Wettenberger Winterkonzerte bleiben ein besonderes, kulturelles Musikereignis für Wettenberg und die Region – Arbeitskreis stellte Programm der Spielsaison 2026/27 vor

(vm).Die Wettenberger Winterkonzerte feierten in der Saison 2025/2026 ein ganz besonderes Jubiläum: Seit fast 40 Jahren bereichern sie das mittelhessische Musikleben und haben mit über 150 Konzerten, meist in der evangelischen Kirche Wißmar, eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben. Die Konzertreihe, die von Ilse Bergner aus Krofdorf, gemeinsam mit engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern, ehrenamtlich organisiert und von der Gemeinde Wettenberg sowie der evangelischen Kirchengemeinde Wettenberg-Wißmar unterstützt wird, hat sich längst als kulturelles Highlight etabliert. Immer sonntags um 17 Uhr treffen hochkarätige Musikerinnen und Musiker auf ein neugieriges Publikum – Klassik wird hier zur Herzensangelegenheit. Die Begeisterung und Reaktionen der Zuhörer sprachen auch in der zurückliegenden Saison wieder für sich. Das Eröffnungskonzert am 16. November vergangenen Jahres war das 150. Wettenberger Winterkonzert. Aus diesem Anlass gastierte das renommierte Eliot-Quartett, das von der FAZ als „eines der besten Streichquartette Deutschlands” bezeichnet wurde. Im Januar blickte die Reihe zurück auf ihre Anfänge: Mitglieder des Jungen Sinfonieorchesters Wetzlar begleiteten beim Neujahrskonzert den bekannten Organisten Jens Amend. Ein Streichquartett des JSO hatte 1988 im ersten Wettenberger Winterkonzert musiziert. Das Konzert im Februar war ganz dem Komponisten Franz Schubert gewidmet. Der den Wettenberger Winterkonzerten besonders verbundene Geiger Mikhail Pochekin hatte hierzu den Cellisten Simon Tetzlaff und den Pianisten Paul Rivinius mit im Boot. Den Saisonabschluss im März gestaltete das Beringia-Quartett, bestehend aus Musikerinnen und Musikern des hr-Sinfonieorchesters. Der Arbeitskreis Wettenberger Winterkonzerte traf sich kürzlich im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung, um nicht nur eine positive Bewertung der vergangenen Saison vorzunehmen, sondern auch das Programm für 2026/2027 vorzustellen. Ilse Bergner, bis jetzt Gesicht und Stimme des Arbeitskreises, hat, zusammen mit den tatkräftigen bisherigen Mitgliedern des Arbeitskreises, in Thomas Preuße, Jürgen Zeller und Margit Dort inzwischen verlässliche und kompetente Unterstützung gefunden. Sie ist dankbar für diese Entlastung. Das Programm der bevorstehenden Saison 2026/2027 beginnt am 15. November mit Tabea Zimmermann und ihren Studierenden der Musikhochschule Frankfurt mit „Violissimo oder: Ein Himmel voller Bratschen”. Das Neujahreskonzert am 3. Januar wird gestaltet von Markus Bebek und Josua Velten mit Trompete und Orgel. Beethovens „Frühlingssonate”, sein Opus 96 und die Romanze F-Dur op. 50 spielen am 14. Februar Mikhail Pochekin und Paul Rivinius. Den Abschluss bestreiten am 7. März Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters unter dem Motto „Kosmos Bach II”. Bürgermeister Marc Nees unterstrich in seiner Begrüßung beim Arbeitskreistreffen die Bedeutung dieser Konzertreihe und würdigte das Engagement seiner Mitglieder. Ihre Freude bei der Vorbereitung der Konzerte, ihre wichtigen Kontakte zu den verschiedenen Künstlern und ihre zweifelsohne große Sach- und Fachkompetenz stellen Klasse und Fortbestand der Winterkonzerte auf festen Boden, sagte der Bürgermeister. Nicht nur für Wettenberg, sondern bis weit in die Region hinein reicht die Strahlkraft. Sie sind ein bereichernder Faktor im kulturellen Angebot und im Besonderen ein herausstechendes Merkmal in der Musikszene. Nicht unerheblich an dieser Stelle zu erwähnen ist das hohe Spendenaufkommen dieser Konzerte bei freiem Eintritt. In der zurückliegenden Saison waren es insgesamt rund 9.300 €. Traditionell gehen die Spenden des Neujahrskonzerts an den Gleiberg-Verein. Bedacht wurden darüber hinaus die beiden Senioren- und Pflegeheime in Wißmar und Krofdorf-Gleiberg sowie „die Singpause”, eine Förderung der musischen Fähigkeiten an den Grundschulen. Auch der Kirchengemeinde kommen die Spenden eines Konzerts zugute. Das Gotteshaus in Wißmar ist seit Jahren ein von den Musikern sehr geschätzter Ort, wo ihr Können auch durch die besondere Resonanzwirkung des Gebäudes nochmals verstärkt wird. Diesbezüglich ging der Dank der Verantwortlichen auch an die Kirchengemeinde.

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