Jahrzehnte Erfahrung – neue Pächterin Bürgerhaus Wißmar, Nicole Daniel, freut sich auf ihre Gäste

Nicole Daniel (links) nach der Vertragsunterzeichnung mit Marc Nees, im Beisein von Burkhard Schmitt, Vanessa Heerdt und Alexander Bath (v.l. stehend).

(Foto: Volker Mattern)

(vm).“Ich freue mich, endlich wieder in den Töpfen rühren zu können und für meine Gäste am Herd Speisen zuzubereiten”, sagt Nicole Daniel mit ehrlicher Überzeugung. 21 Jahre war sie Pächterin der Bürgerhausgastronomie in Kleinlinden und ihre Leidenschaft und Erfahrung will sie nun im Bürgerhaus Wißmar fortführen. Der Vertrag mit der Gemeinde Wettenberg ist unterzeichnet und wenn alle noch zu tätigen baulichen Umgestaltungen und anderer Abwicklungen für den Betrieb abgeschlossen sind, ist der Plan, am 1. Dezember offiziell starten zu können. „Ich denke, wir werden ein gutes Team”, sagte sie bei der Vertragsunterzeichnung im Sitzungszimmer Burgenblick im neuen Wettenberger Rathaus und Bürgermeister Marc Nees erwidert, dass er froh und dankbar für ihre Bewerbung gewesen sei. „Es ist nicht leicht, heutzutage noch gute und verlässliche Fachkräfte zu gewinnen”. Es ist eine komplexe Aufgabe und Herausforderung, grade eine Einrichtung wie ein Bürgerhaus auskömmlich zu bewirtschaften, so der Rathauschef weiter und ergänzend hierzu Nicole Daniel, „Es ist nicht damit getan, einfach die Tür aufzuschließen”. Das sie zweifelsohne die Herausforderung auch mit Herzblut betreibt, hat sie an ihrer alten Wirkungsstätte über all die Jahre eindrucksvoll und zur Zufriedenheit ihrer Kunden und Gäste bewiesen und das will sie auch im Wißmarer Bürgerhaus fortführen und damit die Vakanz dort beenden . Unterstützung hat sie durch ihre Tochter Anne Marie Daniel, die sich um den Bürokram mit den kaufmännischen und buchführerischen Aufgabe kümmert und durch Schwiegersohn Ben Holz. Personal zur Unterstützung aus dem ehemaligen Mitarbeiterstamm würde sich sicherlich wieder finden, so Marc Nees. Zunächst ist das Ziel, die Öffnungszeiten betreffend, Dienstag bis Samstag, jeweils von 17 – 22 Uhr – die Küche hat jeweils bis 21 Uhr offen. Sonntags, so ihre Erfahrung, kommen eher weniger Gäste, weil da meist Ausflüge der Menschen auf dem Plan stehen und viele Freizeitangebote in der näheren und weiteren Umgebung locken und der Montag wird gebraucht, um durch Einkäufe und ähnliches den Betrieb für die Woche vorzubereiten. Wenn aber Bedarf bestünde, beispielsweise um eine Familienfeier am Sonntag auszurichten, dann reiche die Flexibilität auf jeden Fall, um eine solche Anfrage nicht abzulehnen, verspricht Nicole Daniel. Überhaupt weiß sie, dass man das Hauptgeschäft längst nicht mehr mit dem normalen Wirtschaftsbetrieb an sich machen kann, sondern auf Möglichkeiten wie der Ausrichtung von Größeren Veranstaltungen wie Tagungen und Seminare angewiesen ist, ebenso gerne Stammtische und Klassentreffen empfängt. Da hat sie sich in Kleinlinden einen großen und zufriedenen Kundenstamm aufgebaut und diesen auch bereits über ihren Wechsel zur neuen Wirkungsstätte informiert, in der Hoffnung und dem Wunsch, das Stammgäste ihr weiterhin die Treue halten und sie selbstverständlich Neue aus dem näheren Umfeld hinzugewinnt. Was die Küche so bieten soll, da gibt sie sich realistisch und bodenständig. Den Begriff „Gut Bürgerlich” mag sie nicht so, eher schon gute Hausmannskost und dazu gehören auch mal saisonale Angebote wie beispielsweise Haxenessen und Rippchen mit Kraut, Schnitzel und Soßen und Salate bereitet sie selber zu. Der Pachtvertrag umfasst die Gaststätte, den Grünen Salon mit Terrassenbewirtschaftung in den Sommermonaten und die Möglichkeit, auch den Saal und andere Räume bei Bedarf bespielen zu können, so dass kulturelle Veranstaltung, wie beispielsweise Fremdensitzungen, weiterhin durchgeüfhrt werden können. Er hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren, mit der Option für ein weiteres halbes Jahrzehnt, so Alexander Bath, vom Fachbereich Hauptverwaltung Immobilienmanagement im Rathaus. Mit dabei bei der Vertragsunterzeichnung auch die Mitarbeiterin Vanessa Heerdt von der Liegenschaftsabteilung und Burkhard Schmidt, Gebietsverkaufsleiter der Bitburger Braugruppe. Es hat sich vieles verändert, gesellschaftlich allgemein und im Verhalten der Menschen konkret, merkt Nicole Daniel an und es wird nicht einfacher, auch mit Blick auf bestehenden Gastronomieeinrichtungen, die auch ums Überleben kämpfen. Was sich in all den Jahren nicht verändert hat, sind die zu einer guten Gastronomie gehörenden Tugenden Hygiene, Qualität des Essens, Zuverlässigkeit und Ordentlichkeit, weiß sie und damit will sie punkten und überzeugen. Der Name der Bürgerhausgastronomie in Wißmar ist quasi Programm griffig und mit „Nicole” in eine ganz persönliche Note gepackt. Anfragen unter info@bgh-wissmar.de

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