Biebern Sie mit! – Initiative Nachhaltiges Gleiberger Land

Als Initiative von Menschen unserer Gemeinden wollen wir uns für lebenswerte Orte engagieren, uns mit Ihnen gemeinsam stark machen für eine lebendige Vielfalt der Natur, für saubere Luft, reines Wasser und gute Lebensmittel. Wir geben konkrete Handlungsempfehlungen für alle, die sich zu Hause, in der Familie oder auch im Job für gesunde und faire Lebensbedingungen einsetzen wollen, damit wir zuversichtlich miteinander in die Zukunft gehen können.

Digitale Unabhängigkeit – Navigation
An jedem ersten Sonntag im Monat diesen Jahres ruft die Initiative Digital Independence Day (DID) dazu auf, sich nach und nach von einem der Angebote großer Internetkonzerne wie zum Beispiel Meta, Microsoft, Amazon, Apple, Spotify, TikTok etc. zu verabschieden. Stattdessen werden unter https://di.day/ Alternativen empfohlen, durch die Daten und Rechte der Nutzer*innen – und damit letztlich auch demokratische Strukturen – besser geschützt werden. Außerdem wollen viele Menschen nicht weiter den Superreichen die Taschen füllen, die hinter den Mega-Institutionen stehen und darüber bestimmen, wie und worüber wir uns informieren. Hier unser nächster Tipp zum Wechsel, diesmal zu einem alternativen Navigationssystem.

Von Google oder Apple Maps zu OpenStreetMap (OSM)
Suchen wir beim Auto- oder Fahrradfahren eine Verbindung von A nach B, lassen wir uns in der Regel inzwischen vom Navigationssystem unseres Handys leiten. Wir nutzen dazu Google, Apple Mapsoder beim Wandern z. B. Komoot – und zahlen die Apps mit unseren Standortdaten. OpenStreetMap (OSM) hingegen ist gemeinschaftlich gepflegt, transparent und datenschutzfreundlich, sozusagen das Wikipedia der Karten. Als App unserer Wahl können wir z. B. Organic Mapsnutzen, CoMaps (schnell, übersichtlich, komplett offline) oder für die, die auch Wanderwege und kleine Details suchen wollen OsmAnd (funktionsreich, mit vielen Ebenen). Bei diesen Apps wird das Kartenmaterial heruntergeladen. Das braucht einerseits Speicherplatz, andererseits können wir ohne Datenverbrauch darauf zugreifen, auch im Funkloch. Wer mag, kann nun noch gespeicherte Lieblingsorte von z. B. Google exportieren. Das ist recht einfach, die Anleitung finden Sie unter https://di.day/.

Am besten löschen wir Google oder Apple Maps nicht sofort, aber verschieben sie vom Startbildschirm in den Hintergrund und setzen die neue OSM-App dorthin, wo vorher das Google- oder AppleMaps-Icon war. Ein bisschen Einfinden und Stöbern gehören dazu, das neue Design und die Funktionen kennenzulernen (nicht kompliziert!). Und dann freuen wir uns, nicht mehr bei jedem Weg getrackt zu werden. Schön ist auch, dass die Karten oft viel detaillierter sind, wenn es um Fußwege, Hausnummern oder kleinere Sehenswürdigkeiten geht.

Andere Alternativen werden eher nicht empfohlen. HereWeGo ursprünglich Nokia Maps – gehört zu dem Konsortium aus Audi, BMW und Mercedes Benz, nutzt zwar eigenes Kartenmaterial, überträgt Daten aber u. a. an Facebook & Google. Über Waze (aus dem Google-Konzern) und MapsMe werden Nutzende ebenfalls getrackt. Leider nimmt sogar die Outdoor-App Komoot Kontakt zu Google, Facebook und anderen Servern auf und überträgt unsere Daten.

Quelle: Dieser Artikel wurde recherchiert, zusammengefasst und z.T. direkt zitiert nach https://di.day/.

Mitmachen: Schreiben Sie uns unter hallo@nachhaltigesgleibergerland.de, besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.nachhaltigesgleibergerland.de, in unserer Facebook-Gruppe oder kommen Sie in unsere Grüne Stunde. Diese findet jeden dritten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in der FairWandelBar statt, Gießener Straße 2 in Biebertal Rodheim.

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