
Claudia Feierabend aus Heuchelheim mit den beiden Shetland- Ponys
(Foto: Volker Mattern)
(vm).Das Glück der Erde soll bekanntlich auf dem Rücken der Pferde liegen, aber vielleicht auch hinter ihnen, auf einer Kutsche sitzend. Wie auch immer. Diese Fortbewegungsart mit einem oder zwei PS macht Laune, beim Ritt oder der Fahrt durch frühlingshafte Fluren und Wälder. Beste Stimmung herrschte beim Kutschtreffen am Waldhaus. Zum Saisonauftakt hatte der Verein Freizeit- und Wanderreiter Salzböden e.V. einmal mehr zu dieser Veranstaltung im Krofdorfer Forst eingeladen. Vorsitzende Alexandra Rüspeler freute sich über die Resonanz und dankte vor allem HessenForst, für die Überlassung des Geländes am Forsthaus. Nach der langen Winterpause werden die Pferde wieder langsam antrainiert, um sich an die Belastung zu gewöhnen. Die Strecken durch den Krofdorfer Forst sind dafür gut geeignet. Ziel der Sternfahrt aus allen Richtungen war wieder der Waldhausparkplatz zwischen Krofdorf und Schmelzmühle. Dort konnten die Pferde ausruhen. Würstchen brutzelten und Kuchen war geschnitten, ebenso gabs gekühlte und heiße Getränke, als die ersten von gut 60 Teilnehmern mit ihren Kutschen und hoch zu Roß eintrafen. Jörg Leibold-Meid aus Krofdorf-Gleiberg mit seiner Wagonette war wieder mit dabei, gezogen von zwei ungarischen Wallachen. Das Ganze eine Nummer kleiner bot Claudia Feierabend aus Heuchelheim mit ihren beiden Shetland-Ponys und einer kleinen Wagonette.

Werner Bender aus Biebertal hatte sich auch auf den Weg gemacht
(Foto: Volker Mattern)
Viele weitere Stammgästen gesellten sich zum Stelldichein und boten ein buntes, abwechslungsreiches und friedliches Bild. Das Einzugsgebiet war Lollar, Wettenberg, Lohra, Heuchelheim und auch Biebertal, von wo beispielsweise Werner Bender mit seinen beiden schweren polnischen Warmblütern, die vor die Wagonette gespannt waren, kam. Es wurden Neuigkeiten und Erfahrungen ausgetauscht. Zum 28 Mal richtete der Freizeit- und Wanderreiterverein Salzböden das Treffen aus. Er hat gut 100 Mitglieder und vor allem auch die Jugendarbeit genießt dort hohen Stellenwert.

Keine Benzin-, aber PS-Gespräche
(Foto: Volker Mattern)








