Das Multikulturelle Orchester gastierte auf Burg Gleiberg

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Das Multikulturelle Orchester Gießen begeistert auf Burg Gleiberg. Sie ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch immer wieder der Schauplatz für Kulturereignisse. In Zusammenarbeit planen jährlich der Gleiberg-Verein und der Kunst- und Kulturkreis Wettenberg – KuKuK das Veranstaltungsprogramm für die Reihe „Kultur auf Burg Gleiberg”. Kürzlich fand ein besonderes Benefizkonzert mit dem Multikulturellen Orchester Gießen im Burghof statt. Ungeachtet des ziemlich kühlen Wetters war das Konzert auf hohem musikalischen Niveau gut besucht und das Publikum trotzte dem teils starken und kalten Wind. Das Orchester unter der Leitung von Georgi Kaladjiev ist außergewöhnlich und wie eine Familie. Wie sein Name verrät, sind verschiedene Nationalitäten beteiligt. Die Auswahl der Stücke ist international mit einer großen Vielfalt an Stilrichtungen und Sprachen: Deutsch, Griechisch, Jiddisch, Französisch, Türkisch, Amerikanisch, Serbisch, Bulgarisch, Kurdisch, Argentinisch, Brasilianisch und Rumänisch belegen die Bandbreite der Herkunft der Lieder. Mal melancholisch und tief berührend, mal ganz heiter und mitreisend, begeistert die anspruchsvolle Musik die Menschen. Die beiden (Stamm)Sängerinnen, Rova Yorulmaz und Janika Epe interpretierten ihre Lieder mit starken Stimmen und viel Gefühl. Zwei weitere Sängerinnen, Mehtap Arslan mit türkischen Liedern und Barbara Yeo-Emde im Duett mit Rova Yorulmaz rundeten den gesanglichen Teil mit ihren kraftvollen und einfühlsamen Stimmen ausgezeichnet ab. Zusätzlich zu Georgi Kaladjievs exzellentem Spiel an der Geige brillierte Marco Konrad an Keyboard, Gitarre und vor allem am Akkordeon. Die weiteren Mitglieder des Orchesters schafften, ob an Flöte, Fagott, Cello, Gitarre, Bass oder Schlagzeug, eine homogene, tragende Basis für einen überzeugenden Gesamtklang. Wie bei fast allen Konzerten des Orchesters war der Erlös für das hoch angesehene Kinderhilfsprojekt „Musik statt Straße” bestimmt. Das Projekt wurde vor über 18 Jahren von Georgi Kalaidjiev und Maria Hauschild in Sliven, Bulgarien gegründet. Seither wurden über 500 Kindern durch dieses wunderbare Projekt ermöglicht, neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Gerhard Schmidt, Marc Nees, Helge Hessler, Peter Herrmann und Michael Gross trafen sich auf Burg Gleiberg. Die Bassgitarre, die der Bürgermeister stolz trägt, ist nur eine Drohung – er wird beim Konzert nicht auftreten

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Der Gleiberg-Verein setzt die Kulturveranstaltungen 2026 fort. Peter Herrmann ist auf der Burg Gleiberg kein Unbekannter. Auftritte in früheren Jahren, aber vor allem der Auftritt, anlässlich der 1200-Jahrfeier Krofdorfs und des Gleibergfests 2024 mit dem Rockmusical „Der Turm” und der „Bandofpearls” sind noch in bester Erinnerung. Mit seiner neuen Band „Herr Petermann & die Combo”, zusammen mit Lisa Marie John, Anna Daum (Gesang) und Ralf Gräbe (Gitarre), präsentiert das sehr gut eingespielte Quartett ein Programm mit Titeln aus seinen Musicals und anderen neuen Werken. Die Songs von Peter Herrmann sind anspruchsvoll und doch immer eingängig. Einige Texte handeln von Geschichten aus der Geschichte der Region, reflektieren aber auch die gesellschaftliche und politische Situation der Zeit. Damit sind sie einerseits nachdenklich mit gewissem Tiefgang, aber auch beschwingt und unterhaltsam. Stilistisch lasse sich das Programm nicht zu- und einordnen, so der Musiker. Kompositionen und Texte stammen allesamt aus der eigenen Feder und sind eine angenehme Mischung aus Bekanntem und Neuem. Das Konzert findet am Sonntag, dem 5. Juli, um 17 Uhr auf dem Burghof statt. Es wird von den Unternehmen GROSS GmbH, TELOGS GmbH und Planungsbüro Zick-Hessler aus dem Wettenberger Ost- bzw. Nordpark gefördert. Daher ist der Eintritt frei. Es werden Spenden an den Gleiberg-Verein zur Erhaltung der Burg Gleiberg erbeten. Michael Gross und Helge Hessler trafen sich kürzlich, gemeinsam mit Peter Herrmann, Bürgermeister Marc Nees und dem 2. Vorsitzenden des Gleiberg-Verein, Gerhard Schmidt, zu Vorbesprechung und Einstimmung. Jürgen Dönges von TELOGS war verhindert. Wir sprechen da aus einem Munde, so Michael Gross, wenn ich sage, dass uns die Burg als Baudenkmal, kultureller Mittelpunkt und die Musik sehr am Herzen liegt. Von daher unterstützen wir das Konzert sehr gerne. Froh und dankbar zeigten sich Gerhard Schmidt und Marc Nees, die von einer besonderen Wertschätzung der Unternehmen für die Heimat sprachen.

Gießen. Für 63 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Schule in Gießen endete mit der feierlichen Zeugnisverleihung ein wichtiger Lebensabschnitt: Sie erhielten ihre Fachhochschulreife und können nun neue Wege in Studium und Beruf einschlagen.

Die feierliche Zeugnisverleihung fand in der neuen Aula der Schule statt und wurde von Schulleiterin Andrea Stremme eröffnet. In seiner Ansprache ging Abteilungsleiter Jonas Meisner auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt ein. Vor dem Hintergrund des rasanten technologischen Fortschritts, insbesondere durch Künstliche Intelligenz, betonte er die Bedeutung von kritischem Denken, eines verantwortungsvollen Umgangs mit Informationen und Inhalten sowie der Bereitschaft, das eigene Lernen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen.

In den vergangenen zwei Jahren hätten die Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule in den Fachrichtungen Textiltechnik und Bekleidung, Medienproduktionstechnik, Gesundheit, Agrarwirtschaft und Umwelttechnologie sowie Gestaltung die erforderlichen Kompetenzen erworben, um den Herausforderungen der Zukunft in Gesellschaft und Beruf erfolgreich begegnen zu können.

Besonders ausgezeichnet wurde Bennet van Daalen, der mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,2 den besten Abschluss des Jahrgangs erzielte.

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe verabschiedete die Willy-Brandt-Schule ihre Absolventinnen und Absolventen und gab ihnen die besten Wünsche für ihre persönliche und berufliche Zukunft mit auf den Weg.

(Text: Seipp, Bilder: Wulff)

Von der Burg Gleiberg kamen sie und hier in der Krofdorfer Margarethenkirche wurde der Besuch der Gäste aus Thüringen und dem Hüttenberger Land abgerundet

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Zurück an alter Wirkungsstätte, für einen Tag. Pfarrer Christoph Schaaf, der nach über 30 Jahren Dienst in Krofdorf-Gleiberg und Wettenberg vor eineinhalb Jahren die Gemeinde im Gleiberger Land Richtung Hüttenberger Land verließ, hatte 30 Gäste aus der evangelischen Kirchengemeinde Erfurt-Kühnhausen sowie seiner neuen Kirchengemeinde Kleebachtal in seiner Obhut. An seiner neuen Wirkungsstätte, mit den drei Kirchengemeinden Kleebachtal, Ebersgöns und Hochelheim-Hörnsheim, pflegen die beiden Orte Niederkleen und Dornholzhausen, die gemeinsam mit Oberkleen die Gemeinde Kleebachtal bilden, seit Anfang der 80iger Jahren eine lebendige Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Erfurt-Kühnhausen mit jährlich gegenseitigen Besuchen. Wie schön die Heimat ist, erfährt man als Alteingesessener wieder neu durch die Begeisterung von Menschen, die „nur” als Gäste zu Besuch sind, wie jene Abordnung aus Thüringen, die vom Besuchsprogramm sehr angetan war davon, das die Denkmalstiftung Evangelische Kirchen Krofdorf und Gleiberg, gemeinsam mit Christoph Schaaf verantwortete. Im Mittelpunkt dieses Besuchs standen Führungen in den beiden Kirchen – der Evangelischen Katharinenkirche Gleiberg und der Evangelischen Margarethenkirche Krofdorf. Im Besonderen ging es hierbei um die von Prof. Johannes Schreiter, künstlerisch gestalteten sechs Kirchenfenster in der Krofdorfer Kirche. Dass es mehr als Fenster sind, erläuterte Christoph Schaaf seinen Gästen mit großer Sachkenntnis und lebendiger Erzählkraft. Zusammen mit Presbyterium und der Frauenhilfe konnten die ersten Fenster – im Chorraum – einst als Kunstprojekt verwirklicht werden. Viele Telefonate und persönliche Gespräche waren erforderlich, die in erster Linie Christoph Schaaf ab 2005 mit dem Künstler und dem Glasstudio Derix in Taunusstein führte. Doch neben der Geschichte dieses Prozesses und seiner 10 Jahre dauernden Realisierung aller insgesamt sechs Fenster galt vielmehr die Aufmerksamkeit den Kunstfenstern an sich und ihrer besonderen, künstlerischen Strahlkraft und Bedeutung. Sie stellen in ihrer Einzigartigkeit einen Zyklus dar.

Christoph Schaaf erläutert den Gästen die Aussagen und symbolische Bedeutung der Kunstfenster in der Margarethenkirche

(Foto: Volker Mattern)

Wenn farbloses Tageslicht durch Glasmalerei Kontur und Leuchtkraft gewinnt, sei es wie eine himmlische Botschaft, so der Pfarrer. Diesen, auf der Bibel beruhenden, Glaubensbotschaften in ihren unterschiedlichen symbolischen Bedeutungen, wohnt zunächst deswegen etwas Geheimnisvolles inne, weil der unbedarfte Betrachter nicht auf den ersten Blick erkennt, was der Künstler zum Ausdruck bringen will. Umso deutlicher wurde und interessanter erschien alles durch Christoph Schaafs Erläuterungen, der seinerzeit in vielen Begegnungen mit dem Künstler in dessen Gedankenwelt Eingang finden durfte und nun seinen Gästen während der Führung die unterschiedlichen Aussagen der Kunstwerke näherbrachte. Eine Symbiose bilden die drei Fenster im Altarraum. Das nach Osten gerichtete, unmittelbar hinter dem Altar befindliche Hauptfenster, erschließt in einfacher und klarer Linienführung das Thema der Auferstehung Christi am Ostermorgen und schließt auch das Himmelfahrtsgeschehen mit ein. Gegenüberliegend befindet sich das mit dem Hautfenster im Altarraum korrespondierende Westfenster der Orgelempore, mit dem Thema „Gotteslob”. Die Worte aus Psalm 113,3 „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn”, finden sich hier in Farbgebung und der Gestaltung wieder. Das Südfenster über dem künstlerisch akzentuierten Taufstein stellt das evangelische Sakrament der Taufe dar und gegenüberliegend im Nordfenster sprechen Farbe und Gestaltung die Bildsprache des weiteren Sakraments, dem Abendmahl. Beim Eintritt in die Margarethenkirche waren die Gäste berührt und fühlten sich magisch von der goldgelben Wirkung der drei Altarfenster angezogen. Wie Christoph Schaaf erläuterte, waren dies auch die Gedanken und beabsichtigten Wirkungen von Johannes Schreiter, der seine Kunstobjekte als „bescheidene Transportmittel” verstanden wissen will, um die Konzentration allein auf Gott zu richten. Zwischen den eingängigen Informationen zu den sechs Fenster spielte Prof. Thilo Marauhn Stücke im Jazzstil auf der Orgel. Sich alleine auf die Fenster zu konzentrieren, wäre unvollkommen gewesen. Vor Betreten des Gotteshaus hatte Christoph Schaaf mit einem kleinen Exkurs zur Historie der Kirche, deren romanischer Vorgängerbau 1271 urkundliche Ersterwähnung fand, auf die Führung im Inneren eingestimmt und darauf hingewiesen, dass man sich auf einem der ältesten Stätten Krofdorfs bewege. Die Gäste hatte der amtierende Pfarrer der Kirchengemeinde Wettenberg, Dr. Soonmyung Kwon, willkommen geheißen, darunter auch seine Amtskollegin aus Erfurt-Kühnhausen, Pfarrerin Julia Braband, sowie Wettenbergs Ehrenbürgermeister, Gerhard Schmidt. In dessen Amtszeit fiel Ende 2006 die Gründung der Denkmalstiftung Evangelische Kirchen Krofdorf und Gleiberg. Gerhard Schmidt, selbst Gründungsmitglied und bis heute Mitglied des Stiftungsrates, betonte am Rande der Führung die Bedeutung der Stiftung, die sich für den Erhalt der beiden historischen, denkmalgeschützten Bauwerke einsetze. Die Margarethenkirche war der Abschluss für die Gäste, deren Programm bereits auf Burg Gleiberg begann. Dort hatte sie Prof. Wolfgang Sander vom Stiftungsrat und Andreas Kraft als Vorsitzender des Gleiberg-Verein, der ebenso Mitglied des Stiftungsrates ist, der begrüßt. Der von Andreas Kraft organisierte Transporter sorgte zudem für einen reibungslosen Tagesablauf der Gäste. Mit ihrer Kostümführung „Deibelsspuk und Schwerterklang” verstanden es Dr. Jutta Failing und Peter Meilinger, die historische Burg in ihrer Geschichte bis heute lebendig zu erzählen. In der Evangelischen Katharinenkirche Gleiberg betonten sie schließlich deren baulichen Besonderheiten und charakteristischen Ausstattungsobjekte. Im Anschluss daran folgte der von Stiftungsratsmitglied, Jan Schepers, geführte Abstieg vom Gleiberg zum Mittagsstopp mit Stärkung auf dem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins Krofdorf-Gleiberg, der auf seinem Obstbaumgrundstück sein Apfelweinfest feierte.

Das Westfenster der Orgelempore hat das „Gotteslob” zum Inhalt

(Foto: Volker Mattern)

Sven Jakobi (links), Jochen Latsch ( 2.v.r.) und Roland Erlebach (rechts) mit den Jubilaren

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Die Volksbank Wißmar eG behauptet sich 2025 in anspruchsvollem Marktumfeld. Bei ihrer Generalversammlung am 24. Juni 2026 im Bürgerhaus Wißmar hat das Geld- und Kreditinstitut auf ein insgesamt stabiles Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds konnte das Institut seine Position in der Region behaupten und in mehreren Geschäftsfeldern leichte Zuwächse verzeichnen. Die Bilanzsumme stieg um 0,4 Prozent auf 96,7 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhte die Bank ihre Kundenforderungen ebenfalls um 0,4 Prozent auf 58,2 Millionen Euro. Einen Schwerpunkt bildete dabei erneut das Privatkundengeschäft, insbesondere die private Immobilienfinanzierung. Auch das an Verbundinstitute vermittelte Kredit- und Finanzierungsgeschäft nahm zu und erreichte 30,0 Millionen Euro. Auf der Passivseite entwickelten sich die Kundeneinlagen positiv. Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 2,0 Prozent auf 73,4 Millionen Euro. Besonders stark fiel das Wachstum bei den Spareinlagen aus, die sich infolge von Umschichtungen und Zuflüssen um 4,9 Millionen Euro beziehungsweise 47,6 Prozent erhöhten. Das gesamte betreute Kundenanlagevolumen wuchs einschließlich außerbilanzieller Anlageformen um 2,2 Prozent auf 117,4 Millionen Euro. Auch ertragsseitig konnte die Genossenschaftsbank zulegen. Der Zinsüberschuss verbesserte sich um 25,5 Prozent beziehungsweise 332.000 Euro auf 1,6 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss lag mit 594.000 Euro auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen um 5,4 Prozent auf 1,8 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 125.000 Euro, nach 121.000 Euro im Vorjahr. Die Bank betont, dass sie sich weiterhin den großen Herausforderungen durch zunehmende Regulierung, steigende Kosten und den fortschreitenden digitalen Wandel stellen müsse. Gleichzeitig wolle sie ihre regionale Verwurzelung und die persönliche Nähe zu Mitgliedern und Kunden bewahren. Vorstand und Bank sehen gerade in dieser Verbindung aus Vor-Ort-Kompetenz und modernen, effizienten digitalen Dienstleistungen einen entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als geordnet bezeichnet. Für erkennbare Risiken sei ausreichend Vorsorge getroffen worden; zudem bestünden Ermessensreserven für latente Risiken. Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beschränkten sich im Wesentlichen auf Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Generalversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 5,0 Prozent auszuschütten. Vorgesehen sind dafür 60.671,25 Euro. Weitere 38.000 Euro sollen den Ergebnisrücklagen zugewiesen werden, 222,02 Euro sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Für das Jahr 2026 erwartet die Volksbank Wißmar ein zufriedenstellendes Ergebnis. Gleichwohl verweist der Vorstand auf anhaltende Unsicherheiten durch die Entwicklung des Zinsniveaus, geopolitische Krisen sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage. Ungeachtet dessen will die Bank ihren Kurs als „Deine Bank vor Ort” fortsetzen und auf qualitatives Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft setzen. Aufsichtsratsvorsitzender Roland Erlebach berichtet über die Arbeit des Aufsichtsrates und stellt der Generalversammlung das Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverband e.V. vor, welches der Volksbank Wißmar eG ein positives Zeugnis ausstellt. Durch Ablauf der Wahlzeit schied Felix-Albert Beez und durch Losentscheid Dr. Benjamin Heinz aus dem Aufsichtsrat aus. Aus persönlichen Gründen stand Felix-Albert Beez nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. 14 Jahre übte er dieses Amt aus. Bei der Aufsichtsratswahl wurde Benjamin Heinz wiedergewählt. Zum Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied wurde Alexander Bath gewählt. Besonders freuten sich die Bankvorstände Sven Jakobi und Jochen Latsch, in diesem Jahr treue Mitglieder für 60-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft ehren zu dürfen: 50 Jahre: Thomas Wagner, Kornelia Schleher, Dieter Mülich, Klaus Stark, Bernd Fey, Reiner König, Otto Klinkel, Karin Seibert, Elfriede Hüll, Eberhard Seidel und Peter Telcher 60 Jahre: Friedrich Kuhl, Anton Bader, Norbert Deibel, Wolfgang Nees, Klaus Schneider, Richard Johann Beil, Hilde Stroh und Margarete Schmuck Sie erhielten als Zeichen des Dankes ein Präsent.

Aufgrund der §§ 5 und 51 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 07. März 2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 05. Februar 2026 (GVBl. 2026 Nr. 8), des § 25 des Grundsteuergesetzes (GrStG) vom 7. August 1973 (BGBl. I S. 965), zuletzt geändert durch Art. 32 des Gesetzes vom 02. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 387) und des § 16 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) i. d. F. der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4167), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 28. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 69) hat die Gemeindevertretung am 25.06.2026 die folgende Satzung beschlossen:

§ 1 Festsetzung der Hebesätze

Die Hebesätze für die Grundsteuer und für die Gewerbesteuer werden wie folgt festgesetzt:

  1. Grundsteuer für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A): 0 %
  2. für die Grundstücke (Grundsteuer B): 500 %
  3. für die Gewerbesteuer: 420 %.

§ 2 Gültigkeit

Die Hebesätze nach § 1 gelten für das Haushaltsjahr 2026.

§ 3 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.01.2026 in Kraft.

Ausfertigungsvermerk:
Es wird bestätigt, dass der Inhalt dieser Satzung mit den hierzu ergangenen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung/Gemeindevertretung übereinstimmt und dass die für die Rechtswirksamkeit maßgebenden Verfahrensvorschriften eingehalten wurden.

Wettenberg, 26.06.2026

Marc Nees
Bürgermeister

Wißmar, Goethestr. 1, nähe Apotheke.
Kontakt: Kerstin Stroh, Tel.: 06406 5829
Mail: ev.gemeinschaft-wettenberg@web.de

Unsere Gottesdienste und Bibelgespräche sind öffentliche Veranstaltungen. Alle, die sich für den christlichen Glauben interessieren, unabhängig von ihrer Konfession, sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie!

Tragesers Mittwoch, 8. Juli 2026
Jesus spricht: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.

Johannes 13, 34

Herzliche Einladung zu folgenden Veranstaltungen:

Freitag, 3. Juli 2026
18.00 Uhr Gebetskreis

Sonntag, 5. Juli 2026
18.00 Uhr Gottesdienst

Donnerstag, 9. Juli 2026
15.00 Uhr Gebetskreis

Freitag, 10. Juli 2026
18.00 Uhr Bibelgespräch

Sonntag, 19. Juli 2026
09.30 Uhr Gottesdienst

Schulranzen-Sammelstelle
Füllen Sie den alten Schulranzen im Wert von 10 bis 30 Euro mit allem, was ein Schulkind braucht (z. B.: Stifte, Spitzer, Radierer, Lineal, Hefte, Frühstücksdose, Trinkflasche…!). Geben Sie so einem Kind im Irak, Indien, Lettland oder in der Ukraine Hoffnung auf eine bessere Zukunft und schenken Sie Freude!

Weitere Infos bei Gisela Klein: 06406 8327742, Sonnenstraße 3.

Letztes Wochenende für die Ausstellung: “Inspiration-Zitat-Sprichwort”
Für diese Ausstellung hat sich eine große Mitgliedergruppe zusammengeschlossen und hat über mehrere Monate gemeinsam immer wieder das Thema diskutiert, die Arbeiten besprochen und im Miteinander die Ausstellung erarbeitet und zusammengestellt. Mit Mitteln der Bildenden Kunst werden Redensarten, Sprichwörter und Literaturzitate klassisch oder neu interpretiert. An dieser künstlerischen Umsetzung beteiligen sich Michael Ackermann, Roberto Bennung, Vera Bennung Corominas, HPW Doerr, Angelika Eichenauer, Marion Engel, Bernd Goecke, Ulrich Hain, Cornelia Hollaender, Andrea Hupke der Palacio, Marion Kneißl, Karin Niepoth, Ines Scheurmann, Jelena Tetz, Susanne Voos, Dieter Weiß, Ilse-Marie Weiß, Andreas Wieczorek, Ingrid Wortmann-Wilk. Die Ausstellung ist noch dieses Wochenende Samstag und Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Do., 9. Juli, 19.00 Uhr: Neuer Termin fürdie größten Geschichten der Fußball-Weltmeisterschaft seit 1930. Passend zur diesjährigen Fußballweltmeisterschaft liest der Autor Andreas Matlé aus seinem Buch „Tore, Tränen und Triumphe”. Spiele, Spieler, Sensationen und die besonderen Momente rund um die Meisterschaft – das ist der Stoff für das WM-Jahr 2026. Andreas Matlé vereint in diesem Buch die größten und manchmal auch unbekannten Momente des Weltfußballs. Fesselnd, überraschend, unterhaltsam und immer wieder die Gesellschaft der jeweiligen Zeit reflektierend. Begleitet wird die Lesung von der Sängerin Diana Perez und dem Gitarristen Olaf Thurau Fußball-Songs präsentieren. Eine Veranstaltung mit Unterstützung des Kultursommers Mittelhessen.

Sa., 18. Juli, 19.00 Uhr – Konzert „l’Accordéon” mit Manfred Becker, Akkordeon und Peter Herrmann, Bass und Gitarre
Der Akkordeonist und Komponist Manfred Becker demonstriert die faszinierende Klangwelt des Akkordeons. Kompositionen aus unterschiedlichen musikalischen Genres zeigen die ganze Bandbereite der Spieltechniken des Instruments. Neben Musette, Tango Tarantella, Polka, Klezmer und Blues erklingen Werke, die für Schauspiel, Ballett und Film entstanden sind. Die Musik erklingt im Dialog mit dem Bassisten Peter Herrmann, der wie Becker in den unterschiedlichsten musikalischen Genres zu Hause ist. In diesem Konzert werden großartige Klänge dem Akkordeon, Instrument des Jahres, von einem Virtuosen entlockt und gefühlvoll von Peter Herrmann begleitet – ein Erlebnis, was man sich nicht entgehen lassen soll. Eintritt 15,00 €.

Vorankündigung:
So., 6. August, 19.30 Uhr: Mavero, die Gießener Band geht zum KuKuK „aufs Land” und überzeugt durch persönliche, für jeden verständliche Texte und einen ehrlichen Sound mit echten Instrumenten, ohne dabei auf modernes Producing zu verzichten. Die fünf Musiker (Nils, Marlon, Dominik, Pascal und Jakob) möchten mit ihrer Musik ein Gefühl von Freiheit und unbegrenzten Möglichkeiten versprühen. Ihr musikalisches Spektrum reicht von lauten, explosiven Momenten bis hin zu ruhigen, akustischen Balladen und kann dem Bereich Deutschpop zugeordnet werden. Mavero überzeugt jedoch zugleich mit vielseitigen Sounds und musikalischen Einflüssen, die sich am Zeitgeist orientieren. Tanzen ist erwünscht. Man darf gespannt sein. Eintritt 15,00 € -Gefördert vom Kultursommer Mittelhessen-

Kartenbestellung für alle KuKuK-Veranstaltungen mit Eintritt telefonisch unter der KuKuK-Hotline 0157 33356982 oder 0641 870159 und per E-Mail: kartenbestellung@kukuk-wettenberg.de

Projekt Herzensmenschen: ~ Freundlich ~ Rücksichtsvoll ~ Warmherzig
Dies ist eine Initiative mit Unterstützung des Vereins, um zusammen die Gemeinschaft zu stärken. Unsere Gruppe (Gleiberger Runde) führt verschiedene Aktionen durch, um das tägliche Leben in unserer Region schöner und freundlicher zu gestalten. Bei gutem Markt-Wetter (Nicht zu heiß, kein Regen) findet man uns freitags auf dem Krofdorfer Wochenmarkt mit unserer Aktion „Ein Platz zum Schwätzen”.

Nächstes Herzensmenschen-Treffen = „Gleiberger Runde”: Mittwoch, den 8. Juli um 18.00 Uhr im Restaurant Kormoran am Wißmarer See.

Herzensmenschliche Meldung – Positive Ereignisse, die die Welt ein bisschen freundlicher machen:
Großzügige Menschen gibt es überall. Als Beispiel, in einem Freibad im Schwalm-Eder-Kreis hat eine anonyme Person für alle Kinder bis 15 Jahre während der Ferien den Eintritt bezahlt. Mögen die Kinder viel gutes, nicht ganz so heißes Wetter haben, um dieses herzensmenschliche Angebot in Anspruch nehmen zu können.

Nie aus dem Auge verlieren – es gibt viele Herzensmenschen um uns herum.

Nicht vergessen: Nachbarn helfen Nachbarn: hilfe.wettenberg-bleibt-bunt.de.

Von Herz zu Herz für die kommende Woche
Nimm dir Zeit, um Eigenliebe zu üben, in dem du etwas Erfreuliches machst, um dir selber eine Freude zu geben.
Kontakt: info@herzensmenschen-gleibergerland.de und telefonisch unter 0157 33356982

Weiterhin ist der KuKuK virtuell mit aktuellen Informationen auf der KuKuK-Website www.kukuk-wettenberg.de und über KuKuK-News, Facebook und Instagram präsent. Es lohnt sich immer, zum KuKuK zu gehen, ob virtuell oder in unsere Ausstellungshalle Goethestr. 4b in Wißmar!

Der Vorstand

Als Initiative von Menschen unserer Gemeinden wollen wir uns für lebenswerte Orte engagieren, uns mit Ihnen gemeinsam stark machen für eine lebendige Vielfalt der Natur, für saubere Luft, reines Wasser und gute Lebensmittel. Wir geben konkrete Handlungsempfehlungen für alle, die sich zu Hause, in der Familie oder auch im Job für gesunde und faire Lebensbedingungen einsetzen wollen, damit wir zuversichtlich miteinander in die Zukunft gehen können.

Flood the Zone with Sense – die Kraft guter Nachrichten
Der ehemalige Berater von Trump, Steve Banon, sagte 2018: “Die wahre Opposition sind die Medien. Und der Weg, mit ihnen umzugehen, ist, das Feld mit Scheiße zu überfluten.” Seither steht diese Strategie dafür, die Medien mit Falschinformationen, Halbwahrheiten und Lügen zu überfluten, um Stimmung zu machen und zu manipulieren. Und tatsächlich funktioniert diese Strategie – inzwischen gepusht durch all die Verzerrungen, die KI produzieren kann, ohne dass Nutzende das noch realisieren könnten.

Das verdirbt die Laune an digitalen Medien, die durchaus auch hilfreich und nützlich sein können. Vor allem können wir uns der digitalen Welt nicht mehr gänzlich entziehen. 59% der Deutschen nutzen aktiv Soziale Medien, beziehen also auch ihre Informationen aus dem Netz. Natürlich sind genauso im Bereich Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Energie- und Verkehrswende jede Menge falscher Informationen im Umlauf.

Treten wir der “Unsinnsflut” entgegen, indem wir uns aus allen Plattformen zurückziehen? Es ist auf jeden Fall unabdingbar, Nachrichten sorgsam zu prüfen und nicht nur einer Quelle zu vertrauen. Oft ergibt sich mehr Wahrheit aus der Summe vieler Informationen. Alles, was in den Sozialen Medien Aufmerksamkeit bekommt, hat Reichweite, leider vor allem die schlechten, sensationsheischenden Nachrichten, die viele Klicks bekommen.

Wie im echten Leben sollten wir uns deswegen auch im Netz auf gute, positive und hoffnungsvolle Nachrichten konzentrieren, diese teilen und liken. Damit fluten wir das “Feld mit Sinn”, statt es denen zu überlassen, die uns manipulieren und gegeneinander aufhetzen wollen. Und die Teilnahme an unserer ganz realen Welt mit persönlichen Kontakten, Spaziergängen in der Natur oder das Lesen guter Lektüre erden uns dabei immer wieder, das dürfen wir keinesfalls vernachlässigen.

Wir machen eine Pause und wünschen Ihnen einen guten und freundlichen Sommer, passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf und bleiben Sie kritisch.

Mitmachen: Besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.nachhaltigesgleibergerland.de, im Downloadbereich finden Sie viele unserer bisherigen Artikel zum Nachlesen, stöbern Sie gerne. Oder schreiben Sie uns unter hallo@nachhaltigesgleibergerland.de .

Sprechzeiten

Für alle Belange der Wettenberger Bürger im Alter von 65+ hat der Projektmitarbeiter der Gemeinde Wettenberg, Andreas Läufer, immer ein offenes Ohr.

Die regelmäßigen Sprechzeiten finden wie folgt statt:

Krofdorf:1. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Haus der Begegnung, Am Wingert 21
fällt im Juli aus
Launsbach:2. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Obergasse 6c
Wißmar:3. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Schulstraße 17

Neben den regelmäßigen Sprechzeiten kann von 08.00 – 12.00 Uhr unter Telefonnummer 06406 906635 gerne auch ein individueller Termin vereinbart werden. Bei fehlender Mobilität kommt Herr Läufer auch zu Ihnen nach Hause.

Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr

Regelmäßiges Trinken ist lebensnotwendig, da der menschliche Körper zu über der Hälfte aus Wasser besteht und Flüssigkeit nicht speichern kann. Wasser hält das Blut flüssig, transportiert Nährstoffe in die Zellen und schwemmt Abfallprodukte über die Nieren aus. Gleichzeitig werden durch genügend Flüssigkeit alle chemischen Prozesse in den Zellen unterstützt und der Körper wird durch Schwitzen gekühlt. Daher ist es gerade im Sommer wichtig, genügend Wasser, Tee oder Fruchtschorlen zu trinken.

Aber auch Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen können von zu wenig Flüssigkeitszufuhr herrühren, ebenfalls eine verminderte Darmtätigkeit bis hin zur Verstopfung.

Zwischen 1,3 und 1,5 Liter sollten es für einen Erwachsenen schon täglich sein. Bei Hitze oder anstrengenden Tätigkeiten entsprechend mehr.

Aber wir vergessen oft, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Was kann man zur Unterstützung tun, damit die ausreichende Menge bis zum Schlafengehen auch getrunken wurde?

Um das regelmäßige Trinken nicht zu vergessen, helfen feste Routinen, digitale Helfer und kleine visuelle Anker im Alltag. Hier sind die effektivsten Methoden auf einen Blick:

Trink-Apps nutzen: Die App Store Trink-Apps oder Google Play Store Trink-Apps senden Ihnen personalisierte Push-Benachrichtigungen. Bekannte und motivierende Anwendungen sind beispielsweise WaterMinder oder Plant Nanny.

„Smarte” Flaschen: Sogenannte “smarte Wasserflaschen” leuchten auf oder vibrieren, wenn Sie zu lange nichts getrunken haben.

Visuelle Anker: Stellen Sie sich ein volles Glas Wasser oder eine Karaffe immer direkt in Ihr Sichtfeld – zum Beispiel neben den Herd.

Feste Gewohnheiten: Koppeln Sie das Trinken an eine Handlung, die Sie ohnehin oft tun. Trinken Sie beispielsweise immer ein Glas Wasser, nach jedem Toilettengang oder bevor Sie einen Raum verlassen.

Wecker oder Timer: Setzen Sie sich stündliche, sanfte Alarme auf Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch. Wenn Sie keines dieser Geräte nutzen, besorgen Sie sich einen Wecker, der Sie regelmäßig erinnert geben kann.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Ihnen pures Wasser zu langweilig ist, peppen Sie es mit Gurkenscheiben, Minze, Zitrone oder Ingwer auf. Das macht es attraktiver und Sie greifen öfter intuitiv zum Glas.

Liebe Freunde und Kameraden der Männerschaft Wißmar,

wir treffen uns am 18.07.2026 um 14.00 Uhr bei den Naturfreunden (Inselweg 145) in Gießen, zum gemütlichen Beisammensein und Paddeln auf der Lahn.

Anmeldungen bitte an Peter Weller, Tel. 0157 54178402 bis zum 10.07.2026.

Wir hoffen auf große Beteiligung und einen schönen Tag!

Der Vorstand

Die diesjährige Fahrradwanderung über Schmelzmühle, Salzbödetal und Lahntal findet am Sonntag, dem 19. Juli 2026 statt. Treffpunkt: 10.00 Uhr am Bürgerhaus in Wißmar.
Die Fahrstrecke beträgt ca. 50 km und 500 Höhenmeter. Bitte Fahrradhelm nicht vergessen!
Eine Mittagsrast im Restaurant ist eingeplant.
Anmeldung über die WWV-App oder telefonisch (06406 6525) bis 5. Juli bei Dieter Stroh.

Der Vorstand

Der nächste Arbeitseinsatz findet am 7. Juli 2026 um 14.00 Uhr im Obstgarten Steinborn statt.

Der Vorstand

lernen, begegnen, austauschen

Italienisch A2.2
donnerstags, ab 3. Sept. 2026, 17.00 bis 18.30 Uhr, 12 Termine, Biebertal,
Georg-Kerschensteiner-Schule

Englisch B1.1 – Englisch für Alltag und Beruf
montags, ab 7. Sept. 2026, 19.30 bis 21.00 Uhr, 12 Termine, Wettenberg,
Gesamtschule Gleiberger-Land

Wenn Hände sprechen – Deutsche Gebärdensprache – Aufbaukurs
donnerstags, ab 17. Sept. 2026, 18.00 bis 20.15 Uhr, 6 Termine,
Heuchelheim-Kinzenbach Bonhoeffer-Haus

Erwachen Ihrer mentalen Kraft auch für Hochsensible (Bildungsurlaub für Teilzeitkräfte)
Montag, 14. Sept. bis Freitag, 18. Sept., 09.30 bis 13.45 Uhr, 5 Termine, vhs-Haus Lich

Qi Gong zum Kennenlernen
Samstag, 19. Sept., 14.00 bis 17.00 Uhr, vhs-Haus Lich

Vinyasa Flow Yoga
montags, ab 3. Aug., 20.00 bis 21.30 Uhr, 18 Termine, Heuchelheim,
Wilhelm-Leuschner-Schule

Biographisches Schreiben zum Entdecken – Tagesworkshop
Samstag, 19. Sept., 10.00 bis 17.00 Uhr, vhs-Haus Lich

Fluffiger Hefezopf & koreanische Plätzchen – Seelenfutter selbst gemacht
Samstag, 29. Aug., 11.00 bis 15.00 Uhr, vhs-Haus Lich

Schnelle Tortenrollen für spontanen Besuch
Samstag, 5. Sept., 11.00 bis 15.00 Uhr, vhs-Haus Lich

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Volkshochschule Landkreis Gießen
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Aufgrund der §§ 5 und 51 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl I S. 142), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 05.02.2026 (GVBl. 2026 Nr. 8), des § 13 des Hessischen Grundsteuergesetzes (HGrStG) vom 15.12.2021. (GVBl. 2021 S. 906), zuletzt geändert durch Artikel 3b des Gesetzes vom 27. März 2025 (GVBl. 2025 Nr. 22) hat die Gemeindevertretung am 25.06.2026 die folgende Satzung beschlossen:

§ 1 Erhebungsgrundsatz und Erhebungsgebiet

Die Gemeinde Wettenberg erhebt aus städtebaulichen Gründen auf den in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz, wenn es sich bei diesem um unbebaute, aber baureife Grundstücke im Sinne des § 246 des Bewertungsgesetzes (BewG) handelt, Grundsteuer nach den Vorschriften des HGrStG (im Folgenden „Grundsteuer C”). Die städtebaulichen Gründe bestehen für das gesamte Gemeindegebiet in der Nachverdichtung und Stärkung der Innenentwicklung bestehender Siedlungsstrukturen.

Die genauen Bezeichnungen der baureifen Grundstücke, deren Lage sowie das Gemeindegebiet, auf das sich der gesonderte Hebesatz bezieht, werden jeweils nach den Verhältnissen zu Beginn eines Kalenderjahres von der Gemeinde im Rahmen einer Allgemeinverfügung bestimmt.

§ 2 Festsetzung der Hebesätze

Die Hebesätze für die Grundsteuer C für unbebaute, baureife Grundstücke werden wie folgt festgesetzt:

  1. Ab dem Ende des Jahres des Eintritts der Baureife bis zum Ende des 3. Jahres nach Eintritt der Baureife werden die Grundstücke von der Grundsteuer C verschont. Es bleibt bei der Erhebung der Grundsteuer B für diese Grundstücke.
  2. Ab Beginn des vierten Jahres der Hebesatz 2.500 %.

§ 3 Gültigkeit

Der Hebesatz nach § 2 gilt ab dem Haushaltsjahr 2026.

§ 4 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.01.2026 in Kraft.

Ausfertigungsvermerk
Es wird bestätigt, dass der Inhalt dieser Satzung mit den hierzu ergangenen Beschlüssen der Gemeindevertretung übereinstimmt und dass die für die Rechtswirksamkeit maßgebenden Verfahrensvorschriften eingehalten wurden.

Wettenberg, 26.06.2026

Marc Nees
Bürgermeister

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