Volksbank Wißmar eG behauptete sich in anspruchsvollem Marktumfeld – Generalversammlung gut besucht

Sven Jakobi (links), Jochen Latsch ( 2.v.r.) und Roland Erlebach (rechts) mit den Jubilaren

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Volksbank Wißmar eG behauptet sich 2025 in anspruchsvollem Marktumfeld. Bei ihrer Generalversammlung am 24. Juni 2026 im Bürgerhaus Wißmar hat das Geld- und Kreditinstitut auf ein insgesamt stabiles Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds konnte das Institut seine Position in der Region behaupten und in mehreren Geschäftsfeldern leichte Zuwächse verzeichnen. Die Bilanzsumme stieg um 0,4 Prozent auf 96,7 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhte die Bank ihre Kundenforderungen ebenfalls um 0,4 Prozent auf 58,2 Millionen Euro. Einen Schwerpunkt bildete dabei erneut das Privatkundengeschäft, insbesondere die private Immobilienfinanzierung. Auch das an Verbundinstitute vermittelte Kredit- und Finanzierungsgeschäft nahm zu und erreichte 30,0 Millionen Euro. Auf der Passivseite entwickelten sich die Kundeneinlagen positiv. Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 2,0 Prozent auf 73,4 Millionen Euro. Besonders stark fiel das Wachstum bei den Spareinlagen aus, die sich infolge von Umschichtungen und Zuflüssen um 4,9 Millionen Euro beziehungsweise 47,6 Prozent erhöhten. Das gesamte betreute Kundenanlagevolumen wuchs einschließlich außerbilanzieller Anlageformen um 2,2 Prozent auf 117,4 Millionen Euro. Auch ertragsseitig konnte die Genossenschaftsbank zulegen. Der Zinsüberschuss verbesserte sich um 25,5 Prozent beziehungsweise 332.000 Euro auf 1,6 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss lag mit 594.000 Euro auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen um 5,4 Prozent auf 1,8 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 125.000 Euro, nach 121.000 Euro im Vorjahr. Die Bank betont, dass sie sich weiterhin den großen Herausforderungen durch zunehmende Regulierung, steigende Kosten und den fortschreitenden digitalen Wandel stellen müsse. Gleichzeitig wolle sie ihre regionale Verwurzelung und die persönliche Nähe zu Mitgliedern und Kunden bewahren. Vorstand und Bank sehen gerade in dieser Verbindung aus Vor-Ort-Kompetenz und modernen, effizienten digitalen Dienstleistungen einen entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als geordnet bezeichnet. Für erkennbare Risiken sei ausreichend Vorsorge getroffen worden; zudem bestünden Ermessensreserven für latente Risiken. Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beschränkten sich im Wesentlichen auf Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Generalversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 5,0 Prozent auszuschütten. Vorgesehen sind dafür 60.671,25 Euro. Weitere 38.000 Euro sollen den Ergebnisrücklagen zugewiesen werden, 222,02 Euro sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Für das Jahr 2026 erwartet die Volksbank Wißmar ein zufriedenstellendes Ergebnis. Gleichwohl verweist der Vorstand auf anhaltende Unsicherheiten durch die Entwicklung des Zinsniveaus, geopolitische Krisen sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage. Ungeachtet dessen will die Bank ihren Kurs als „Deine Bank vor Ort” fortsetzen und auf qualitatives Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft setzen. Aufsichtsratsvorsitzender Roland Erlebach berichtet über die Arbeit des Aufsichtsrates und stellt der Generalversammlung das Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverband e.V. vor, welches der Volksbank Wißmar eG ein positives Zeugnis ausstellt. Durch Ablauf der Wahlzeit schied Felix-Albert Beez und durch Losentscheid Dr. Benjamin Heinz aus dem Aufsichtsrat aus. Aus persönlichen Gründen stand Felix-Albert Beez nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. 14 Jahre übte er dieses Amt aus. Bei der Aufsichtsratswahl wurde Benjamin Heinz wiedergewählt. Zum Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied wurde Alexander Bath gewählt. Besonders freuten sich die Bankvorstände Sven Jakobi und Jochen Latsch, in diesem Jahr treue Mitglieder für 60-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft ehren zu dürfen: 50 Jahre: Thomas Wagner, Kornelia Schleher, Dieter Mülich, Klaus Stark, Bernd Fey, Reiner König, Otto Klinkel, Karin Seibert, Elfriede Hüll, Eberhard Seidel und Peter Telcher 60 Jahre: Friedrich Kuhl, Anton Bader, Norbert Deibel, Wolfgang Nees, Klaus Schneider, Richard Johann Beil, Hilde Stroh und Margarete Schmuck Sie erhielten als Zeichen des Dankes ein Präsent.

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