Auftakt des Projektes mit Maya Sommer

(Foto: Volker Mattern)

(vm).Bildlich gesprochen wären es 10 Schritte bis zum sicheren Laufen. Schüler des A.-Kurses Deutsch, von Lehrer Dr. Dennys Sawellion GGL (Gesamtschule Gleiberger Land) nehmen am Projekt DSS (Digital school story) teil. Durch Kompetenz zur gelebten Verantwortung heißt der Weg, im Umgang mit den Medien. Die Idee hierbei, so der Lehrer, ist es einen eigenen Film zu drehen, der unter ständiger Verbesserung durch Kommunikation mit der KI optimiert wird. Als Lehrer sind wir heute schon Influencer für unsere Klasse, so Dennys Sawellion. „Wenn wir jungen Menschen digitale Räume pauschal entziehen wollen, verkennen wir ihre Lebensrealität. Politnische Informationen, gesellschaftlicher Diskurs, kulturelle Teilhabe und Meinungsbildung finden heute im Netz statt”, zitiert er Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Das Projekt, nun auch in der GGL verankert, läuft über die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und wird hier vor Ort durch die GAZ (Gießener Allgemeine Zeitung) vertreten. Zur Auftaktveranstaltung war Maya Sommer aus Bad Homburg an die Schule gekommen, Sie hat als Journalistin beim ZDF (Zweiten Deutschen Fernsehen) gearbeitet und ist nun Social-Media-Trainerin. Die Themen, mit denen sich Schüler unter anderem in den nächsten Wochen befassen, sind beispielsweise „Fake News erkennen”, „Umgang mit Social Media” und „Bedeutung der KI in der Schule”. Die Schüler sollen folgende Kompetenzen erreichen: Digitale Medienkompetenz, agile Methoden, Sozialkompetenzen, Präsentationsfähigkeit, Storrytelling-Kompetenz und Spaß am Lernen. „Digitale Bildung heißt nicht, Nutzung zu verbieten, sondern Urteilsfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Verantwortung zu entwickeln”, schreibt der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes weiter.

Maya Sommer.

(Foto: Volker Mattern)

14 Nachwuchskicker erleben beim Wochenende des Amateurfußballs ein ganz besonderes Training – Hannes Wolf, Lars Stindl und Rudi Völler vor Ort

Frankfurt am Main. 14 Kinder der E3-Junioren der FSG Wettenberg hatten am Sonntag, 6. September 2026, ein besonderes Privileg: Im Rahmen des „Wochenendes des Amateurfußballs” durften sie auf dem Rasen des DFB-Campus in Frankfurt trainieren, der sonst den Auswahlmannschaften vorbehalten ist. Angeleitet wurden sie vom DFB-Mobil und dessen beiden Teamern Marcel Stanjek und Stefan Mandler. Im Mittelpunkt der Einheit stand die „Trainingsphilosophie Deutschland” von Hannes Wolf, Trainer der U20-Nationalmannschaft, der ebenso vor Ort war wie Lars Stindl als Mitglied seines Kompetenzteams.

Die Spielerinnen und Spieler im Mittelpunkt

Die „Trainingsphilosophie Deutschland” stellt die Spielerinnen und Spieler und die Entwicklung ihrer individuellen Qualität konsequent in den Fokus. Jede Minute einer Trainingseinheit soll ihnen gehören, die Basics werden immer und immer wieder geübt.
Für die Gestaltung des Trainings gibt die Philosophie drei verbindliche Qualitätsmerkmale vor, an denen Kinder- und Jugendtrainer ihre Einheiten überprüfen können:
• Freude: Alle Kinder sollen mit Begeisterung dabei sein und durch viele Ballkontakte in jeder Spiel- und Trainingsform Spaß haben – denn wer Spaß hat, lernt besser.
• Intensität: Eine konstant hohe Nettospielzeit, die Schritt für Schritt gesteigert wird. Standzeiten gilt es grundsätzlich zu vermeiden.
• Wiederholung: Nur durch viele Aktionen verbessern sich Kinder. Sie werden in dem besser, was sie regelmäßig tun – deshalb steht das wiederholende Training in kleinen Spielformen im Zentrum.

Kleine Spielformen, große Wirkung

Nach der „Trainingsphilosophie Deutschland” gibt es kein besseres Training, als in kleinen Spielformen auf Tore zu spielen. Diese Formen decken die Basics des Fußballs ab und lassen gleichzeitig Raum für Kreativität. Die Leitsätze „Mehr Aktionen führen zu mehr Qualität” und „Der Ball muss ins Netz” gelten dabei unabhängig von Alter und Leistungsklasse. Wie groß der Unterschied ist, zeigt ein Vergleich: Im 7 gegen 7 hat ein Kind etwa 50 Ballaktionen, im 3 gegen 3 sind es im gleichen Zeitraum rund 200 pro Spielerin oder Spieler. Als Richtwert nennt die Philosophie eine Nettotrainingszeit von mindestens 48 Minuten pro Woche und Kind von der U8 bis zur U16, ab der U17 mindestens 32 Minuten.
Gerade an der Basis sind solche Spielformen organisatorisch eine Herausforderung – für die Entwicklung der Kinder aber unverzichtbar. Mit der richtigen Auswahl der Trainingsformen lässt sich die Spielzeit pro Kind bei zwei Einheiten pro Woche verdoppeln oder sogar verdreifachen.

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt

Nach der Trainingseinheit ging es für die Kinder und ihre Eltern hinter die Kulissen: Bei einer Führung durch den DFB-Campus erhielten sie spannende Einblicke in die Heimat des deutschen Fußballs. Zu guter Letzt durften die jungen Kicker dann selbst wie die Trainer der Nationalmannschaften auf dem Podium des Pressezentrums Platz nehmen – ein Moment, der für strahlende Gesichter sorgte.
Für die jungen Wettenberger war der Sonntag in Frankfurt ein unvergessliches Erlebnis: Training auf dem Rasen der Nationalmannschaften, Profi-Teamer an der Seite und prominente Gesichter des deutschen Fußballs am Spielfeldrand – darunter auch Rudi Völler. Kinder und Eltern der FSG Wettenberg haben Inhalte und Sinn der „Trainingsphilosophie Deutschland” an diesem Tag aus erster Hand kennengelernt und nehmen zahlreiche Impulse für den künftigen Trainingsalltag des Teams mit.

Ausblick und Dank

Die Eindrücke aus Frankfurt bestärken den eingeschlagenen Weg in Wettenberg: Das Trainerteam der E3-Junioren setzt die Grundsätze der „Trainingsphilosophie Deutschland” -Freude, Intensität und Wiederholung – konsequent im Trainingsalltag um. Kleine Spielformen, viele Ballaktionen und möglichst wenig Standzeiten sorgen dafür, dass jedes Kind in jeder Einheit so oft wie möglich am Ball ist.
Wer Lust hat, selbst mitzukicken, ist bei der FSG Wettenberg herzlich willkommen. Auch Eltern und Fußballbegeisterte, die sich als Trainerin, Trainer oder Betreuer engagieren möchten, sind jederzeit gern gesehen. Ansprechpartner ist Jugendleiter Mahzuni Yagci.
Ein herzliches Dankeschön geht an den DFB für die Möglichkeit, diesen besonderen Tag auf dem DFB-Campus zu erleben, an das Team des DFB-Mobils für die abwechslungsreiche und mitreißende Trainingseinheit sowie an alle Eltern, die den Ausflug nach Frankfurt möglich gemacht und so tatkräftig unterstützt haben.

Stefan Mandler
Koordinator für Qualifizierung im Fußballkreis Gießen
Hessischer Fußball-Verband e. V.

Rita Kotschenreuther sprach zum Thema „Nachhaltigkeit”.

(Foto: TÜV Hessen)

(vm).Es kommt gut an, sich, wo immer es passt, mit dem Attribut „Nachhaltigkeit” zu schmücken. Doch wie viel Glaubwürdigkeit steckt tatsächlich dahinter, wenn beispielsweise die Autoindustrie behauptet, dass ein Auto nachhaltig produziert werde, oder ein Reiseunternehmen nachhaltige Reisen anbietet, oder die Gesetzgebung den Nachhaltigkeitsfaktor bei der Rentenreform preist. Vieles sind Floskeln, sagte Rita Kotschenreuther, der Begriff wird inflationär benutzt. Auf Einladung des Freundeskreises Holz- und Technikmuseum Wettenberg hielt die Försterin, langjährige Revierleiterin und zertifizierte Waldpädagogin einen Vortrag zum Thema „Zukunftsfähiges Leben – Nachhaltigkeit als Überlebensprinzip”. So richtig hinterm Ofen hervorlocken kann man mit diesem Thema offensichtlich kaum jemanden und aus ihrer Erfahrung hatte sie schon vermutet, dass sie im Schulungsraum des HTM (Holz- und Technikmuseums) nicht all zu viele Stühle stellen muss. Vorsichtig optimistisch waren es 15, aber doch nur sechs Interessierte kamen. Das sollte der Veranstaltungen nicht abträglich sein. Familiär ging es zu und die Referentin war keineswegs enttäuscht. So konnte der Vortrag durch die Nähe zueinander besondere Lebendigkeit im Dialog entwickeln. Den Termin bewusst gewählt, denn der 23. September war der „Tag der Nachhaltigkeit” in Hessen. Welche Voraussetzungen bedarf es um nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen? Welche Konsequenzen sind heute aus der Vergangenheit für die Zukunft abzuleiten? Im Vordergrund standen solche und ähnliche Fragen. Kaum ein anderes Beispiel ist besser geeignet wie der Wald, um anhand der Ressource „Holz” deutlich zu machen, wie diese von den Menschen früher genutzt wurde und was man aktuell daraus für ein nachhaltiges Lebens lernen kann. Der Blick durch das Fenster in die Vergangenheit zeigte eindrucksvoll, was Wald und Holz für die Menschen bedeutete und in welcher Wechselbeziehung sie standen und immer noch stehen. Auf einer der ersten der Folien ihres Vortrags, zeigte Rita Kotschenreuther eine Grafik, die den Dünsberg zur Zeit der Kelten nur als kahlen Hügel kennzeichnete. Die Römer betrieben eine intensive Holznutzung für den Bau ihrer Städte, für den Hausbrand und den luxuriösen Betrieb ihrer Bäder. Auf der Zeitschiene wurde in den Jahren 500 bis 800 nach Christus das bewaldete Land gerodet um es landwirtschaftlich zu nutzen. Fortwährend wurde für alle Bereiche des privaten und handwerklichen Lebens Holz benötigt, sodass der Wald letztlich völlig verkahlt und ausgeräumt war. Bei einem Sprung in das 17. Jahrhunderte vermittelte Rita Kotschenreuther, dass durch die Dezimierung der Menschen aufgrund des 30jährigen Krieges der Wald eine Erholungsphase erfuhr, da weniger Menschen ihm Schaden zufügen konnten. Im 18. Jahrhundert lag dann der Holzbedarf im Vergleich zu heute um das Zehnfache höher. Kriege förderten den Raubbau und der Mensch nutzte den Wald zur Versorgung. Als „öde Plätze und Buschholz” hätten die Förster im 18. Jahrhundert den Zustand der Wälder beschrieben, sagte sie. Der Waldpädagogin ging es aber nicht darum, die Menschen aus der früheren Zeit zu kritisieren und deren Verhalten zu verurteilen. „Alles hatte zu seiner Zeit seine überlebenswichtige Berechtigung”, so Rita Kotschenreuther. Der Begriff „Nachhaltige Waldnutzung” wurde erstmals durch den sächsischen Oberberghauptmann, Hannß Carl v. Carlowitz 1713 geprägt und seine Bedeutung für die Nachkommenschaft unterstrichen durch den fürstlich-solmsischen Forstmeister und späteren Oberlandesforstmeister, Georg Ludwig Hartig 1791. Wegweisende Gedanken seien dies gewesen, denn es wurde festgelegt: Es darf nur so viel Holz entnommen werden, wie gleichzeitig wieder nachwächst. Dies geschah insbesondere im Hinblick auf die künftigen Generationen. Mit einem Blick auf die katastrophalen Bedingungen im Gießener Stadtwald 1824 fand im Vortrag der Sprung in die Zeit des Neubeginns statt. Es gab die Hessische Forstlehranstalt in Gießen, wo weitergehende und konkretere Vorgaben zur Waldbewirtschaftung und Anbauversuche entwickelt wurden.

Schonendes Holzrücken in früheren Jahren.

(Foto: Volker Mattern)

Die Gewährleistung der Nachhaltigkeit bei der Nutzung geschieht durch eine Art Inventur alle 10 Jahre, so die Waldpädagogin. Reparationsleistungen an die Alliierten in Form von Holz führten nach dem 2. Weltkrieg zu großflächigen Rodungen. Das berühmte Bild der Pflanzfrau auf der 50-Pfennig-Münze symbolisiert die großartigen Aufbauleistungen, um für die Zukunft wieder Wald entstehen zu lassen, auch wenn dies zunächst oftmals zahlreiche Fichten waren. Diese wuchsen schnell und waren das Bauholz für viele Generationen nach dem Krieg. Immer wieder zog Rita Kotschenreuther auch die Parallelen zur Thematik der Klimaveränderungen und den Folgen für den Wald. Das Absterben, nicht nur der Fichten, infolge der klimatischen Veränderungen, führte aus ökologischer und ökonomischer Sicht zwangsläufig zu einem Umdenken. Der „enkelfähige” Umbau des Waldes wird ein Prozess aus Versuch und Irrtum, ist sich Rita Kotschenreuther sicher. Die Nutzung von Ressourcen, egal welcher Art, darf nur im Rahmen der Regenerationsfähigkeit erfolgen, denn sonst stehen künftige Generationen ohne dies da, mahnte sie. Der ökologische Aspekt muss die Basis bilden, denn es geht um unsere Lebensgrundlage, machte die Försterin deutlich. Wir alle müssen uns ändern, so ihre Forderung und das Thema „Nachhaltigkeit” brauche schon in der Schule einen höheren Stellenwert und sollte in allen Fächern verankert sein. Jede Ressourcennutzung sollte kritisch hinterfragt werden hinsichtlich des Materials, der Menge und Dauer sowie mit einer Abwägung der Folgen bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung. „Wir alle haben eine Verpflichtung für Generationen”, so die Referentin. Es gelte, Heute für morgen denken und handeln – für alle, für immer, weltweit.

Nur so viel entnehmen, wie gleichzeitig nachwächst.

(Foto: Volker Mattern)

Willkommen beim TSV Krofdorf-Gleiberg. Die TSV-Vorstände Kay Drescher und Dr. Jürgen Leib (r.) mit dem neuen Pächter der Turnhallen-Gaststätte, Thorsten Fenderl (l.), und dessen Sohn Jonas. (Foto: no)

Wettenberg (no). Die vor 70 Jahren eingeweihte Turnhallen-Gaststätte des TSV Krofdorf-Gleiberg steht seit dem 1. Oktober unter neuer Leitung: Thorsten Fenderl übernahm das Vereinslokal, von dem aus auch die angrenzende Mehrzweckhalle bewirtschaftet wird, quasi das Bürgerhaus. Der 56-Jährige setzt gewissermaßen eine Familientradition fort. Von 1957 bis 1959 sowie von 1965 bis 1967 waren seine Großeltern Josef und Rosina Fenderl herzensgute Wirtsleute in der Turnhall’, von 1992 bis 2012 hatten seine Eltern das Sagen hinterm Tresen, Marlene und Erhard, der legendäre „E”. Hernach war Thorstens ehemalige Ehefrau Tanja Lauber Wirtin.

Thorsten Fenderl will für frischen Schwung sorgen im Traditionslokal, das nach der „Corona-Delle” nicht wieder so in die Gänge gekommen war, wie man sich das auch beim Verpächter gewünscht hätte, dem 2500 Mitglieder zählenden Turn- und Sportverein. Was hat er vor, der ambitionierte Mittfünfziger, der anbei auch Chef des Edeka-Marktes in Lohra ist und folglich in Krofdorf auf ein fleißiges Team setzen muss, darunter sein seither bereits in der Turnhalle tätiger Filius Jonas.

Einen Ruhetag soll es zunächst nicht mehr geben. Täglich sei von 17 Uhr an geöffnet, sagte Fenderl dieser Tage im Pressegespräch. Neu aufgelegt wird eine „Kleine Karte” für den Alltag, zudem will der Wirt einzelne Speise-Aktionen bewerben. Auch das wird anders: Durch den Zapfhahn läuft von Mitte Oktober an Bier aus der 1705 gegründeten Brauerei Bosch in Bad Laasphe bei Biedenkopf; der drittältesten Braustätte in Nordrhein-Westfalen.

„Ich möchte gemeinsam mit meinem Team und den örtlichen Vereinen einen alten und gleichwohl auch neuen Weg einschlagen. Die Turnhallen-Gastronomie soll wieder stärker Treffpunkt und Anlaufstelle für die Ortsvereine sein.” Diese seien wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. „Ob Vereinsfeier, Vorstandssitzung, Mitgliederversammlung oder gemütlicher Stammtisch, die Räumlichkeiten stehen den Vereinen gern zur Verfügung. Nicht zu vergessen die Familienfeiern, aus welchem Anlass auch immer.” Ziel sei es, „unkomplizierte und passende Möglichkeiten für unterschiedliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte anzubieten”. Man werde sich anstrengen, verspricht Fenderl: „Ein Vereinsgasthaus allein ist kein Selbstläufer mehr.”

Wie beurteilt der TSV-Vorstand das neue, auf zunächst fünf Jahre ausgelegte Pachtverhältnis? Vorsitzender Kay Drescher und dessen Vize Dr. Jürgen Leib betonten bei einem Willkommenstreff Ende September, man sei „heilfroh, dass Thorsten hier den Hut aufsetzt”. Es sei schwer, für eine Gaststätte dieses Zuschnitts und dieser Funktion einen motivierten und zudem lokal verankerten Gastronomen zu finden. Das Haus sei ja im Bedarfsfall, je nach Saison, auch für die ansonsten vom Sport vollends genutzten Mehrzweckhalle zuständig. Daneben gibt es noch, ohne Gastro-Infrastruktur, die vollumfänglich ausgelastete Eduard-David-Sporthalle. 

Nachdem während der Corona-Jahre aus Fördermitteln der öffentlichen Hand und mit Geld des TSV für rund 80.000 Euro eine nagelneue Gastronomieküche eingebaut worden war, plant der neue Pächter für 2027 eine umfassende Gastraum-Renovierung. „Erst müssen wir allerdings in die Gänge kommen.” Der Verein werde mitziehen und sich auch finanziell engagieren, unterstrichen Drescher und Leib, wie etwa bei der schon erledigten Erneuerung von Kühl- und Tresentechnik. Aus gutem Grund: „Das Haus ist für den TSV wie für das ganze Dorf lebenswichtig, ist ein Faktor für gedeihliches Miteinander. Und es ist – da man Burg Gleiberg und das ‚Lava’ der Gastronomiesparte Restaurant zuordnen – das letzte ganz normale Wirtshaus am Ort.”

Übrigens: Als junger Mann war der künftige Wirt 1993/94 für eine Kampagne Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsprinz. Sein närrischer Name damals lautete „Thorsten I., Herrscher der Turn- und Sporthallen-Gastronomie sowie über die Lager und Regale beim Peppi”. Der Vater hatte gerade das TSV-Gasthaus übernommen und er, der Sohn, arbeitete als „Mädchen für alles” im Krofdorfer Edeka-Markt. Herkunft prägt, wirkt, wenn man so will, verpflichtend.

Zur Neueröffnung wird, nach einer schöpferischen Pause vom 1. Oktober an, für den 16. Oktober eingeladen.

Die Burg Gleiberg fasziniert – nicht zuletzt wegen ihres sehr guten Erhaltungszustandes, dank nimmermüden Engagements des Gleiberg-Verein

(Foto: Volker Mattern)

(vm).“Die Burg Gleiberg ist eine beeindruckende Anlage”. Mit dieser, von ehrlicher Begeisterung zeugenden Feststellung, steht der Direktor des Europäischen Burgeninstituts, Dr. Christian Karl Frey, nicht alleine und teilt sie zweifelsohne mit all den ungezählten Menschen, die sich bislang durch einen Besuch des mittelalterlichen Baudenkmals ebenfalls von dessen Pracht überzeugen konnten. Wenn sich eine Ehren- und Führungsperson mit einem solchen Verantwortungsbereich wie den des Europäischen Burgeninstituts befleißigt fühlt, seine Beobachtungen und Empfindungen ihres kürzlichen Besuchs auf Burg Gleiberg in einem Brief zum Ausdruck zu bringen, dann ist dies nicht geschönt, sondern war dem Ehrengast offensichtlich ein Bedürfnis. Der Besuch von Christian Karl Frey folgte rein privatem Interesse und war kein offizieller Termin. Umso überraschter zeigte sich Andreas Kraft. An den Vorsitzenden des Gleiberg-Verein war das Schreiben nämlich gerichtet.”Dieser Besuch ist mir in ausgesprochener guter Erinnerung geblieben und ich möchte ihn zum Anlass nehmen, Ihnen und dem Gleiberg-Verein, auch im Namen des Europäischen Burgeninstituts, meine große Anerkennung auszusprechen”, heißt es am Beginn des Briefes. Beeindruckt, so schreibt er weiter, habe ihn auch und im Besonderen, dass offensichtliche Engagement, die Sorgfalt und das erkennbare Verantwortungsbewusstsein, mit dem sich der Gleiberg-Verein seiner Aufgabe und Verpflichtung annehme. Es sei spürbar, dass neben dem baulichen Erhalt der Anlage diese auch als Kulturdenkmal seine Bedeutung habe. Das Europäische Burgeninstitut ist eine Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung, die zu den ältesten nichtstaatlichen Denkmalschutzorganisationen in Deutschland gehört und 1899 in Berlin als „Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen” gegründet wurde. Oberstes Ziel der Deutschen Burgenvereinigung ist bis heute der Einsatz für die Erhaltung von Burgen, Schlössern und Herrenhäusern als Zeugnisse der Geschichte und Kultur sowie als prägende Elemente einer Kulturlandschaft. Dies versucht die Vereinigung durch die Stärkung des öffentlichen Interesses am Denkmalschutz zu unterstützen. Wenn ein Verein wie der Gleiberg-Verein in beispielhafter Weise und seitdem er seit 1879 als Eigentümer der Burg Verantwortung übernommen hat, selber initiativ ist, verdiene dieses ehrenamtliche Engagement umso mehr Anerkennung, wie der Direktor des Burgeninstituts in seinem Brief unterstreicht. Christian Karl Frey bedankt sich darin am Schluss auch ganz persönlich und im Namen des Institutes für die Arbeit des Gleiberg-Verein und spricht allen Verantwortlichen seine hohe Wertschätzung aus. Seine damit verbundene Bitte, allen Menschen zu danken, die sich in vielfältiger Weise engagieren. Andreas Kraft und dem 2. Vorsitzenden des Gleiberg-Verein, Gerhard Schmidt, ist es in diesem Zusammenhang wichtig, diese Menschen und Institutionen zu nennen, die als Partner unverzichtbar sind. Sanierungsmaßnahmen wurden immer großzügig durch die Gemeinde Wettenberg mit dem derzeit amtierenden Bürgermeister, Marc Nees, dem Landkreis Gießen mit Landrätin Anita Schneider und der Oberen Denkmalbehörde des Landes Hessen, mit Dr. Katharina Benak finanziell unterstützt. Der Dank richtete sich an die Denkmalbehörden, die den Gleiberg-Verein stets auch fachlich und vertrauensvoll bei allen Sanierungsmaßnahmen begleitet haben, namentlich Charlotte Bairstow von der Untere Denkmalbehörde beim Landkreis Gießen und Ronja Rothweiler von der Landesdenkmalbehörde. Seit drei Jahrzehnten ist Ulrich Homberger „Turmbaumeister” und als Mitglied im Vorstand für alle baulichen Fragen zuständig. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Yilmaz Gökalp hat er großen Anteil was Planungen und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen betrifft. In diesem Kontext geht Dank auch an die vielen Handwerker, die hier in den unterschiedlichsten Gewerken tätig sind sowie an die gut und breit aufgestellte Burggastronomie mit Axel Horn und seinem Team. Zur großen Gemeinschaft gehören auch Günter Böhm, der sich um die Pflege auf der Burganlage kümmert, Vereine wie der Kunst- und Kulturkreis Wettenberg (KuKuK) mit Barbara Yeo-Emde und Dieterich Emde, die bei der Organisation und Ausrichtung von kulturellen Veranstaltung Mitverantwortung tragen und an Ehrenvorstandsmitglied, Dr. Jürgen Leib und sein Team, die bei bis zu 70 Burgführungen im Jahr ihren Gästen und Besuchern die Geschichte und Besonderheiten der Burg Gleiberg vermitteln. Es sind nicht nur die öffentlichen Fördergelder und Zuwendungen, sondern auch die vielen finanziellen Spenden von Privatpersonen und heimischen Unternehmen, die damit ihre Heimatverbundenheit und die Anerkennung gegenüber der Arbeit des Gleiberg-Vereins zeigen. Zu guter Letzt gilt der Dank des Vorstandes allen 620 Mitgliedern, die dem Gleiberg-Verein, teilweise seit vielen Jahrzehnten, die Treue halten. Über jedes neue Mitglied, das Miteigentümer der denkmalgeschützten, mittelalterlichen Burganlage wird, freue sich der Vorstand, so Vorsitzende und 2. Vorsitzende

2023 war die Freilegung der hist. Fachwerkwand in vollem Gange. Andreas Kraft, Ulrich Homberger, Gerhard Schmidt, Dr. Jürgen Leib und Karlfried Philipp sind stolz auf dieses Kleinod

(Foto: Volker Mattern)

Hallo Kameradinnen und Kameraden,

zu unserm gemeinsamen Frühstück, gerne auch mit Partner, treffen wir uns am Dienstag, dem 17. November 2026 um 09.30 Uhr im Hotel an der Burg, Burgstraße 84 in Krofdorf Gleiberg.

Der Kostenbetrag für das Frühstück beträgt 16,50 € pro Person. Weitere Anmeldungen auch von Zugezogenen nehmen wir noch gerne entgegen unter der bekannten E- Mailadresse oder bei Reiner König (06406 75049) oder bei Heinz Kaiser (06406 5692).

Damit wir besser planen können bitte wir um Anmeldung bis zum 18. Oktober 2026.

Auf große Resonanz freut sich der Vergnügungsausschuss.

Herbstzeit ist Apfelzeit!

Die Launsbacher Heimatstube lädt alle Mitglieder und Freunde am 25. Oktober 2026 (Sonntag) zu einer Busfahrt in den Hessenpark ein. An diesem Tag finden die traditionellen Apfeltage statt. Alles dreht sich um die goldene Herbstfrucht.

Frischer Most: In der Hofanlage wird frischer Most gepresst und zum sofortigen Verzehr oder Mitnehmen ausgeschenkt.
Obstbaumpflege: Führungen zum Thema pflanzen, schneiden und pflegen von Obstbäumen.
Ausstellung und Rallye: Es gibt eine Schau alter Apfelsorten, Sortenvielfalt und eine spannende Obstrallye.
Auch die Öffnung des Kohlenmeilers gehört zum Programm der Apfeltage.

Die Fahrtkosten, der Eintrittspreis und die Kosten der Führung betragen für Vereinsmitglieder 20,00 Euro, für Nichtmitglieder 28,00 Euro.

Abfahrt: 09.00 Uhr, Rückkehr: ca. 16.00 Uhr.
Treffpunkt: Bushaltestelle, Ecke Birkenweg

Geplant ist eine ca. 1 stündige Museumsführung und Besuch des Launsbacher Hauses.

Für Verpflegung sorgt jeder Teilnehmer selbst. Im Park gibt es einige Gaststätten.

Verbindliche Anmeldungen und eventuelle Fragen nimmt Astrid Falk telefonisch unter 0641 84132 oder per E-Mail astrid.falk@web.de entgegen.

Sprechzeiten

Für alle Belange der Wettenberger Bürger im Alter von 65+ hat der Mitarbeiter des Fachdienstes Senioren der Gemeinde Wettenberg, Andreas Läufer, immer ein offenes Ohr.

Die regelmäßigen Sprechzeiten finden wie folgt statt:

Krofdorf:1. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Haus der Begegnung, Am Wingert 21
Launsbach:2. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Obergasse 6c
fällt im Oktober aus
Wißmar:3. Dienstag im Monat, jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Verwaltungsstelle, Schulstraße 17

Neben den regelmäßigen Sprechzeiten kann von 08.00 – 12.00 Uhr unter Telefonnummer 06406 906635 gerne auch ein individueller Termin vereinbart werden. Bei fehlender Mobilität kommt Herr Läufer auch zu Ihnen nach Hause.

Wer hott Engsd vier ´m Deggwurzmann?

Noch bis in die 70er Jahre war es bei uns Dorfkindern zur herbstlichen Erntezeit üblich, „Dickwurzmänner” zu schnitzen. Ein „Dickwurzmann” ist eine traditionelle „Laterne”, die aus einer Futterrübe (regional „Dickwurz” oder „Runkelrübe” genannt) geschnitzt wird.

Dieser Brauch, der besonders im hessischen Raum verbreitet war, wurde schon gelebt, als Halloween noch nicht bekannt und Kürbisse eine Seltenheit waren.

Wie schnitzt man so einen Dickwurzmann? Von der Futterrübe wird das obere Viertel abgeschnitten und der untere Teil wird mit Hilfe eines Löffels oder Messers ausgehöhlt. Anschließend wird die Rübe mit einem eingeschnitzten Gesicht (Augen, Nase, Mund) versehen, von innen mit einer Kerze beleuchtet und der „Deckel” wieder draufgesetzt.

Im Herbst zogen Kinder mit diesen Rübenlaternen durch die Straßen. Teilweise wurden sie auf Bohnenstangen gesteckt, um im Dunkeln den „Dickwurzmann” in die Fenster der Häuser schauen zu lassen.

Da Futterrüben heute kaum noch großflächig angebaut werden und Kürbisse wesentlich leichter zu schnitzen sowie größer sind, wurden die Dickwurzmänner im Laufe der Jahre fast vollständig von modernen Halloween-Kürbissen verdrängt.

Heute klingeln die Kinder zu Halloween in der Nachbarschaft und erbitten sich mit dem Spruch „Süßes oder Saures!” allerlei guten Dinge, die im mitgebrachten Beutel verschwinden. Zuhause wird dann die Ausbeute begutachtet und man kommt fast immer zum Ergebnis, dass der Süßigkeitsvorrat bis zum Weihnachtsfest – und manchmal auch weit darüber hinaus – mehr als gesichert ist.

Doch nochmal zurück zu „alten Zeiten”: Ein sehr lebendiger Teil der mittelhessischen Erzählungen die sich um den „Dickwurzmann” ranken, drehen sich um die Streiche der Dorfjugend. Während der Erntezeit im Oktober schnitzten die älteren Kinder heimlich besonders schaurige Fratzen. Die ausgehöhlte Rübe mit der brennenden Kerze wurde auf eine lange Bohnenstange gesteckt. Damit schlichen die Jugendlichen im Dunkeln durch die Gassen und hielten den Dickwurzmann direkt vor das Küchenfenster. In alten Dorfchroniken wird oft schmunzelnd berichtet, wie die ahnungslosen Bewohner erschraken, wenn im finsteren Herbst plötzlich ein „glühendes Teufelsgesicht” scheinbar freischwebend vor ihrem Fenster auftauchte. Hier wurde also nicht abgewartet, bis es Süßes gab, sondern das Saure wurde sofort großzügig „verteilt”, was aber nur funktionierte, wenn die Fensterläden, die man damals noch hatte, nicht verschlossen waren.

-Klier-Klasse-

Liebe Schulkameradinnen und Schulkameraden,

wir möchten Euch einladen am Freitag, dem 23.10.2026 um 15.00 Uhr in die Eisdiele in Krofdorf.

Wir würden uns freuen viele von damals begrüßen zu können.

Edelgard, Klaus und Lothar

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026 findet in der Mehrzweckhalle in Krofdorf-Gleiberg unser diesjähriges Herbstkonzert statt. Beginn ist um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wir möchten Sie hiermit herzlich zu unserem Vorabend-Konzert einladen und freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Vorstand

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach unserem letzten gemütlichen Beisammensein in der Mehrzweckhalle Krofdorf-Gleiberg am 29.08.2026 findet das nächste Senioren-Kaffee am Samstag, 31.10.2026 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Bürgerhaus Wißmar statt. Diese Veranstaltung bietet erneut eine schöne Gelegenheit zum geselligen ortsteilübergreifenden Beisammensein. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile ab 65+ Jahren.

Um einen Überblick über die zu erwartende Teilnehmerzahl für die Organisation der Veranstaltungen zu erhalten, ist eine Voranmeldung erforderlich. Wer einen Fahrdienst zur Veranstaltung benötigt, teilt dies bitte bei der Anmeldung mit!

Anmeldungen werden ab sofort in der Verwaltungsstelle Wißmar von Frau Hounshell (Telefon-Nr. 06406 3031) oder in der Verwaltungsstelle Launsbach von Frau Krämer (Telefon-Nr. 0641 9805060) entgegengenommen.

Wir würden uns freuen, wenn auch dieses Senioren-Kaffee wieder ein reges Interesse bei den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern hervorrufen würde.

Marc Nees
Bürgermeister

Treff 17: Angebote im September 2026

Der Treff 17 ist ein wöchentlich während der Schulzeit stattfindendes offenes Jugendzentrums-Angebot des Kinder- und Jugendbüros Wettenberg für alle zwischen 6 und 17 Jahren.

Alle Kinder und Jugendlichen aus Wettenberg können hier jeden Mittwoch (mehrheitlich) kostenlos entweder an festen Programmpunkten teilnehmen oder einfach nur eine entspannte Zeit mit Gleichaltrigen verbringen und neue Leute kennenlernen. Wie ihr Zeit im Treff 17 verbringt, ist euch überlassen, denn: Der Treff ist das, was ihr daraus macht!

Wann? immer mittwochs von 16.00 – 18.00 Uhr
Wo? Schulstraße 17 in 35435 Wettenberg (Ortsteil Wißmar; erreichbar mit der Buslinie 801, Haltestelle „Evangelische Kirche”)

Auf folgende Angebote könnt ihr euch im September freuen:

  • 07.10. und 14.10.2026: Herbstferien (Der Treff 17 macht in dieser Zeit Pause und freut sich darauf, euch nach den Ferien wiederzusehen.)
  • 21.10.2026: Treff 17: Knetfiguren und Schmuck aus Fimo basteln
  • 28.10.2026: Kürbis-Nachmittag im Treff 17

Mehr Informationen unter:

QR Code Kinder- und Jugendbüro

1. Krofdorfer Kippen-Challenge
Unser Vorstandsmitglied Vera Fillies ruft mit den „Herzensmenschen” des KuKuK zur „1. Krofdorfer Kippen-Challenge” auf. Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Personen am Sonntag, 11. Oktober 2026 von 09.00 bis 17.00 Uhr beteiligen und Krofdorf von möglichst vielen weggeworfenen Zigarettenkippen befreien. Zigarettenkippen sind nicht nur ein Ärgernis, sondern enthalten zahlreiche Schadstoffe und belasten die Umwelt.

Alle sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und überall im öffentlichen Raum sammeln. Jeder kann den eigenen Einsatz gestalten, wie es am besten passt. Die Kippen können anschließend an die Sammelstelle in der Hauptstraße vor der Volksbank gebracht werden, wo sie gezählt werden und dann umweltgerecht entsorgt werden.

Parallel dazu wird Geld für einen akkubetriebenen Kippensauger gesammelt. Das Gerät soll am liebsten auf Burg Gleiberg zum Einsatz kommen.

Vogel des Jahres 2027
Noch bis zum 15. Oktober 2026 abstimmen unter www.vogeldesjahres.de.

Naturspaziergang: Regenwurm – was kann der?
Zum nächsten Naturspaziergang treffen wir uns am Sonntag, 18. Oktober 2026 um 16.30 Uhr am Schwimmbad Gleiberger Land. Vera Fillies wird uns die Lebensweise des Regenwurms vorstellen, in der beginnenden Dämmerung können wir vielleicht auch Regenwürmer beobachten. Die Naturspaziergänge richten sich vor allem an Menschen, die bisher keinen Zugang zur Naturkunde hatten oder gefunden haben und nun gerne mehr wissen möchten.

Termine zur Zugvogel-Beobachtung in der Region
Im Oktober finden wieder Termine zur gemeinsamen Beobachtung und Erfassung des Vogelzugs (insbesondere morgendlicher Kleinvogelzug) statt. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Bitte der Witterung angepasste Kleidung und Schuhe tragen, wenn vorhanden Fernglas mitbringen.

Sonntag, 11.10.2026 und voraussichtlich 01.11.2026, 07.30 bis 11.30 Uhr: Synchronzählung an verschiedenen Standorten im Kreis Gießen. Im Gleiberger Land treffen wir uns diesmal in Kinzenbach, nahe Wasserhäuschen („Hollywood-Parkplatz” 50.594335, 8.602181).

Sonntag, 18.10.2026, ab Sonnenaufgang bis ca. 17.00 Uhr: 22. Zugvogel-Tag auf dem Altenberg bei Odenhausen. Für das leibliche Wohl wird ab 10.00 Uhr gesorgt.

Der Vorstand

Gemeinde Wettenberg
Im Gemeindeverbund mit der NAK Krumbach

Sonntag, 11.10.2026
10.00 Uhr      Gottesdienst in Wißmar

Mittwoch, 14.10.2026
20.00 Uhr      Gottesdienst gemeinsam in Krumbach

Sonntag, 18.10.2026
10.00 Uhr      Gottesdienst in Wißmar
11.00 Uhr      Bezirksjugendgottesdienst in Haiger

Mittwoch, 21.10.2026
20.00 Uhr      Gottesdienst gemeinsam in Wißmar

Donnerstag, 22.10.2026
15.00 Uhr      Seniorenchorprobe in Wetzlar mit anschl. Kaffeetrinken

Sonntag, 25.10.2026
10.00 Uhr      Gottesdienst gemeinsam in Wißmar
10.00 Uhr      Bezirksseniorengottesdienst mit Apostel Kisselbach in Wetzlar
10.00 Uhr      Gottesdienst für Alleinlebende mit Bischof Tümmler in Felsberg-Neuenbrunslar
Ende der Sommerzeit – Zeitumstellung in der Nacht zum 25.10.

Mittwoch, 28.10.2026
18.00 Uhr      Ökumenisches Biebertaler Friedensgebet in der ev. Kirche Fellingshausen
20.00 Uhr      Gottesdienst gemeinsam in Krumbach

Samstag, 31.10.2026
18.00 Uhr      Konzert Kammerchor und Kammerorchester „In Memoriam” in Wetzlar

Sonntag, 01.11.2026
10.00 Uhr Gottesdienst für Entschlafene mit Stammapostel Mutschler aus Tuttlingen
IPTV-Übertragung in den Bezirk, u.a. auch nach Wißmar
17.00 Uhr Konzert Kammerchor und Kammerorchester „In Memoriam” in Marburg

Zusätzliche Termine oder Terminänderungen werden jeweils mündlich bekannt gegeben.

Zu allen Gottesdiensten ist jeder herzlich willkommen. Die Kirche ist barrierefrei zu erreichen und mit einem Hörverstärkersystem ausgestattet.

Angaben zu den Neuapostolischen Gemeinden im Kirchenbezirk Gießen sind unter www.nak-giessen.de und zu dem Gemeindeverbund unter dem Link https://bit.ly/NAK-GL zu finden.

Unser Heimabend am Samstag, 7. November 2026 steht unter dem Motto: Weinherbst! Unser gemütliches Beisammensein bei leckerem Wein und passenden Snacks beginnt um 19.00 Uhr. Zwecks Planung bitten wir um Anmeldung bis 31. Oktober 2026 bei Birgit Stroh 0176 48047563, in der WhatsApp-Gruppe oder per E-Mail an info@westerwaldverein-wissmar.de.

Damit wir uns an unserem Heimabend wohlfühlen, möchten wir um rege Beteiligung bei unserem Arbeitseinsatz am Mittwoch, 4. November 2026 bitten. Wir starten um 15.30 Uhr. U.a. sollen die Fenster geputzt werden. Bitte bringt nach Möglichkeit eigene Putzutensilien mit.

Der Vorstand

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