Biebern Sie mit! – Initiative Nachhaltiges Gleiberger Land

Als Initiative von Menschen unserer Gemeinden wollen wir uns für lebenswerte Orte engagieren, uns mit Ihnen gemeinsam stark machen für eine lebendige Vielfalt der Natur, für saubere Luft, reines Wasser und gute Lebensmittel. Wir geben konkrete Handlungsempfehlungen für alle, die sich zu Hause, in der Familie oder auch im Job für gesunde und faire Lebensbedingungen einsetzen wollen, damit wir zuversichtlich miteinander in die Zukunft gehen können.

Wasser sparen im Garten
Der April war viel zu trocken und zu warm. An der stabilen Hochdruckwetterlage mit fast wolkenlosem Himmel konnten wir uns freuen, aber durch den trockenen Ostwind und die intensive Sonne hat die Natur gelitten: Böden und Pflanzen sind ausgetrocknet, in vielen Teilen Hessens bestand schon erhöhte Waldbrandgefahr. Häufig mussten wir in unseren Gärten schon zur Gießkanne greifen, Neupflanzungen aus den letzten Jahren mussten mit größeren Mengen Wasser unterstützt werden. Nun sind wir froh über den Wetterwechsel und den Regen zu Wochenbeginn. Die Temperaturen sind gesunken, erfreulich ist, dass es bisher trotz Klimawandel den Rhythmus der sogenannten Eisheiligen als besonders kühle Tage mit Nachtfrostgefahr noch gibt, wenngleich die Natur in der Regel inzwischen einige Wochen früher dran ist als bis im letzten Jahrhundert.

Dennoch gilt weiterhin und vermutlich auch über die kommende Gartensaison, mit Wasser umsichtig und sparsam umzugehen. Trotz Wasserknappheit sollten wir auf keinen Fall unsere Pflanzen vertrocknen lassen, das Kleinklima im Garten würde so noch trockener und Neupflanzungen sind teuer wie mühsam. Was können wir konkret tun? Wir geben hier einige Tipps:

  • Gießen lohnt sich, wenn es richtig gemacht wird: Vorzugsweise morgens mit abgestandenem Wasser in Umgebungstemperatur, wenn der Boden noch feucht vom Tau und aufnahmefähig ist. Nicht über die Blätter der Pflanzen und auf keinen Fall mit dem Sprenkler, sondern direkt mit der Gießkanne in vorher geformte Gießmulden im Wurzelbereich. Lieber ein- bis zweimal wöchentlich kräftig statt täglich, um die Wurzeln zu ermuntern, sich tiefer in den Boden hinein zu entwickeln und zu verdichten, dann werden die Pflanzen in Folge auch widerstandsfähiger.
  • Offener Boden z. B. im Gemüsebeet oder in den Gießmulden sollte gehackt und gelockert werden, damit das Wasser gut einsickern kann, bestenfalls danach gemulcht, d.h. mit Grasschnitt, natürlichen Holzhäcksel, Gartenabfällen oder Laub bedeckt werden, damit es nicht gleich wieder verdunstet. Toller Nebeneffekt: Das Bodenleben wird durch die Mulchschicht aktiviert und mit Humus angereichert. Bodendeckerpflanzen schützen zuvor offene Flächen ebenfalls vor Feuchtigkeitsverlust.
  • Bei Neupflanzungen trockenheitsresistente wie heimische Pflanzen wählen. Überlegen Sie auch, ob Sie nicht doch im Herbst auf ungenutzten Rasenflächen noch zusätzlich robuste Bäume oder Großsträucher pflanzen wollen, die Schatten spenden, Wind brechen, die Umgebung kühlen und Lebensraum bieten können.
  • Den Rasen deutlich seltener zu mähen und mehr Wiese zuzulassen, unterstützt Insekten, Vögel und andere Tiere, außerdem hält der Boden deutlich mehr Feuchtigkeit. Wichtig: Rasen darf gelb und trocken werden, nach ein bisschen Regen wird er von allein bald wieder grün. Also lieber kein Wasser zum Rasensprengen verschwenden.
  • Wasserschalen und Vogeltränken für die Tiere nicht vergessen, die regelmäßig gereinigt und aufgefüllt werden.

Mitmachen: Schreiben Sie uns unter hallo@nachhaltigesgleibergerland.de, besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.nachhaltigesgleibergerland.de, in unserer Facebook-Gruppe oder kommen Sie in unsere Grüne Stunde. Diese findet jeden dritten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in der FairWandelBar statt, Gießener Straße 2 in Biebertal Rodheim.

Diesen Beitrag teilen:
Facebook
WhatsApp
Twitter
Email
Werbung
Antikes_und_Geschenkideen
Werbung
KA_Sandras_Haushaltshilfe
Werbung
Bender_digital_KW3
Folgen Sie uns schon?

Social Media

Wöchentlich im Postfach

Newsletter

Verpassen Sie keine relevanten News aus der Region, abonnieren Sie unseren Newsletter.

mich interessieren...
×
Du kannst noch Artikel kostenlos lesen. Neugierig auf alles aus deiner Gemeinde? Werde Teil des Amtsblatt Wettenberg!