gesellte sich ein weiterer Akteur dazu: Der Künstler Pjervoy Ogonjuk hatte zwölf Geigenkästen mitgebracht, die er künstlerisch aufwendig gestaltet hatte, um zusammen mit dem Orchester ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Dieterich Emde, der die erkrankte KuKuK-Vorsitzende, Barbara Yeo-Emde vertrat, eröffnete Janika Epe das Konzert mit »Samiotizza«, einem alten griechischen Lied. Es folgte von Wladimir Sivitski „Ni silazi sa cardaka” ein serbisches Stück, das von einem beliebten Menuett Luigi Boccherinis abgelöst wurde. Die musikalische Reise führte weiter über Persien mit Parviz Mahmoud`s Lied „Im Herz des Königs”, dann über Frankreich mit Danse des Sauvages von Jean-Phillippe Rameau bis nach Ungarn zu Josef Kosma und dem bekannten „Autumn leaves” Zu jedem Musik-Vortrag stellte Pjervoy Ogonjuk einen seiner Geigenkästen vor, dessen Gestaltung jeweils dem Thema bzw. Komponisten gewidmet war, der gerade zu Gehör kam. Eine wunderbare Ergänzung des von Orchester und Sängerin meisterhaft Dargebotenen. Mit langem Applaus nach jedem Stück bedankte sich das begeisterte Publikum. Nach der Pause ging es mit „Babuba” von Ahmet Kaya (1957 – 2000) in die Türkei und dann weiter über den Atlantik nach Argentinien. Dem berühmten Libertango von Astor Piazolla galt lang anhaltender Applaus. Viktor Kley war der nächste Komponist: Mit dem Lied „O Sol”, einer Lobeshymne auf die Sonne, setzte sich die Reise Richtung Brasilien fort. Zurück in Europa ging es nach Rumänien: „Ionel lonelule”, 1937 von George Enescu komponiert, und von dort nach Georgi Kalaidjievs Heimat Bulgarien mit Krivo Sadovskos „Bulgarische Collage”. Der Orchesterleiter selbst beendete das Konzert mit einer Eigenkomposition, einer fröhlichen Ode an die Liebe. Als Zugabe sang Janika Epe anstelle von Barbara Yeo-Emde »From a distance«. Vor 15 Jahren wurde das Orchester von Georgi Kalaidjiev und Maria Hauschild in Sliven, Bulgarien gegründet, als Kinderhilfsprojekt »Musik statt Straße«. Inzwischen ist es nicht nur im Gießener Raum, sondern in ganz Europa bekannt. Bis jetzt konnte mehren hundert Kindern mit diesem Projekt geholfen werden, neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Einen stetigen Anteil an dem Erfolg der Initiative hat das Multikulturelle Orchester, das immer wieder Benefizkonzerte für die Kinder ausrichtet, so auch bei diesem Konzert im KuKuK, das einen Spendenerlös von etwas über 1000 € einspielte. Am Schluss erinnerte Janika Epe daran, dass der Orchesterleiter bei seinen jährlichen Fahrten nach Bulgarien gerne auch gespendete Musikinstrumente für das Projekt mitnehmen würde. Mehr Informationen auf der Webseite: https://musik-statt-strasse.jimdofree.com/helfen/

Sie erhielten die Landesehrung mit der goldenen Ehrennadel

(Foto: Volker Mattern)

(vm).“Die Zukunft unserer Feuerwehr entsteht nicht durch einzelne Entscheidungen, sondern durch unser gemeinsames Handeln”, so Pierre Bittendorf, Gemeindebrandinspektor von Wettenberg. Diesem Geist folgte auch die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg, zu der sich die Mitglieder der Einsatzabteilungen der drei Ortsteile in der Gaststätte „Sängereck” in Wißmar versammelt hatten. Die Wettenberger Feuerwehr ist breit und gut aufgestellt, wie dem Geschäftsbericht des Gemeindebrandinspektors und der ergänzenden Berichte aus den verschiedenen Fachabteilungen und Organisationseinheiten zu entnehmen war. 95 Mitglieder beträgt die Einsatzstärke bei den Aktiven, darunter 16 Feuerwehrkameradinnen. Im Vergleich zu Berichtszeitraum des Vorjahres bedeuten diese Zahlen einen erfreulichen Anstieg um 12 aktive Mitglieder. Darunter sind jene drei, die aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden konnten und neun Neueintritte. Für alle Anwesenden stand hinter den nüchternen Zahlen aus dem Geschäftsbericht die lebendige Erinnerung an ein Jahr 2025, mit all den vielschichtigen und unterschiedlichen Ereignissen bei den Einsätzen, den Fortbildungsveranstaltungen und anderen Terminen, die es zu absolvieren galt. 125 Einsätze verteilen sich auf 20 Brandeinsätze, 69 Hilfeleistungseinsätze und weitere Alarmierungen sowie den sechs abzuleistenden Brandsicherheitsdienste. In der Summe aller hierbei angefallenen Stunden ergibt sich eine Gesamtpersonalstundenanzahl von 3.897 Stunden und damit ein Mehr von 730 Stunden gegenüber 2024. In der Addition mit 6.303 Stunden für Aus- und Fortbildung sowie 724 Stunden für sonstige Tätigkeiten sind es unterm Strich 10.924 Gesamtpersonalstunden. Hierin sind unter anderem auch jene Stunden enthalten, die bei der Brandschutzerziehung in den Kindertagesstätten und Grundschulen aufgewendet wurden. Auf die einzelnen Einsätze ging der Gemeindebrandinspektor in seinem Rückblick nur kurz ein. Als wohl einer der größten der vergangenen Jahre bleibt der Scheunenbrand auf dem Bauernhof der Familie Stroh in Wißmar in Erinnerung. Hier waren rund 130 Einsatzkräfte, auch von vielen anderen Wehren aus der Umgebung, im Einsatz.Wie vielschichtig die Wettenberger Wehr agiert, sollte beispielhaft durch die Gruppe Dienstsport, geleitet von Sarah Geller, Erwähnung finden. In diesem Zusammenhang sprach Pierre Bittendorf zudem auch die bestens konditionierten Einsatzkräfte, nämlich die von Dennis Hofmann trainierten Treppenläufer an, für die kein Turm zu hoch scheint und ihr Können stellten sie vergangenes Jahr in Mainz, Köln, Rottweil, beim Towerrun sowie beim „Run auf die Burg Gleiberg” in den einzelnen Wettbewerben unter Beweis. Mit Stolz verwies der Gemeindebrandinspektor auch auf die Hygienkomponente West der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg. Die zahlreichen Anfragen zeigten den immer bedeutsamer werden Stellenwert. Es sei, Dank Sascha Krüger, der Schritt in die richtige Richtung. Beim hessischen Katastrohenschutzpreis errang man den 1. Platz und die Hygienekomponente West wurde in 2025 14 Mal von anderen Wehren angefordert. Auch mit Blick auf die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen dankte der Gemeindebrandinspektor allen Ausbildern und schloss in seinen Dank alle Einsatzkräfte, Fachwarte und Kameraden in den Führungsverantwortungen, den Landkreis mit seinen Fachdiensten, den Gemeindevorstand mit Bürgermeister Marc Nees sowie den neuen Sachbearbeiter, Jörg Matzner, mit ein. Eswerde oft zu technisch bei und über die Feuerwehr gesprochen, meinte der Bürgermeister in seinem Grußwort.Feuerwehr ist keine Struktur, sondern eine Haltung, bei der sich alle aufeinander verlassen könnten, so seine Sicht. Grußworte der Gäste sprachen auch Marcel Hänsel als Gemeindebrandinspektor in Biebertal und Kreisbrandmeister, Daniel Schlitt. Die Vollversammlung bot den Rahmen für zahlreiche Ehrungen. Das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven Dienst wurde an Andreas Buhl und Jörg-Christian Matzner verliehen. Mit der Anerkennungsprämie für 40 Jahre wurden Jörg Peilstöcker und Peter Gau geehrt. Die Anerkennungsprämie für 30 Jahre ging an Stefan Geng und Kai Gruber. Hier fehlte Sven Ribcke. Für ein Jahrzehnt bekam diese Prämie Johannes Jahn überreicht. Das Land Hessen ehrt auf der Grundlage des entsprechendes Erlasses Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, wenn sie nach mindestens 20jähriger aktiver Dienstzeit aus der Einsatzabteilung ausscheiden, oder ab dem Januar 2017 in die Ehren- und Altersabteilung wechseln, mit dem goldenen Ehrennadel. Mit diesem Abzeichen wurden Roberto Röhrsheim, Manfred Wagner, Michael Pracht, Uwe Offenbacher, Oliver Mühlich, Bernd Klinkel, Horst Marquardt, Florian Pfeiffer und Hartmut Stroh gewürdigt. Zahlreiche Kameraden und Kameradinnen wurden befördert. Unter ihnen Daniel Schröder und Paul-David Bender zum Brandmeister, Benjamin Zimmermann zum Hauptlöschmeister, Michael Klos, Michael Pfeiffer und Matthias Geiger zum Oberlöschmeister und Sarah Luise Geller, Jannik Pfeiffer und Peter Bendel zum Löschmeister. Themen, die die Wettenberger Feuerwehr auch in diesem Jahr weiter begleiten werden sind die Zusammenlegung der Einsatzabteilungen Krofdorf und Launsbach und der damit verbundene neue Feuerwehrstandort. Diese Dinge und weitere, wie etwa die Aktualisierung der Satzung, sind im Geschäftsgang und wir treiben sie voran, versprach der Gemeindebrandinspektor. Eine Wahl stand an bei der Vollversammlung. Julia Trampisch wurde in ihrem Verantwortungsbereich als Leiterin der Kindergruppe (Minifeuerwehr) bestätigt. Sie regte an, zur Unterstützung bei dieser Arbeit eine Stellvertreterin/einen Stellvertreter an die Seite zu bekommen. Am 18. April findet eine Waldbrandübung statt. Vom 9. bis 16. Mai sind die Feuerwehrkameraden aus der Partnerkommune Zsámbék (Ungarn) in Wettenberg zu Gast und dabei ist eine Ausbildungswoche vorgesehen.

Mitglieder der Einsatzabteilung, die befördert wurden und erfolgreich ihre Lehrgänge absolvierten

(Foto: Volker Mattern)

Streetballturnier FairPlay in der Sporthalle an der GGL

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Körbe hingen hoch und es waren keine „Riesen”, die hier versuchten den Ball zielgenau zu versenken. Zum 13. Mal fand in der Großsporthalle an der GGL (Gesamtschule Gleiberger Land) das Streetballturnier statt, das neben dem sportlichen Eifer auch den Lerneffekt von FairPlay vermitteln möchte. Es herrschte in der Sporthalle an der Wettenbergschule große Euphorie und eine tolle Stimmung. Acht Teams waren gemeldet und 70 Teilnehmer*innen zeigten, immer parallel auf sechs Spielfeldern, ihr Können mit dem Sportgerät. Das Organisationsteam der Veranstaltung setzte sich zusammen aus dem Kinder- und Jugendbüro Biebertal und Wettenberg, den Koordinatorinnen für Gemeinwesenarbeit der beiden Großgemeinden (ZAUG gGmbH), der Sozialarbeit an Schulen im Gleiberger Land (regionale Diakonie Gießen) und der Jugendförderung des Landkreises Gießen. In ihrem Grußwort zitierte die stellvertretenden Leiterin der GGL, Alexandra Kristan, aus einem Leitfaden für Lehrkräfte, wonach Streetball Jugendliche unterschiedlicher Nationen und Hautfarbe verbinde. Merkmale seien in der Regel der Verzicht auf Unparteiische und einheitliche Regeln. Damit fördere dieser Sport die soziale Kompetenz, wie Konfliktfähigkeit, Frustbewältigung und Toleranz. Sie beschrieb damit auch den besonderen Charakter von Streetball als eine abgewandelte Form vom klassischen Basketballspiel. Dazu gehört auch, dass eine Mannschaft nur aus drei bis fünf Spieler*innen besteht. Alexandra Kristan freute sich auch, den 1. Beigeordneten der Gemeinde Wettenberg, Ralf Volgmann unter den Gästen begrüßen zu können. Mit dabei auch diesmal wieder Viertklässler*innen der Grundschulen aus dem Gleiberger Land. Es gab drei Jahrgangsgruppen, die sich in die Jahrgangsstufen 4 und 5, 6 und 7 sowie 8 bis 10 aufteilten. Zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwistern fieberten auf den Rängen mit. Bei unklaren Spielabläufen griffen ausgebildete Sporthelfer der GGL ein, wobei stets das FairPlay und die Selbstregulierung im Vordergrund standen. Musikalisch wurde das Turnier unterstützt von DJ Joannes Langer. Für das leibliche Wohl sorgte die SV der GGL Verletzungen behandelte der Schulsanitätsdienst. Die Fachstelle für Suchtprävention des Landkreises Gießen bot alkoholfreie Getränke an. Die Pause wurde verkürzt durch Darbietungen von HipHop-Show-Acts von Tanz & Event Schad aus Biebertal. Alle Teams hatten sich selber prägnante Namen gegeben. Die Gewinnerteams erhielten Pokale und gesponserte Gutscheine für den Eintritt der Spiele des RSV Lahn-Dill. Zudem gab es Medaillen und für alle Teilnehmer Urkunden und je ein Geschenk, gesponsert von der Firma Schunk, Heuchelheim. Neben dem Lehrerkollegium und zahlreichen Helfer*innen dankte die stellvertretenden Schulleiterin namentlich und stellvertretend für alle, Claudia Kopsch (Sozialarbeit an Schullen, GGL).

Streetballturnier FairPlay in der Sporthalle an der GGL

(Foto: Volker Mattern)

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